Österreichs Bundesheer

Der Minister

Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos
Mag. Norbert Darabos

Mag. Norbert Darabos ist seit 11. Jänner 2007 Bundesminister für Landesverteidigung und seit Februar 2009 auch Bundesminister für Sport. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Arbeit liegen insbesondere auf der internationalen Positionierung des Österreichischen Bundesheeres, der solidarischen Mitwirkung bei internationalen Friedenseinsätzen (auf Grundlage unserer Neutralität) sowie auf der Unterstützung heimischer Athleten und sportlicher Großereignisse in Österreich.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die zügige Umsetzung der Bundesheer-Reform hin zu einem noch effizienteren und schlagkräftigeren Österreichischen Bundesheer. Im Bereich der internationalen Sicherheitspolitik setzt sich Minister Darabos für die Abrüstung menschenverachtender Waffensysteme (z.B. Streumunition) ein.

Schutz und Hilfe für Menschen im In- und Ausland

Rund 1.300 Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres sind zurzeit in 16 UNO-mandatierten Missionen für Frieden und Stabilität auf der ganzen Welt im Einsatz; Schwerpunkte sind der Balkan und der Nahe Osten. Minister Darabos hat jede dieser Schwerpunktmissionen bereits ein- oder mehrmals persönlich besucht. Auch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat er bereits persönlich über die Einsätze des Bundesheeres konferiert. Krisen einzudämmen und Menschen Schutz und Hilfe zu gewähren, ist eine Aufgabe, die für Minister Darabos nicht an den Grenzen Österreichs haltmachen darf. Deswegen legt er auch besonderes Augenmerk auf die Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten, die sich für eine Friedensmission gemeldet haben.

Die Bundesheer-Reform

Die Bundesheer-Reform hat das Ziel, ein schlankeres und effizienteres Bundesheer zu schaffen. Als Grundlage dienen die unter Federführung des verstorbenen Helmut Zilk erarbeiteten Ergebnisse der Bundesheer-Reformkommission. Minister Darabos treibt diese Reform zügig voran und konnte bereits Verwaltungseinsparungen in mehrstelliger Millionenhöhe gewährleisten. Einerseits Verkäufe, andererseits Optimierung der verbliebenen Bundesheer-Liegenschaften, Schaffung von neuen Strukturen, Abbau von Doppelgleisigkeiten, Neustrukturierung der Ausbildung und die Anschaffung von modernstem technischem Gerät stehen dabei im Vordergrund der Reform.

Kompetenz im Sport

Seit Dezember 2008 sind die Sport-Agenden des Bundes - vor allem die Förderung des heimischen Breiten- und Spitzensportes - sowie die Arbeit des Bundesheeres im Rahmen der Heeressportzentren unter dem Dach des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport zusammengeführt. Durch die Bündelung der wichtigsten Ressourcen im Österreichischen Sport in einem Ressort sind optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Arbeit sowohl im Bereich des Spitzensports, als auch für Sportveranstaltungen und für den Breitensport geschaffen worden.

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