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Salzburger Pionierbataillon begann ab 1. März mit KIOP-Training

Salzburg, 09. März 2004  - Seit 1. März läuft im Salzburger Pionierbataillon das Einsatztraining für den Pionierzug KIOP (Kräfte für internationale Operationen). Die für die Krisenbewältigung im Rahmen der Petersberg Aufgaben vorgesehenen 28 befristeten Berufssoldaten und 7 Kadersoldaten aus dem Pionierbataillon 2 (PiB2) werden aus ca. achtzig Freiwilligen rekrutiert. Jeder Freiwillige, gleichgültig ob aus Kader, GWD oder aus der Miliz stammend, musste mehrere Aufnahmetestungen ablegen. Die besten daraus, unter anderem der erste „KIOP“ Soldat Österreichs, Gefreiter Peter Gstrein, freuen sich auf die neue Aufgabe international als Pionier tätig zu sein.

Aufgrund dieser Tatsachen wurde am 27. März 2004 vom Pionierbataillon 2 eine Pressekonferenz veranstaltet. Zahlreiche Vertreter von regionalen als auch überregionalen Medien folgten dieser Einladung. Der Kommandant des Pionierbataillons, Oberstleutnant Josef Schnöll, sowie 2 Stabsoffiziere des PiB2, der Presseoffizier des Militärkommandos Salzburg und 2 „KIOP“ Soldaten stellten den Medien Rede und Antwort. Besonders wurde dabei der erste „KIOP“ Gefreiter Peter Gstrein ins Interesse der Medien gerückt. Er musste den Journalisten zahlreiche Fragen beantworten. Reges Interesse zeigten sie vor allem an den Beweggründen, die ihn zu einer Teilnahme an KIOP bewegten. Gstrein hob dabei die interessante Ausbildung, die gute Bezahlung sowie die anschließende Berufsförderung hervor, die sich ihm im Rahmen der Verpflichtung zu KIOP boten. „Für mich sind das die wesentlichen Aspekte, warum ich mich für diese 3 Jahre beim PiB2 entschieden habe“ ließ der Gefreite in einem ORF Interview wissen.

Details des KIOP –Ablaufes für den Pionier-Zug wurden erläutert, besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die geplante Ausbildung der KIOP Soldaten gelegt. Ausgebildet werden die Freiwilligen zu Kampf- und Baupionieren. Zumindest ein Auslandseinsatz ist während dem Verpflichtungszeitraum vorgesehen. Der genaue Termin für diese Entsendung ist noch nicht bekannt. Als Ersatz für einen möglichen robusten Einsatz ist KFOR 14 (Kosovo) vorgesehen.

Besonders gefordert wird eine entsprechende Einsatzbereitschaft, körperliche Leistungsfähigkeit und auch Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Ländern.

Kommandant Oberstleutnant Schnöll verspricht sich von seiner Vorreiterrolle im Aufstellen von KIOP Kräften viel. So wird der ohnehin sehr einsatzorientierte Verband (die erste Teilnehme eines Angehörigen des Bataillons an einem Auslandsseinsatz erfolgte bereits 1969 im KONGO) sicher bald einen festen Stellenwert im Bundesheer „Neu“ haben.

Text und Fotos: Rekr Robert Loy/PiB2

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Salzburg

Bei der Präsentation herrschte großer medialer Andrang

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Minensuche, eine mögliche Aufgabe für Pioniere

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Vorführung vor den Medien

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