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Militärakademiker trainieren in der Buckligen Welt

28. Februar 2008 - 

Von 28. Jänner bis 22. Februar 2008 fand ein Teil der praktischen Zugskommandantenausbildung von Offiziersanwärtern des Akademikerbataillons im Gelände der Buckligen Welt im südlichen Niederösterreich statt. Die Fähnriche trainierten dort das Handwerk eines Zugskommandanten am Beispiel eines motorisierten Infanteriezuges.

Realistische Ausbildungsszenarien

"Das Ziel dieser praktischen Zugskommandantenausbildung war es, die zukünftigen Berufsoffiziere zu befähigen, fordernde Aufträge in einem Bedrohungsszenario zu erfüllen, bei direkter Bedrohung aggressive Kräfte zu bekämpfen sowie die notwendigen Sicherungsaufgaben durchzuführen. Um die Ausbildung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurden auch Duellsimulatoren eingesetzt", so Hauptmann Markus Hornof, der Kommandant des Jahrganges.

Physische und psychische Herausforderung

Während einer dreitägigen Übungsphase zum Ende der Ausbildung wurden die Militärakademiker auch auf ihre physische und psychische Belastbarkeit und Führungsfähigkeit überprüft, um ihre Eignung zum Kommandanten festzustellen. Den Abschluss des Trainings bildete ein Zugsgefechtsschießen am Truppenübungsplatz Bruckneudorf, im Zuge dessen sich die Militärakademiker als Kommandanten, Schützen und als Sicherheitspersonal bewähren mussten.

Beste Zusammenarbeit mit den Bundesforsten

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch das Entgegenkommen der österreichischen Bundesforste, ohne deren Einverständnis zur Nutzung des Geländes, diese praxisbezogene Ausbildung nicht möglich gewesen wäre.

Mit der Absolvierung der spezialisierten Winteralpinausbildung sowie der Ausbildung zum staatlich geprüften Sportausbilder ist für die Offiziersanwärter der erste Abschnitt ihrer Truppenoffiziersausbildung abgeschlossen. Die Voraussetzungen für den Antritt des zweiten Semesters am Fachhochschul-Diplomstudiengang "Militärische Führung" Anfang März sind damit erfüllt.

Steiermark stellt größtes Kontingent an Offiziersanwärtern

Im ersten Jahrgang des Akademikerbataillons der Militärakademie sind derzeit Fähnriche aus allen Bundesländern vertreten, wobei die Steiermark mit 28 Militärakademikern das größte Kontingent stellt.

Für Aufgaben im In- und Ausland bestens vorbereitet

Nach weiteren sieben Semestern sowie drei Zugskommandantenlehrgängen werden die Offiziersanwärter im September 2011 als Leutnante ausgemustert und sind dann dazu befähigt, bis zu 120 Soldaten sowohl im Inland als auch in immer wichtiger werdenden Auslandseinsätzen zu führen.

Umstellung auf Bachelor-Studiengang

Dieser Jahrgang ist der letzte, der im Zuge eines Fachhochschul-Diplomstudienganges ausgebildet wird und nach acht Semestern mit dem Titel "Magister (FH) Militärische Führung" graduiert. Ab September 2008 wird die Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie gemäß den neuen Fachhochschulbestimmungen als sechssemestriger Bachelor-Studiengang weitergeführt.

Archivbild: Die Fähnriche trainieren hart für Einsätze im In- und Ausland. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Archivbild: Die Fähnriche trainieren hart für Einsätze im In- und Ausland.

Archivbild: Offiziersanwärter der Militärakademie beim Angriff. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Archivbild: Offiziersanwärter der Militärakademie beim Angriff.

Archivbild: Kernthema der Offiziersausbildung ist die Führungskompetenz. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Archivbild: Kernthema der Offiziersausbildung ist die Führungskompetenz.

Archivbild: Nur die Besten kommen als Offiziere des Bundesheeres in Frage. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Archivbild: Nur die Besten kommen als Offiziere des Bundesheeres in Frage.

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