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Oberst Gruber übernimmt Kommando über Heeresfernmelder

St. Johann i. Pongau, 01. März 2007  - Mit einem Festakt hat Oberst Richard Gruber heute offiziell das Kommando über das Heeresfernmelderegiment übernommen. Mit den Worten "Ich übergebe die Fahne und damit die Führung über das Heeresfernmelderegiment" erhielt der 50-jährige Offizier die Regimentsfahne aus den Händen von Generalleutnant Günter Höfler, dem Kommandanten der Streitkräfte.

Beste Voraussetzungen

Grubers Vorgänger, Oberst Josef Fischer, führte den Verband von 2002 bis 2006. Er forderte in seiner Abschiedsansprache alle auf, Oberst Gruber dieselbe Unterstützung zukommen zu lassen wie ihm. Generalleutnant Höfler bedankte sich für das vorbildliche und hervorragende Engagement des scheidenden Kommandanten. Gruber bringe für ihn nun ebenfalls die besten Voraussetzungen für dieses bedeutende Kommando mit.

Gruber selbst sieht die fachliche Kompetenz des Kaderpersonals als "gute Basis für die Weiterentwicklung unseres Verbandes. Ich freue mich, meine nationale wie internationale Erfahrung einbringen zu können."

Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit

Oberst Gruber war bereits viele Jahre stellvertretender Kommandant des Verbandes. Seit 2002 ist er zusätzlich für die Koordination der Zusammenarbeit mit anderen Nationen auf dem Fernmeldesektor verantwortlich. In dieser Funktion hat er die Entwicklung des österreichischen Fernmeldewesens wesentlich mitbestimmt. Die internationalen Kontakte, die er dabei knüpfte, kommen dem Bundesheer heute bei Auslandseinsätzen zugute. Oberst Gruber ist ausgebildeter Heeresbergführer und -schilehrer. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Moderne Fernmeldetruppe präsentiert sich

Für die Bevölkerung wurde die Kaserne bereits in den frühen Morgenstunden geöffnet. Bei einer Geräteschau erhielten die Besucher Informationen über die Aufgaben und Ausrüstung der St. Johanner Fernmelder. Gleichzeitig wurde die Sammlung historischer Fernmeldgeräte präsentiert, die einerseits einen Überblick über die Geschichte des Fernmeldewesens gibt und andererseits die rasante Entwicklung zur modernen Fernmeldetruppe von heute veranschaulicht.

Bei der Kommandoübergabe in der Krobatin-Kaserne konnten neben zahlreichen hohen Gästen und Pongauer Vereinen auch eine Abordnung des Partnerverbandes aus Ungarn, des 43. Führungsunterstützungsregimentes aus Szkésfehérvár, begrüßt werden.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Generalleutnant Höfler übergibt die Fahne an Oberst Gruber. Links: der scheidende Kommandant Oberst Fischer.

Generalleutnant Höfler übergibt die Fahne an Oberst Gruber. Links: der scheidende Kommandant Oberst Fischer.

Zum Festakt kamen auch Gäste des ungarischen Partnerverbandes aus Szkésfehérvár.

Zum Festakt kamen auch Gäste des ungarischen Partnerverbandes aus Szkésfehérvár.

Die historische Sammlung der Krobatin-Kaserne veranschaulicht die rasante Entwicklung im Fernmeldewesen.

Die historische Sammlung der Krobatin-Kaserne veranschaulicht die rasante Entwicklung im Fernmeldewesen.

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