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Fels-Sprengung: Bundesheer im Katastrophenhilfseinsatz

Weißpriach, 04. Juli 2017  - Soldaten des Jägerbataillons 8 sprengten im Rahmen eines Assistenzeisatzes mehrere Felsen mit gesamt ca. 60 Kubikmetern.

Die vier großen Felsen verlegten nach Murenabgängen die Bachbette von zwei Gräben im hinteren Weißpriachtal. Die Gesteinsbrocken konnten nicht durch Bagger entfernt werden. Durch den Wildwassersachverständigen wurde festgestellt, dass durch die neuen Wasserläufe eine konkrete Gefährdung für einen darunter liegenden Gutshof entstand. Die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg richtete deswegen eine Assistenzanforderung an das Militärkommando Salzburg.

Soldaten aus der Strucker-Kaserne in Tamsweg

Fünf Unteroffiziere und fünf Rekruten des Jägerbataillons 8 sind seit dem 3. Juli vor Ort im Einsatz. Sie sprengten am Dienstag die Felsen in kleinere, abtransportierbare Teile. Zusätzlich ist noch in Zusammenarbeit mit der Wildbachverbauung ein Damm zum Abweisen des Wassers zu errichten.

Einsatzleiter

Für Vizeleutnant Josef Bogensperger, den Kommandanten der Soldaten und Einsatzleiter, ist ein derartiger Einsatz bereits Routine: Er ist schon öfter mit seiner Truppe zur Katastrophenhilfe ausgerückt. "Die Herausforderung bei diesem Einsatz in Weißpriach war die schlechte Zugänglichkeit des Geländes", so Bogensperger. Der Einsatz dauert voraussichtlich noch bis zum 7. Juli.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Die Sprengung eines Felsens wird vorbereitet.

Die Sprengung eines Felsens wird vorbereitet.

Nach der Sprengung ist vom Felsen nichts mehr übgrig.

Nach der Sprengung ist vom Felsen nichts mehr übgrig.

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