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Bundesheer übt Schutz der Fußball-EM 2008

Wien, 18. August 2004  - Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres schließen diese Woche ihre Vorbereitungen für die Luftraumüberwachungs-Übung "Bubble 04" ab. Ab Montag, 23. August, wird dann der Schutz des österreichischen Luftraumes intensiv trainiert. Hintergrund des Vorhabens ist, dass Österreich ab Juli 2006 den Vorsitz in der EU-Ratspräsidentschaft führt und 2008 die Fußball-EM austrägt. Bei beiden Ereignissen wird der Schutz aus der Luft einen wesentlichen Teil der Sicherheitsvorkehrungen darstellen.

Der Übung liegt die Annahme zugrunde, dass eine internationale Konferenz von terroristischen Gruppierungen bedroht wird. Deshalb entschließt sich die Bundesregierung, die Veranstaltung von Wien nach St. Johann/Pongau zu verlegen. Das Bundesheer sichert daraufhin die Gegend um den Tagungsort und errichtet in Salzburg ein Flugbeschränkungsgebiet.

Alle Elemente der Luftraumüberwachung wirken zusammen, um den ungestörten Verlauf der Konferenz zu gewährleisten. Die Übungsleitung koordiniert gemeinsam mit mobilen Radarstationen und Einsatzzentralen das Verhalten von Abfangjägern, Hubschraubern und den Fliegerabwehrwaffen am Boden.

Bei "Bubble 04" kommen erstmals die gemieteten Jets F-5 "Tiger" von Graz aus zum Einsatz. Von den Fliegerhorsten in Zeltweg und Linz werden auch Saab 105 und Draken in das Geschehen eingreifen. Luftaufklärung und Transportflüge (beispielsweise Evakuierungen) übernehmen Hubschrauber der Typen S-70 "Blackhawk" und OH-58 "Kiowa".

Die Erfahrungen der kommenden Woche werden in das Verhalten beim Schutz des EU-Rats 2006 und der Fußball-EM 2008 einfließen. Der effektive Schutz vor Bedrohungen aus der Luft ist eine wesentliche Voraussetzung, um Österreich weiterhin als attraktiven Standort für internationale Großveranstaltungen zu erhalten.

Erstmals im Einsatz: die neuen F-5 "Tiger". Foto: Georg Mader.

Erstmals im Einsatz: die neuen F-5 "Tiger". Foto: Georg Mader.

Der Schutz vor Bedrohungen aus der Luft besteht aus vielen Elementen. Im Bild: eine Fliegerabwehrkanone.

Der Schutz vor Bedrohungen aus der Luft besteht aus vielen Elementen. Im Bild: eine Fliegerabwehrkanone.

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