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Milizoffiziere üben in Salzburg

Salzburg, 13. Juli 2012  - Von 9. bis 13. Juli übten Milizsoldaten des Militärkommandos Salzburg, unter ihnen auch zwei erfahrene Milizoffiziere: Hauptmann Arthur Maurer hat sich gerade für eine Verlängerung seiner Milizfunktion entschieden; für Oberleutnant Dr. Gerhard Cordt ist es die letzte Milizübung. Menschen zu führen und organisieren zu lernen, das sind Vorteile der militärischen Führungsausbildung für das gesamte Leben, sind sich die beiden Milizoffiziere einig.

45 Jahre Milizkarriere

45 Jahre nach dem Einrücken beendet Oberleutnant Dr. Gerhard Cordt heuer seine militärische Laufbahn. Nach der HTL-Matura rückte der Pinzgauer 1967 als Einjährig-Freiwilliger in Glasenbach ein und absolvierte in Klosterneuburg die Ausbildung zum Pionieroffizier. "Ich erlebte eine tolle Ausbildung, vor allem die Wasserausbildung an der Donau war einer der spannendsten Kurse", erzählt der 64-jährige Cordt. In seiner Milizfunktion war er lange Jahre bei der Pionierkompanie Militärkommando Salzburg beordert, seit 1987 hatte er die Funktion des Verbindungsoffiziers zur Bezirkshauptmannschaft Zell am See inne. Seine Aufgabe beschreibt er als Bindeglied zwischen Bezirkshauptmannschaft und Bundesheer. "Wichtig ist das gegenseitige Verständnis und das Wissen um die Leistungsfähigkeit bei gemeinsamen Einsätzen. Von Vorteil war, dass ich aus dem Bezirk komme und auch beruflich öfters mit der Bezirkhauptmannschaft zu tun hatte", erklärt Cordt. Für seinen Beruf als Ziviltechniker schätzte er das beim Bundesheer erfahrene Führungswissen: "Gerade bei Übungen kann man auch einmal Fehler machen und dann die Situation erneut lösen, im Berufsalltag zieht so was negative wirtschaftliche Folgen nach sich."

Einjährig-Freiwillig beste Managementausbildung

Für einen Weiterverpflichtung in der Miliz hat sich Hauptmann Dipl. Ing. Mag. Arthur Maurer entschieden. Obwohl der 57-jährige bereits alle verpflichtenden Übungstage absolviert hat, entschied er sich zum zweiten Mal eine Milizfunktion auszuüben. "Für mich ist es ein sinnvoller Dienst an der Allgemeinheit und eine interessante Tätigkeit", so Maurer. Der stellvertretende Sektionsleiter im Wirtschaftsministerium und Leiter der Montanbehörde für Westösterreich wird in Zukunft als Verbindungsoffizier zur Bezirkshauptmannschaft Zell am See fungieren. Nach seiner EF-Ausbildung diente Hauptmann Maurer als Kompaniekommandant im Jägerbataillon 31 und in weiterer Folge in verschiedenen Stabsfunktionen. "Ich kann in meiner zivilen Leitungsfunktion sehr von meiner Miliztätigkeit profitieren. Die Einjährig-Freiwilligen Ausbildung ist die beste Managementausbildung, vor allem auch in Menschenführung", erklärt der studierte Montanist.

Miliz hat Zukunft

Beide Offiziere sind er Meinung, dass die Miliz Zukunft hat. "Für mich ist die Miliz ein wichtiges Bindeglied zur und aus der Bevölkerung", ist Oberleutnant Cordt überzeugt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Oberleutnant Cordt, l., bei seiner Verabschiedung durch Oberst Pritz.

Oberleutnant Cordt, l., bei seiner Verabschiedung durch Oberst Pritz.

Übergabe der Funktion des Verbindungsoffiziers: Oberleutnant Cordt, l., übergibt an Hauptmann Maurer.

Übergabe der Funktion des Verbindungsoffiziers: Oberleutnant Cordt, l., übergibt an Hauptmann Maurer.

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