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Die Panzertruppenschule stellt sich vor

Geschichte

Als Österreich mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 wieder die Wehrhoheit zurück erlangte, konnten damals in einer wahren Aufbruchsstimmung die Weichen für den Aufbau eines neuen Bundesheeres und damit auch für eine neue eigenständige Panzertruppe gestellt werden.
Die Fahreinheiten der B-Gendarmerie wurden in HÖRSCHING zusammengezogen, und zur “Provisorischen Grenzschutz-Motorschule“ umgegliedert. In weiterer Folge entstand daraus die “1. Panzertruppenschule”, welche sich dann bis Ende 1956 aus vier Abteilungen, vergleichbar mit Bataillonen, zusammensetzte und in den Osten Österreichs verlegt wurde.
Die Vielfalt des von den Besatzungstruppen zurückgelassenen und daher vorhandenen Gerätes erforderte schon bald die Installierung einer eigenen Ausbildungsstätte getrennt von der Truppe. Dies führte 1960 zu einer Zellteilung. Die Masse der Panzertruppenschule wurde in 9. Panzerbrigade umbenannt; eine in der BURSTYN-Kaserne Zwölfaxing stationierte Unterabteilung sowie ein bereits existierender ministerieller Arbeitsstab Panzer bildeten eine neue Panzertruppenschule.
Im übrigen wurde die Kaserne nach Oberleutnant Günther BURSTYN benannt. Dieser hatte 1911 ein statisch und dynamisch vollkommen berechnetes, in Zeichnungen festgelegtes Projekt für ein Panzerfahrzeug, welches sowohl als Räder wie auch als Raupenfahrzeug verwendet werden konnte, entwickelt. Leider ereilte ihn ein typisch österreichisches Erfinderschicksal. Seine Pläne wurden nie verwirklicht, weil man die truppendienstliche Brauchbarkeit damals leider nicht erkannte.

Die Bedeutung der Panzertruppenschule

Die Panzertruppenschule ist als Heimstätte der gesamten Mechanisierten Truppe zu betrachten. Sie untersteht direkt dem Bundesministerium und erhält von dort auch ihre Aufträge. Versorgungsmäßig ist die Schule dem I. Korps unterstellt.

Auftrag der Panzertruppenschule

Der Auftrag an die Panzertruppenschule sieht die Aus- und Weiterbildung sowie die Umschulung von Offizieren und Unteroffizieren in den Waffengattungen Panzergrenadiere, Kampfpanzer, Jagdpanzer, Aufklärer (mechanisiert und motorisiert), die Ausbildung der Heeresfahrlehrer und Heeresfahrschullehrer der gesamten Mechanisierten Truppe, die Grundlagenarbeit einschließlich Erprobungen und Vorschriftenerstellung im mechanisierten Bereich, sowie die Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen in Ausbildungs-, Führungs- und Organisationsbelangen zur Vorlage an das Bundesministerium für Landesverteidigung, vor. Zur Erfüllung dieses Auftrages wurde die PzTS gemäß unten dargestellter Organisation mit 1. JÄNNER 1999 umgegliedert.

Ausbildungsgerät und neue Organisation
Kampfpanzer LEOPARD 2A4
Mannschaftstransportpanzer PANDUR
Jagdpanzer JAGUAR
Jagdpanzer KÜRASSIER A2
Bergepanzer M88A1
Bergepanzer M578
Bergepanzer GREIF
Pionierpanzer
SAURER Schützenpanzer A1
Schützenpanzer ULAN
SAURER Schützenpanzer 3K3F G2

Panzertruppenschule
BURSTYN-Kaserne
2324 Zwölfaxing
Tel: 01/70 165 – 66 330 DW
Fax: 01/70 165 –730

Oberst Walter Zlamala, Kommandant PzTS

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