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Logistik im Bundesheer

Die Heeres-Logistiker unterstützen die Streitkräfte in allen Lagen. Die Heeres-Logistiker unterstützen die Streitkräfte in allen Lagen.

Die Logistik-Profis des Bundesheeres unterstützen die Streitkräfte in allen Lagen, egal ob im täglichen Dienstbetrieb, während Übungen oder auf den vielen Einsätzen im In- und Ausland. Zu den Aufgaben der Logistiker gehören unter anderem das Bereitstellen, Warten und Verteilen von Waffensystemen, Munition, Ausrüstung, Bekleidung und einer Unmenge an weiteren Versorungsgütern.


Die wichtigsten Einrichtungen der Heereslogistik sind:

Die Heereslogistikzentren

Die über das gesamte Bundesgebiet verteilten Heereslogistikzentren sorgen für die Lagerung und Versorgung des Bundesheeres mit Bedarfsgütern. Einzelne Zentren sind dabei auf verschiedene Aufgaben spazialisiert. Dies umfasst die Wartung und Instandhaltung von Fahrzeugen und Panzern sowie von Alpinausrüstungen und Waffensystemen.

Ein Motor eines Schützenpanzers wird gewartet. Im Heereslogistikzentrum Wien wird der Motor eines Schützenpanzers gewartet.
  • Das Heereslogistikzentrum Wien ist für die Systembearbeitung, Materialerhaltung und Kampfwertsteigerung von militärischen Geräten verantwortlich. Versorgungsgüter für die im Einsatz befindlichen Soldaten werden vom Logistikzentrum in Wien ebenso bereitgehalten, zur Entsendung vorbereitet und zugeführt wie lebensnotwendige Hilfsgüter für Katastropheneinsätze im In- und Ausland.
  • Das Heereslogistikzentrum Klagenfurt ist Kompetenzzentrum für Projektingenieure und Techniker in den Bereichen Waffen, Kfz- und Panzermotoren, Hydraulik, Elektronik, Schlosser-, Dreher-, Tischler-, Sattler- und Lackiererei. Spezialisten betreuen das Heeresfernmelde- und Datennetz und überprüfen und warten die Funksysteme der Auslandskontingente des Bundesheeres.
  • Ein Schützenpanzer erhält seinen Tarnanstrich. Im Heereslogistikzentrum Salzburg erhält ein Schützenpanzer seinen Tarnanstrich.
  • Das Heereslogistikzentrum Salzburg steuert und kontrolliert die zugeordneten Rüstungsmaterialien, führt die Systembetreuung durch und ist für das Qualitätsmanagement und die Arbeitssicherheit verantwortlich.
  • Das Heereslogistikzentrum St. Johann in Tirol ist spezialisiert auf die Wartung und Instandsetzung der Feldküchen sowie der gesamten Feldkoch- und Alpingeräte. Im hauseigenen Tischlereibetrieb werden zudem Möbel angefertigt.
  • Das Heereslogistikzentrum Wels ist das technische Prüfzentrum des Bundesheeres. Seine Mitarbeiter prüfen Motoren, Einzelkomponenten und Materialien. Aufbau und Wartung von Fernmelde- und IT-Netzen gehören ebenso zu den Aufgabenbereichen wie die Wartung und Reaparatur von weiteren elektronischen Anlagen.
  • Eine Kommunikationsanlage wird aufgebaut. Techniker installieren eine Kommunikationsanlage im Auslandseinsatz.
  • Das Heereslogistikzentrum Graz managt die Materialerhaltung von Waffen-, Fahrzeug- und Fernmeldesystemen unter betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Techniker des Logistikzentrums üben unter ständiger Weiterbildung außerdem Lehrtätigkeiten an den Heeresschulen aus. Auf Grund ihrer Erfahrung werden sie regelmäßig im Ausland bei Ersteinsätzen für den Aufbau von Kommunikations- und EDV-Stationen herangezogen.


Die Heeresbekleidungsanstalt

Die Heeresbekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge entwirft und entwickelt verschiedenste Modelle zur persönlichen Ausrüstung der österreichischen Soldaten. Sie testet unzählige Produkte und Materialen auf ihre Verwendbarkeit und beliefert die Dienststellen des Heeres mit fertigen Ausrüstungsteilen.

Im hauseigenen testlabor werden Bekleidungsstücke auf ihre Belastbarkeit getestet. Nässeabweisung, Reißfestigkeit, Farbechtheit und Waschfestigkeit sind dabei die entscheidenden Kriterien.

Die Aufgaben der Anstalt zusammengefasst:

  • Produktentwicklung und technische Grundlagenforschung,
  • Beschaffung und Qualitätssicherung,
  • Lagerung und Disposition.

Die Heeresbekleidungsanstalt ist ISO 9001 zertifiziert und arbeitet eng mit Schulen, Prüfinstituten, universitären Forschungseinrichtungen und hochrangigen Gremien im In- und Ausland zusammen.

Die Heeresmunitionsanstalten

Die Munitionsanstalten des Bundesheeres stellen die fachgerechte Lagerung von Munition sicher, untersuchen diese auf ihre Wirkung und sind mit der Vernichtung von Altbeständen und Blindgängern betraut.

  • Die Heeresmunitionsanstalt Großmittel ist eine der ältesten in Österreich. Neben der Lagerung von Munition wird diese in den Labors der Anstalt auch auf ihre Wirkung untersucht. Eine auch für den zivilen Bereich wichtige Aufgabe stellt die sichere Vernichtung von Altmunition - wie etwa Fliegerbomben aus dem Weltkrieg - dar, die von intensiv geschultem Personal übernommen wird.
  • Die Heeresmunitionsanstalt Stadl Paura ist auf die Lagerung und Delaborierung von Munition spezialisiert. Im international aber auch im nationalen Bereich ist sie mit der Bewältigung von vielfältigen Aufgaben betraut. Durch Qualitätskontrolle und -steuerung werden die Arbeitsabläufe ständig optimiert, um ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit zu garantieren.
  • Die ISO 90001 zertifizierte Heeresmunitionsanstalt Buchberg übernimmt die Sicherstellung von Munition im In- und ausland. Durch ihre eigene Grubenwehr leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Region um Bischofshofen.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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