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Luftraumsicherung: Ohne Funk-Verbindung kein Einsatz

Vorarlberg, 20. Jänner 2015  - Eine Luftraumsicherungsoperation besteht nicht nur aus Luftfahrzeugen und Radarsystemen, auch Kommunikationssysteme sind zwingend notwendig. Eines dieser Systeme ist der neue "Militärische Flugfunk". 

Neues Funksystem

Der Verband der Luftraumüberwachung führte 2010 bis 2014 ein hochmodernes System für die Sprachkommunikation zwischen Bodeneinheiten und Luftfahrzeugen ein. Damit ist der militärische Flugfunk technisch "state of the art“. Die teilweise verschlüsselten Systeme sind auf den ortsfesten sowie beweglichen Funkstationen, den fünf Militärflugplätzen und in den Führungszentralen der Luftstreitkräfte verbaut.

Bewegliche Funkstationen

Die beweglichen Funkstationen sind auf Containerbasis konzipiert. Durch diese Lösung sind sie mit Hubschraubern oder geländegängigen Lastkraftwagen fast überall einsetzbar. Eine zentrale Bedeutung haben sie in tiefen Tälern - so auch bei der Luftraumsicherungsoperation "Dädalus 15" anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos.

In Vorarlberg sind derzeit zwei bewegliche Systeme eingesetzt. Diese ergänzen in erster Linie die Funkabdeckung im Gebirge. Die Kommunikation mit tieffliegenden Luftfahrzeugen, die durch die ortsfesten Stationen nicht erreicht werden, erfolgt über diese beweglichen Funkeinrichtungen. Außerdem sind mit den beweglichen Funkstationen auch zusätzliche Frequenzen nutzbar.

Die Besatzung vor Ort

Soldaten der Führungsunterstützungskompanie bewachen und überwachen die Fernmeldeeinrichtungen auf der Amerlüger Alpe und zwei weiteren Standorten. "Nach dem Aufbau überwachen wir die technische Funktion des Systems", sagt Oberstabswachtmeister Hans-Jürgen Eichinger, der Kommandant vor Ort. Auch die Bewachung obliegt den Soldaten auf ihrem exponierten Posten. "Wir erfüllen unsere Aufträge. Sei es nun der Aufbau und Betrieb, oder aber der Schutz dieser Einrichtung", so die klare Aussage Eichingers.

Zusätzlich binden die Fernmelder des Radarbataillons und Führungsunterstützungsbataillons aus Salzburg und aus St. Johann im Pongau alle vor Ort befindlichen Führungssysteme in das Datennetz des Bundesheeres ein. Der Einsatz auf  1.300 Metern Seehöhe dauert zwei Wochen für die Salzburger Soldaten. Dann geht es wieder zurück in ihre Heimatgarnisonen.

Ein Bericht der Redaktion Luftraumüberwachung

Berge, Schnee und Technik: Auf 1.300 Metern Seehöhe betreiben und bewachen die Soldaten des Radarbataillons eine militärische Flugfunkstation.

Berge, Schnee und Technik: Auf 1.300 Metern Seehöhe betreiben und bewachen die Soldaten des Radarbataillons eine militärische Flugfunkstation.

Vor dem Flugfunkcontainer und Stationsunterstand sichern Wachtmeister Michael F. und Rekrut H. die Ausrichtung der Richtfunkantenne.

Vor dem Flugfunkcontainer und Stationsunterstand sichern Wachtmeister Michael F. und Rekrut H. die Ausrichtung der Richtfunkantenne.

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