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Hard- und Software: Cyber-Kräfte bringen massives Upgrade

Wien, 15. Jänner 2019  - 200 Cyber-Experten des Bundesheeres führen derzeit nach mehr als einem Jahr Vorbereitung ein Upgrade der Hard- und Software von über 14.000 IT-Geräten durch.

Viele haben schon einmal einen Computer oder Laptop gekauft und zu Hause aufgesetzt. So lange aber nicht das E-Mail-Konto eingerichtet, verschiedenste Software heruntergeladen und benötigte Daten übertragen sind, heißt es: konfigurieren, installieren und warten! Wenn nach mehreren Stunden das neue Gerät endlich betriebsbereit ist, kann man sich zurücklehnen und zu arbeiten oder surfen beginnen.

Cyber-Sicherheit im Bundesheer

In einem Betrieb mit über 14.000 Geräten steigt der Installationsaufwand dann in andere Dimensionen. So auch beim Bundesheer, das ab Dezember 2018 seine Geräte aufrüstet. Dabei handelt es sich nicht nur um Computer in ganz Österreich, sondern auch um Hard- und Software in Auslandsmissionen und Attachévertretungen.

Neueste Hardware und Windows 10

Während die Hardware auf den neuesten Stand gebracht wird, ist Windows 10 und andere Software im Paket enthalten. Damit gehört das Bundesheer zu den ersten, die Windows  10 flächendeckend einsetzen.

Da die Inbetriebnahme von neuen Systemen enorme Sicherheitsrisiken mit sich bringt, ist besonders viel Vorbereiten und Testen notwendig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Denn neben vielen Vorteilen kann neue Software auch immer Sicherheitslücken enthalten.

Automatisierte Vorbereitungen

Da nicht jedes der 14.000 Geräte einzeln behandelt werden kann, werden alle Abläufe automatisiert durchgeführt. Für diese Aufgabe wurden eigene Klon- und Konfigurationsmechanismen entwickelt. Diese sind restlos unabhängig von Internet, Cloud- oder Drittanbietern. Weil im Bundesheer die Sicherheit höchste Priorität hat, wird nach dem Leitsatz "Wir funktionieren, auch wenn nichts anderes mehr funktioniert!" operiert.

Klonstraße: Diese Laptops erhalten ein Upgrade.

Klonstraße: Diese Laptops erhalten ein Upgrade.

Insgesamt 200 Cyber-Experten des Heeres arbeiten an den Verbesserungen.

Insgesamt 200 Cyber-Experten des Heeres arbeiten an den Verbesserungen.

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