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Zwischenbilanz: Lawinen-Assistenzeinsätze vorerst beendet

Wien, 18. Jänner 2012  - Zwischen 5. und 16. Jänner flog das Österreichische Bundesheer auf Grund der Schnee- und Lawinenverhältnisse in der Steiermark, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg zahlreiche Hilfseinsätze. 14 Hubschrauber waren dabei im Einsatz. Etwa 200 Soldaten führten in knapp 140 Flugstunden und etwa 2.700 Arbeitsstunden neben Personen- und Gerätetransporten auch Lawinenerkundungen und -sprengungen durch.

Die Hubschrauber bleiben gemeinsam mit elf Einheiten zu jeweils 40 Soldaten in ganz Österreich bis Mitte April in Bereitschaft. Sechs Helikopter des Typs Alouette III, drei Agusta Bell 212, ein Bundesheer-Hubschrauber des Typs "OH-58" und vier S-70 "Black Hawk" evakuierten in diesen Tagen mehr als 100 Personen.

Kontrollierte Lawinen und Radar-Hubschrauber

Am Montag, den 16. Jänner, endete nun auch der Einsatz in der Steiermark. Ein Hubschrauber-Team aus Aigen im Ennstal löste auf der Planneralm mit Hilfe von 20 Sprengungen kontrollierte Lawinen aus.

In Tirol war das Bundesheer mit einem Radar-Helikopter im Einsatz. Vergangene Woche machten sich 40 Soldaten auf der Suche nach einem vermissten 15-Jährigen in der Axamer Lizum. Am 11. Jänner setzte man einen speziell ausgerüsteten Bundesheer-Hubschrauber ein. Ausgestattet mit einem Radargerät kann er Grenzflächen und eventuelle Einschlüsse im Schnee aufzeigen. Die Suche wurde am 12. Jänner vorläufig beendet.

In Mayrhofen im Zillertal evakuierten zwei S-70 "Black Hawk" 53 Schifahrer. Weil eine Gondelbahn defekt war, saßen sie im alpinen Gelände fest. Die beiden Hubschrauber flogen von Landeck in den Raum Mayrhofen und brachten die Schifahrer ins Tal.

Bundesstraße geöffnet

Von 10. bis 11. Jänner gelang es 53 Soldaten des Gebirgskampfzentrums in Saalfelden und des Militärkommandos Salzburg die Pinzgauer Bundesstraße (B 311) von den Schneemassen zu befreien und die Verkehrsverbindungen aus und in den Pinzgau wieder frei zu bekommen. Von 9. bis 10 Jänner waren Salzburger Soldaten in St. Ulrich/Fieberbrunn bei Schneeräumungen im Einsatz.

Am 7. Jänner evakuierte ein "Black Hawk" 67 Personen und 1.000 Kilogramm Gepäck von der Lindauer Hütte (südlich von Tschagguns) nach Latschau (oberhalb von Schruns) in Vorarlberg. Darüber hinaus wurden zwischen 7. und 10. Jänner Erkundungsflüge im Ausmaß von knapp 100 Stunden im Gebiet von Zell am See, in Tirol und Vorarlberg durchgeführt.

In Mayrhofen im Zillertal evakuierten zwei S-70 "Black Hawk" 53 Schifahrer.

In Mayrhofen im Zillertal evakuierten zwei S-70 "Black Hawk" 53 Schifahrer.

In der Axamer Lizum beteiligte sich ein Hubschrauber an der Suche nach einem vermissten Snowboarder.

In der Axamer Lizum beteiligte sich ein Hubschrauber an der Suche nach einem vermissten Snowboarder.

Eine Tiroler Lawinenkommission beim Erkundungsflug im Heeres-Helikopter.

Eine Tiroler Lawinenkommission beim Erkundungsflug im Heeres-Helikopter.

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