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Lungauer Soldaten üben Lawineneinsatz mit Bergrettung

Mariapfarr, 30. Dezember 2011  - Ein Lawinenabgang am Fanningberg mit sieben Verschütteten. Das war das Übungsszenario für die Bezirkslawinenübung der Bergrettung Lungau, die am Freitag stattfand.

Neben Bergrettungen aus dem ganzen Bezirk wurde auch der Lawineneinsatzzug des Bundesheeres aus der Strucker-Kaserne in Tamsweg alarmiert. Die 49 Soldaten, darunter auch Grundwehrdiener, unterstützten die Bergretter beim Sondieren des Lawinenkegels und versorgten die Einsatzkräfte. Dafür errichteten sie ein Zelt, in dem sich die Helfer aufwärmen und mit Tee stärken konnten. Darüber hinaus stellten Sanitätsunteroffiziere die medizinische Erstversorgung für die Lawinenopfer-Darsteller und für ihre Retter sicher.

Ausgezeichnete Zusammenarbeit

Kommandant der Übung war Oberleutnant Christoph Seirer. "Die Zusammenarbeit von Bundesheer und Bergrettung im Lungau funktioniert ausgezeichnet. Durch die gemeinsamen Übungen der letzten Jahre kennt man sich, und die Abläufe für den Einsatzfall sind eingespielt", so Seirer. Seit Anfang Dezember bereiten die Alpinsoldaten die Grundwehrdiener auf ihre Aufgaben im Lawineneinsatzzug vor. Neben praktischen Trainings wie der Verschüttentensuche mit Sonden und Verschüttetensuchgeräten stehen auch Schitouren auf dem Programm.

Vier Lawineneinsatzzüge in Salzburg

In Salzburg stehen in den Wintermonaten in den Kasernen in St. Johann im Pongau, in Saalfelden, in Tamsweg und in Hochfilzen Lawineneinsatzzüge bereit. Diese jeweils rund 40 Soldaten starken Einheiten unterstützen die Bergrettung im Ernstfall.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Oberleutnant Seirer, 2.v.l., bei einer Besprechung.

Oberleutnant Seirer, 2.v.l., bei einer Besprechung.

Soldaten üben den Transport von Lawinenopfern.

Soldaten üben den Transport von Lawinenopfern.

Die Zusammenarbeit zwischen Bundesheer und Bergrettung verlief vorbildlich.

Die Zusammenarbeit zwischen Bundesheer und Bergrettung verlief vorbildlich.

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