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Gemeinsam erfolgreich: Pioniere aus zwei Ländern übten den Einsatz

Allentsteig, 01. Dezember 2008  - Die Panzerpionierkompanie des Pionierbataillons 2 übte im Rahmen der Kampfunterstützung von 10. November bis 28. November 2008 am Truppenübungsplatz Allentsteig. Für die Übung wurde die Kompanie durch Teile des Pionierbataillons 2, Angehörige der Miliz und durch Soldaten des Partnerverbandes, dem Gebirgspionierbataillon 8 aus Deutschland, verstärkt.

Ausbildungskooperation mit Bundeswehr

Die Pioniersoldaten aus Salzburg und Bayern verband bereits eine kurze Ausbildungskooperation. Im Frühjahr 2008 erfolgte ein Truppenbesuch des Kaderpersonals der Panzerpionierkompanie des Pionierbataillons 2 in Brannenburg. Dieses Treffen hatte den Zweck, Erfahrungen aus dem Bereich der Ausbildung und den unterschiedlichen Einsätzen und Einsatzräumen auszutauschen. Während im Frühjahr Einsatzgrundsätze und Gefechtstechniken geübt wurden, war der nächste Schritt nun die Eingliederung von deutschen Pionieren in die österreichische Panzerpioniereinheit. An Gerät wurden von den deutschen Soldaten eine Panzerschnellbrücke "Biber" und ein Mannschaftstransportpanzer "Fuchs" eingesetzt.

Gefechtsübung "Feuertaufe"

Nach dem Eintreffen der deutschen Soldaten wurde die Gefechtsbereitschaft hergestellt und die deutsche Panzerpioniergruppe sowie die Panzerschnellbrücke den österreichischen Pionieren unterstellt. In den folgenden Tagen wurden während der Gefechtsübung "Feuertaufe" gemeinsam Pionieraufträge für einen Sperreinsatz durchgeführt. Der Auftrag der Panzerpionierkompanie bestand darin, Sperren zu erkunden, zu errichten und zu aktivieren sowie Einsatzmöglichkeiten für die Panzerschnellbrücke für Gegenstöße zu finden. Die Pionierpanzer wurden zum Errichten von Panzergräben eingesetzt. Darüber hinaus wurde in dieser Übungsphase durch die Pioniersoldaten verstärkt durch den Mannschaftstransportpanzer "Fuchs" die Sicherung von Flüchtlingstransporten gewährleistet.

Gefechtsvorführung der Panzerschnellbrücke

Den Höhepunkt der Übung stellte für die deutschen Kameraden der Einsatz der Panzerschnellbrücke "Biber" dar. Im Zuge einer Gefechtsvorführung wurden die Erkundung, die Sicherung, das Errichten sowie die anschließende Aufnahme der Panzerschnellbrücke dargestellt. Die errichtete Panzerschnellbrücke wurde mit allen militärischen Fahrzeugen überquert und im Anschluss daran wieder abgebaut.

Sprengen und Schießen

Neben der Gefechtsübung wurden auch gemeinsame Spreng- und Schießvorhaben durchgeführt. Die deutschen Kameraden hatten die Möglichkeit, das neue Schießprogramm für das Sturmgewehr 77 und die Pistole 80 mit scharfer Munition zu absolvieren und machten Erfahrungen mit dem überschweren Maschinengewehr.

Abschluss einer gemeinsamen Herausforderung

Die Ausbildungskooperation und die Möglichkeit des gemeinsamen Praxisaustauschs wurden von den Soldaten beider Länder als äußerst positiv bewertet. Sehr hilfreich erwies sich auch der Umstand, dass die binationale Zusammenarbeit aufgrund vorangegangener Truppenkontakte bereits bestand und so der Einstieg in die Kooperation wesentlich erleichtert wurde.

Ein Bericht der Redaktion 6. Jägerbrigade

Ein österreichischer Schützenpanzer "Saurer" l., sichert einen deutschen Brückenlegepanzer "Biber".

Ein österreichischer Schützenpanzer "Saurer" l., sichert einen deutschen Brückenlegepanzer "Biber".

Gefechtsfahrzeuge der Panzerpionierkompanie des Pionierbataillons 2 sind im Verfügungsraum bereitgestellt.

Gefechtsfahrzeuge der Panzerpionierkompanie des Pionierbataillons 2 sind im Verfügungsraum bereitgestellt.

Ein Flüchtlingstransport wurde von den Pioniersoldaten mit dem Mannschaftstransportpanzer "Fuchs" eskortiert.

Ein Flüchtlingstransport wurde von den Pioniersoldaten mit dem Mannschaftstransportpanzer "Fuchs" eskortiert.

Ein deutscher Pionierpanzer "Biber" beim Verlegen der Behelfsbrücke.

Ein deutscher Pionierpanzer "Biber" beim Verlegen der Behelfsbrücke.

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