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Ein Rückblick auf die Biathlon-WM

Hochfilzen, 21. Februar 2017  - Die letzten Schüsse sind gefallen, die Medaillen vergeben und die Fans wieder daheim - Österreichs Biathleten haben mit der Herren-Staffel eine heiß ersehnte Medaille geholt und durch Simon Eder im letzten Bewerb bei den Heim-Weltmeisterschaften in Hochfilzen noch eine zweite Bronze-Medaille gewonnen.

Großartige WM

Die große Vielfalt an Nationen, das perfekte Wetter und die nervenaufreibenden aber fairen Bewerbe zeichneten diese Weltmeisterschaft aus. Im Stadion in Hochfilzen ertönte nach jedem Schießen der begeisterte Jubel der Fans. Nicht nur der Besucheransturm, sondern auch das weltweite Medien-Interesse, sorgten für beste TV-Quoten. In fast 60 Ländern wurde live übertragen.

Vorbereitung

51 Soldaten aus der Wallner-Kaserne in Saalfelden waren angerückt, um bei den Vorbereitungen zur Biathlon-WM zu helfen. Unter dem Kommando von Vizeleutnant Christian Huber wurden die Soldaten beim Aufbau der Infrastruktur rund um die Weltmeisterschaft eingesetzt. "Meine Männer waren vom 16. Jänner bis jetzt im Dauereinsatz, und es wird noch bis zum 24. Februar so weitergehen", so Huber.

Die Soldaten haben Schnee geräumt, Zuschauerbühnen aufgebaut, Absperrungen errichtet, kilometerweit Kabel verlegt und halfen beim Zeltbau.

Eröffnungsfeier

Die Militärmusik Salzburg eröffnete den Festakt mit der Bundeshymne. Die Schützen aus Hochfilzen und Fieberbrunn kamen auf die Bühne am "Medal Plaza" und vor zahlreichen Zuschauern zogen dann die Teilnehmer aus 37 Nationen ein. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Tirols Landeshauptmann Günther Platter und General Othmar Commenda stellten sich mit Gruß- und Dankesworten an die Verantwortlichen ein. Der IBU-Präsident Anders Besseberg erklärte um 20:30 Uhr die Biathlon-WM offiziell für eröffnet.

Aktuelle Zahlen

Hier einige Zahlen zur Weltmeisterschaft in Hochfilzen: 37 Nationen, 315 Athleten, 565 Medienvertreter, 1.300 Mitwirkende im Organisationskomitee, 4.276 Akkreditierungen insgesamt, 11 Entscheidungen, 33 Medaillen, Rekorde für Laura Dahlmeier mit fünf Mal Gold bei einer WM; die knappste Entscheidung im Sprint der Herren mit 0,7 Sekunden Abstand zwischen Gold und Silber. Insgesamt 143.700 Zuschauer.

Kompliment an die Küchencrew

Täglich wurden durch die zwölf Mitarbeiter der Küche 280 Frühstück, 750 Mittagessen und 280 Portionen Abendessen zubereitet. Normalerweise wird am Truppenübungsplatz für ca. 250 Bedienstete und Soldaten gekocht, durch die Biathlon-WM waren die Heeresköche im Dauereinsatz.

Über 50 Prozent des Essens wurde nach der Zubereitung ins neue Biathlonstadion gebracht, um den freiwilligen Helfern der Weltmeisterschaft vor Ort die Möglichkeit zur Einnahme der Verpflegung zu geben.

Sicherheit

Während der Weltmeisterschaft sorgten zwölf Soldaten der Militärpolizei zusammen mit der Polizei für Ordnung und Sicherheit. Eingesetzt waren auch zwei geschützte Mehrzweckfahrzeuge "Husar", denn seit dem Terroranschlag in Berlin werden bewegliche Roadblocks für Straßensperren bei Großveranstaltungen bereit gehalten.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Das WM-Stadion in Hochfilzen.

Das WM-Stadion in Hochfilzen.

Unsere Piloten sorgten mit dem ORF für Aufnahmen aus der Luft.

Unsere Piloten sorgten mit dem ORF für Aufnahmen aus der Luft.

Ein Blick auf die Fans.

Ein Blick auf die Fans.

"Mister Biathlon": Vizeleutnant Franz Berger hatte alles im Griff.

"Mister Biathlon": Vizeleutnant Franz Berger hatte alles im Griff.

Die Küchencrew sorgte fürs Essen.

Die Küchencrew sorgte fürs Essen.

Die Militärpolizei sorgte für Sicherheit.

Die Militärpolizei sorgte für Sicherheit.

Eine großartige WM ging zu Ende.

Eine großartige WM ging zu Ende.

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