Österreichs Bundesheer

Österreichische Militärische Zeitschrift

Die Österreichische Militärische Zeitschrift ist das Fachperiodikum des Bundesheeres für Sicherheitspolitik, Kriegssoziologie, Wehr- und Militärwissenschaft. Die Zeitschrift erscheint sechsmal jährlich an ungeraden Monaten und umfasst pro Ausgabe ca. 120 Seiten sowie zahlreiche Fotos und Grafiken.

Auftrag

Die Wurzeln der "Österreichischen Militärischen Zeitschrift" (ÖMZ) reichen bis in das Jahr 1808 zurück, als aus den Umwälzungen der napoleonischen Kriege auch für die österreichische Landesverteidigung die Erkenntnis zur Notwendigkeit der Schaffung einer wissenschaftlichen Publikation entstand. Entsprechend dem Auftrag ihres Begründers, Erzherzog Carl, werden in diesem, heute zu den ältesten der Welt zählenden Fachperiodikum Berichte und Analysen zu den Bereichen Sicherheitspolitik, Polemologie und Militärwissenschaft veröffentlicht.

Jede Druckausgabe besteht aus zwei Teilen:

Im ersten Teil erscheinen wissenschaftliche Abhandlungen und Miszellen zu den erwähnten Fachgebieten. Absicht ist es, den neuesten Forschungsstand darzustellen, daraus Trends und Entwicklungen erkennen zu lassen sowie durch die Reflexion auf zurückliegende Ereignisse, Lehren und Erkenntnisse für die Zukunft Ableitungen treffen zu können. In diesem Sinne verwirklicht die ÖMZ die Absicht des Gründers Erzherzog Carl, der diese so formuliert hatte: "Die Redaktion ist in der Lage, manche Erzählung, besonders anziehender Vorfälle mitzutheilen, und sie wird vorzüglich solche wählen, die von dem, was in Geschichtsbüchern steht, abweichen, und selbst diejenigen nicht ausschließen, wo dem Parteigeiste nur Parteigeist anderer Art gegenüber steht, und wo der unbefangene Leser die Wahrheit mitten inne liegen lässt."

Der zweite Teil ist dazu vorgesehen, um gemäß der Diktion von 1808 "Länderkenntnis" zu gewinnen und analysiert daher in fortlaufender Berichterstattung die weltpolitischen Ereignisse; das Schwergewicht liegt auf der sicherheits- und militärpolitischen Entwicklung in den Nachbarländern Österreichs, den Großmächten sowie bei weltweit relevanten Krisenherden. Dieser zweite Teil entwickelt auf Grund seiner Kontinuität Archivcharakter - ein Umstand, der die ÖMZ auch noch nach Jahren zu einem interessanten Nachschlagewerk werden lässt.

Mit dem Internet wurde nun eine weitere Möglichkeit geschaffen, um ÖMZ-Inhalte einem größeren Leserkreis innerhalb des Bundesheeres zugänglich zu machen. Der besondere Vorteil dieses Mediums liegt nicht nur in der raschen und unbürokratischen Möglichkeit zur Informationsweitergabe, sondern vor allem auch in der Fähigkeit zur vereinfachten schriftlichen Kommunikation im Hinblick auf Lesermeinungen, Zeitschriftenbestellung oder zur Kontaktaufnahme, um einen Beitrag in der ÖMZ zu publizieren.

Natürlich steht die Redaktion mit diesem Einstieg in ein neues Medium erst am Anfang einer dynamischen Entwicklung, die einer fortlaufenden Verbesserung bzw. eines permanenten "Updatings" bedarf. In diesem Sinne wünscht das "ÖMZ-Team" dem Besucher viel Freude beim Studium dieser Homepage. Sollten sich daraus Ideen ergeben, die einer Verbesserung des Produktes dienlich sind, würde sich die Redaktion freuen, diese mitgeteilt zu bekommen.

Der Chefredakteur


Welcome to our Internet site

Österreichische Militärische Zeitschrift (ÖMZ) is a periodical for defence matters, covering reports and analyses in the fields of security policy and military science. ÖMZ is published on a bi-monthly basis in print.

Task

The roots of Österreichische Militärische Zeitschrift (ÖMZ) date back to 1808, when the turmoil caused by the Napoleonic Wars provided an impetus for Austrian national defence to create a scientific journal for defence matters. True to the mission given by its founder, the Austrian archduke Charles, this journal, which now is one of the oldest in the world, publishes reports and analyses in the fields of security policy and military science.

Each print-issue is organised in two parts:

The first one includes scientific treatises and miscellaneous items, reflecting the latest findings, so that trends and developments can be documented to learn about future events. By doing so, ÖMZ performs the mission given by its founder, who stated, "The editors should be able to convey many a story of special interest, particularly those that differ from what has been written in history books, not excluding controversial ones, so that the unbiased reader may find the truth".

The second part, using the terminology of 1808, is intended to gain "knowledge about the countries", and therefore reports current events in world politics, with special emphasis on the developments in the fields of security and defence policy in the countries bordering on Austria, the great powers and the hotspots of the world. Because of its continuity, the second part grows to be an archive in its own right, which makes ÖMZ an interesting reference collection for many years to come.

The Internet has now made it possible to make the contents of ÖMZ available to a world-wide readership. In this way, information can be forwarded swiftly and without bureaucratic obstacles, and readers can present their opinions and publish their contributions much more easily.

Of course, this is only the beginning of a dynamic process for the editors, who must permanently update the site. Considering the above, I wish you lots of reading pleasure with this homepage. Do not hesitate to let us know your ideas to improve it.

The Editor in chief

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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