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Landstreitkräfte beginnen Jubiläumsjahr mit Pressegespräch

Salzburg, 11. März 2005  - In der Max-Gandolph-Bibliothek der Uni Salzburg stand ein hochrangig besetztes Podium den zahlreichen Medienvertretern Rede und Antwort. Der Kommandant der Landstreitkräfte, Generalleutnant Edmund Entacher, konnte in seinem Statement auf zahllose Einsätze des Bundesheeres in den letzten 50 Jahren zum Wohle der Bevölkerung verweisen. Kernpunkt der Rede war jedoch das "Heute" und "Morgen".

Die Notwendigkeit von Reformen und damit verbundene Schließungen von militärischen Liegenschaften wären für ein modernes, neustrukturiertes Bundesheer unabdingbar. Trotz Einschränkungen und Reduktionen würde jedoch die Assistenzfähigkeit in Katastrophenfällen erhalten bleiben – die Inlandsaufgaben würden nicht vernachlässigt, so Entacher. Die Auslandsaufgaben, die sich seit dem EU- Beitritt wesentlich geändert hätten, würden durch die Aufstellung der "Kräfte für internationale Operationen" (KIOP) wesentlich verbessert und Österreich leiste damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Europa.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller konnte auf zahlreiche positiv verlaufene Einsätze des Bundesheeres im Bundesland Salzburg zurückblicken und auf die vielen Bewährungen im Rahmen der friedenssichernden Einsätze. Burgstallers Rückblick führte über in die Besorgnis um die Zukunft des Heeres. Bei Besuchen in Kasernen konnte sie sich von den Leistungen der Soldaten sowohl im Katastropheneinsatz als auch bei der international anerkannten Ausbildung, speziell im Alpinsektor, überzeugen. Burgstaller hob auch das Potential des Kommandos Landstreitkräfte und die konstruktive Gesprächsbereitschaft in allen Belangen hervor.

Der Bürgermeister der Gemeinde Wals, Bundesrat Ludwig Bieringer, konnte als ehemaliger Berufssoldat ebenfalls auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Kommanden in der Schwarzenbergkaserne und seiner Gemeinde zurückblicken. Die Frage nach dem "Morgen" beantwortet er mit einem eindeutigen "Ja!" zum Kommando Landstreitkräfte in der Schwarzenbergkaserne – nicht zuletzt sei der Aufschwung in seiner Gemeinde eng mit dem Bundesheer verbunden.

Der Militärkommandant von Salzburg, Generalmajor Paul Kritsch, würdigte die Leistungen der Militärmusik. Sie sei ein wesentlicher Kulturträger des Landes. Am 20. Mai könne sich ganz Österreich beim internationalen Militärmusiktreffen in Salzburg vom Können der Musiker überzeugen.

Ein Bericht der Redaktion Abteilung Kommunikation

'50 Jahre Bundesheer': BR Bieringer, Generalleutnant Entacher, LH Burgstaller und Generalmajor Kritsch stehen Rede und Antwort.

'50 Jahre Bundesheer': BR Bieringer, Generalleutnant Entacher, LH Burgstaller und Generalmajor Kritsch stehen Rede und Antwort.

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