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Internationales Treffen Evangelischer Soldaten

Salzburg, 07. Oktober 2005  - Von 3. bis 7. Oktober 2005 trafen rund 90 Teilnehmer aus neun Nationen zum bereits 15. Internationalen Militärethischen Seminar evangelischer Soldaten in der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg zusammen.

Am Beginn des Seminars stand der Eröffnungsempfang im Hangar 7 am Salzburger Flughafen am Programm, wo die Seminarteilnehmer inmitten nostalgischer Flugzeuge und moderner Rennautos vom Seminarleiter Militärsuperintendent Oskar Sakrausky und dem Kommandanten der Landstreitkräfte Generalleutnant Edmund Entacher begrüßt wurden.

"Wohin treibt die EU ohne christliche Werte?" Dieses Thema wurde in den folgenden zwei Tagen von den eingeladenen Referenten aus Militär und Öffentlichkeit aus verschiedenen Gesichtspunkten erörtert und mit den Anwesenden diskutiert.

Ein Thema, das schon über ein Jahr feststand, jedoch durch den Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu Beginn des Seminars gar nicht aktueller und brisanter hätte sein können.

Referate

Den Anfang machte Herr Jörg Brauns aus der BRD, der den Zuhörern die Folgen des Verlustes des christlichen Ethos im Europa des 20. Jahrhunderts vor Augen führte. Im darauf folgenden Vortrag referierte Militärsenior Karl R. Trauner über die Divergenz im Verständnis des Christentums und seiner Werte.

Am folgenden Tag waren Sektionschef Erich Reiter von der Direktion für Sicherheitspolitik sowie Christian Stadler von der Universität Wien mit ihren Referaten an der Reihe. Erich Reiter führte mit seinem Vortrag zu den räumlichen aber auch ethischen Grenzen Europas und stellte die Entwicklung des Kontinents im Gegensatz zur restlichen Welt bis ins Jahr 2050 sowohl in wirtschaftlicher als auch in demographischer Weise dar.

Im Anschluss referierte Christian Stadler über die christlichen Grenzen der Integration und erläuterte den Begriff der Subsidiarität am Beispiel der gemeinsamen Sicherheitspolitik in Europa.

Österreichische Kultur und internationale Kameradschaft

Um vor allen den ausländischen Seminarteilnehmern auch die Kultur und Sehenswürdigkeiten näher zu bringen, rundeten eine Stadtführung durch Salzburg sowie ein Besuch der Wasserspiele im Schloss Hellbrunn das dichtgedrängte Programm ab. Die Kameradschaft kam natürlich auch nicht zu kurz. Am Mittwoch Abend fand der Abend der Nationen im Offizierskasino der Schwarzenberg-Kaserne und am Donnerstag ein gemütlicher Ausklang im Augustinerbräu statt.

Amtseinführung

Bevor am Freitag die Seminarteilnehmer wieder in ihre Heimat aufbrachen, fand unter Beisein des Evangelischen Bischofs Herwig Sturm ein Abschiedsgottesdienst in der Soldatenkirche statt. Im Rahmen dieses Gottesdienstes wurden drei Mitarbeiter der Evangelischen Militärseelsorge vom Bischof in ihr Amt als Militärlektor eingeführt.

Abschließend bleibt zu hoffen, dass sich alle Interessierten 2007 in gewohnter Weise wieder in Österreich zu einem Treffen zusammenfinden. Ein Dankeschön geht an alle, die zum Gelingen der diesjährigen Veranstaltung beigetragen haben.

Ein Bericht der Redaktion Evangelische Militärseelsorge

Univ.Prof. MMag. DDr. Stadler bei seinem Vortrag

Univ.Prof. MMag. DDr. Stadler bei seinem Vortrag

Internationale Kameradschaft auch in den Kaffeepausen

Internationale Kameradschaft auch in den Kaffeepausen

Die Teilnehmer vor dem Offizierskasino

Die Teilnehmer vor dem Offizierskasino

Der Militärsuperintendent beim Überreichen der Ehrengeschenke

Der Militärsuperintendent beim Überreichen der Ehrengeschenke

Bischof Mag. Sturm (2.v.l.) mit den neuen Militärlektoren

Bischof Mag. Sturm (2.v.l.) mit den neuen Militärlektoren

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