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Hotspot Salzburg: Einsatz kurz vor der deutschen Grenze

Salzburg, 03. November 2015  - Reges Kommen und Gehen herrscht am ASFINAG-Gelände an der Salzburger Westautobahn. Bis zu 1.300 Flüchtlinge sind hier untergebracht und warten auf ihre Weiterreise nach Deutschland. Für deren Sicherheit, einen geordneten Ablauf und ein friedliches Zusammenwarten in den Transitquartieren nahe der deutsch-österreichischen Grenze sorgen Soldaten des Österreichischen Bundesheeres gemeinsam mit der Polizei und zivilen Helfern.

Es ist ein Aufeinanderprallen verschiedener Welten, Kulturen und Wertvorstellungen - für die Schutzsuchenden und für die Soldaten. Doch die Einsatzkräfte des Bundesheeres genießen großen Respekt, auch weil sie keinen Unterschied machen ob reich oder arm, oder wer woher kommt. Dennoch lässt es sie nicht kalt, ganz besonders wenn Kinder, gezeichnet von der langen Reise und ohne ausreichende Bekleidung, aus den Bussen steigen.

Österreichische Soldaten helfen und sorgen für Sicherheit

Für die Soldaten ist es ein Einsatz in Österreich, der Sinn ergibt. "Die Stimmung und Kameradschaft ist auch nach mehreren Wochen noch gut", erzählt ein ranghoher Unteroffizier mit einer rot-weiß-roten Schleife, dem Kennzeichen für Soldaten im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz. "Es gefällt den Leuten, denn hier können sie wirklich etwas für die Menschen tun", fügt er hinzu.

Zwischendurch spricht er immer wieder in sein Funkgerät, um die militärischen Assistenzkräfte vor Ort zu koordinieren. Ein Bus Richtung Deutschland muss abgefertigt werden. Die Weiterreisenden haben sich bereits bei den Absperrungen angestellt, damit sie von den Soldaten geordnet zum nächsten Bus durchgelassen werden können. Wenig später gibt ein österreichischer Soldat die Abfahrt frei und es kehrt für einen kurzen Augenblick Ruhe ein.

Busse im Stundentakt

Nur 15 Minuten nachdem der Bus Richtung Deutschland abgefertigt wurde biegt ein Bus mit Neuankömmlingen ein und das Rad dreht sich von Neuem: Die Soldaten nehmen sie in Empfang und bringen die aufgeregten Massen zur Ruhe, damit sie von zivilen Helfern geordnet für die Weiterreise gekennzeichnet werden können. Denn niemand soll länger als nötig warten müssen.

In der Zwischenzeit werden die Unterkünfte bereits von weiteren Soldaten und zivilen Helfern des Roten Kreuzes für die Neuankommenden vorbereitet. In einer Halle gegenüber wird vom Bundesheer Tee und Essen ausgegeben.

450 Soldaten im Einsatz

Rund 450 Soldaten befinden sich in Salzburg im Assistenz- und Unterstützungseinsatz. Sie sind neben dem ASFINAG-Gelände am Grenzübergang Saalbrücke und am Hauptbahnhof im Stadtzentrum eingesetzt. Teils befinden sie sich bereits seit sechs Wochen hier, koordiniert werden sie vom Einsatzstab des Militärkommandos Salzburg. Die Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg, dem Magistrat der Stadt Salzburg dem Roten Kreuz, der Polizei und weiteren zivilen Helfern ist gut eingespielt.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Die Quartiere werden von Helfern des Bundesheeres und des Roten Kreuzes für Neuankommende vorbereitet.

Die Quartiere werden von Helfern des Bundesheeres und des Roten Kreuzes für Neuankommende vorbereitet.

Das Bundesheer stellt warmen Tee zur Verfügung.

Das Bundesheer stellt warmen Tee zur Verfügung.

Kurze Einsatzbesprechung bevor die nächsten Busse ankommen.

Kurze Einsatzbesprechung bevor die nächsten Busse ankommen.

Die Freude kurz vor der Weiterfahrt ist groß.

Die Freude kurz vor der Weiterfahrt ist groß.

Soldaten sorgen dafür, dass alle ihren Platz bekommen und eine schnelle Weiterreise möglich ist.

Soldaten sorgen dafür, dass alle ihren Platz bekommen und eine schnelle Weiterreise möglich ist.

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