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Presseaussendung vom 02. Oktober 2014

Eurofighter: Uneingeschränkte Einsatzbereitschaft=

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Wien (OTS/BMLVS) - Das BMLVS stellt zu den kolportierten Mängeln an den Eurofightern fest: Die Kommunikation zwischen der Erzeugerfirma und allen Betreiberstaaten funktioniert klaglos und nach einem eingespielten System.

Österreich erhält, seit der Eurofighter in Österreich eingeführt wurde, sogenannte Service-Bulletins. Diese beinhalten alle für den Betrieb des Flugzeuges wichtigen Informationen. Inhalte der jährlich ca. 200 Bulletins sind z.B. Radar-Updates oder ein Wechsel des Reifenherstellers. Diese Service-Bulletins ergehen an den Materialstab Luft. Dort werden die Inhalte geprüft und gefiltert, ob sie für die österreichischen Eurofighter zutreffend sind. Eventuelle Maßnahmen, die sich davon ableiten, werden in der Fliegerwerft in Zeltweg von den Technikern umgesetzt.

Im aktuellen Fall der nicht ausreichend gesäuberten Bohrlöcher werden von der Industrie weitere Untersuchungen vorgenommen. Der Flugbetrieb und die Sicherheit waren in keiner Weise eingeschränkt. Nur bei kritischen Problemen wird das Überwachungsgeschwader in Zeltweg informiert. Danach erfolgt, je nach Dringlichkeit bzw. Schwere des Problems, die Information an militärische Entscheidungsträger und in weiterer Folge an den Bundesminister. Dies war z. B. beim Absturz eines spanischen Eurofighter der Fall.

Der Bundesminister wird aber jedenfalls bei jedem Alarmstart eines Eurofighters telefonisch informiert. Über etwaige Einschränkungen der Flugsicherheit oder der Einsatzbereitschaft wird der Minister durch den Generalstab ebenfalls informiert.

Zusätzlich gibt es seit 2012 im BMLVS eine Task Force Eurofighter, die beauftragt ist, zivilrechtliche Aspekte zu einer möglichen Korruption zu überprüfen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird geprüft, ob zivilrechtliche Ansprüche aus dem Mangel erhoben werden könnten.

Rückfragen und Kontakt:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Kommunikation/Presse
Tel.: +43 664-622-2919
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