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Kampf gegen den Borkenkäfer

TAMSWEG, 09. Mai 2003  - Gleißende Sonne, hochsommerliche Temperaturen und schwieriges Gelände. Den Pionieren der I. Kompanie des Pionierbataillons 2 unter dem Kommando von Oberleutnant Ingo Gstrein bietet sich derzeit eine äußerst schwierige Situation bei ihrem Hilfseinsatz im Lungau.

Seit Montag, 5. Mai, arbeiten 125 Pioniere von 7.30 bis 19.00 Uhr an den Standorten Kendlbruck, Thomatal und Zederhaus, um Wurzelstöcke und Steine aus gefährdeten Lagen zu entfernen. Außerdem werden umgefallene Baumstämme entrindet, um dem Borkenkäfer die Nahrung und Brutstätten zu entziehen. Die Borkenkäfer haben das Totholz nämlich schon teilweise befallen und drohen nun auch den gesunden Wald anzugreifen. Dies wäre eine weitere Naturkatastrophe für den Lungau, wo im vergangenen Herbst bereits rund eine Million Festmeter Holz der Sturmkatastrophe zum Opfer fielen.

Die Pioniere arbeiten derzeit dort, wo Häuser direkter Gefahr durch Steinschlag oder ungesicherte Wurzelstöcke ausgesetzt sind. Dies ist auch nötig: An der Schadstelle Kendlbruck durchschlug vor wenigen Wochen ein Stein das Dach. Sobald diese Sicherungsarbeiten erledigt sind, werden noch bis Mittwoch, 14. Mai, Gräben von Ästen befreit, damit diese bei Hochwasser nicht verklausen. Ab 26. Mai werden 15 Mann des Tamsweger Katastrophenhilfszuges die Arbeit der Pioniere fortsetzen.

Mag. Christoph Schulz, Gfr

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

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