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Jägerbataillon Niederösterreich: "Kopaljäger" üben Kampf im urbanen Umfeld

Allentsteig, 17. November 2012  - Das Jägerbataillon Niederösterreich "Kopal" trainierte von 8. bis 17. November am Truppenübungsplatz Allentsteig seine Kernaufgaben wie den Katastrophen- und Objektschutz. Rund 500 Soldaten bewiesen dabei ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft.

Umfangreiche Ausbildung

Auf dem Ausbildungsprogramm standen neben einem umfangreichen Schießtraining mit allen im Bataillon eingesetzten Waffen auch der "Kampf im urbanen Umfeld". Darunter sind Einsätze im verbauten Gebiet, wie das Ausheben von Terrorzellen und das Sichern von Ortschaften, zu verstehen. Eine intensive Vorbereitung der an der Ausbildung beteiligten Offiziere und Unteroffiziere ermöglichte einen reibungslosen Ablauf und führte zu den erwarteten Trainingsergebnissen.

Hohe Motivation

Trotz der zu dieser Jahreszeit in Allentsteig vorherrschenden klimatischen Bedingungen - weder Wind, Nebel oder Regen konnten die Ausbildungsvorhaben beeinflussen - war die Motivation der Soldaten hoch. So reiste ein junger Offizier für die Übung extra aus Hong Kong, seinem derzeitigen Wohn- und Arbeitsort, nach Österreich an.

Großes öffentliches Interesse

Am Besuchertag der Übung folgten viele Gäste der Einladung des Kommandanten, Oberst Bernd Kranister, und überzeugten sich von der Leistungsfähigkeit der Soldaten des Jägerbataillons. Unter den Besuchern waren auch der niederösterreichische Militärkommandant, Brigadier Rudolf Striedinger und der Milizbeauftragte des Bundesheeres, Brigadier Heinz Hufler, die sich ein Bild von der Ausbildung machten und die Zeit nutzten, mit Soldaten verschiedener Dienstgrade Gespräche zu führen.

Der Präsident des niederösterreichischen Landtages, Hans Penz und eine große Abordnung der Offiziersgesellschaft Niederösterreich nahmen ebenfalls am Besuchertag teil und erhielten dabei Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsvorhaben des Bataillons.

Historisches Jahr 2012

Im April dieses Jahres wurde für das Jägerbataillon Niederösterreich durch das Verteidigungsministerium die Traditionsfolge der legendären "Kopaljäger" bestätigt. Soldaten dieses Verbandes sind somit Träger einer bald 200-jährigen Tradition, die mit der Erstürmung des Monte Berico 1848 seinen Höhepunkt erreichte.

500 "Kopaljäger" bewiesen ein hohes Maß an Motivation und Einsatzbereitschaft.

500 "Kopaljäger" bewiesen ein hohes Maß an Motivation und Einsatzbereitschaft.

Die Soldaten trainierten den "Kampf im urbanen Umfeld".

Die Soldaten trainierten den "Kampf im urbanen Umfeld".

Ein umfangreiches Schießtraining stand ebenfalls am Ausbildungsprogramm.

Ein umfangreiches Schießtraining stand ebenfalls am Ausbildungsprogramm.

Scharfschießen: Trainiert wurde mit allen im Bataillon eingesetzten Waffen.

Scharfschießen: Trainiert wurde mit allen im Bataillon eingesetzten Waffen.

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