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Scharfschießen der 3. Panzergrenadierbrigade erstmals mit neuen Kommunikationssystemen

Allentsteig, 20. Juli 2012  - Erstmals wurde beim Kampfgruppenschießen der 3. Panzergrenadierbrigade in Allentsteig das neue Führungsinformationssystem "Phönix" des Bundesheeres eingesetzt. Damit konnten die Soldaten in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer und Generalstabschef Edmund Entacher auf modernste Führungshilfsmittel zurückgreifen.

Die neuen Infosysteme erleichterten den Kommandanten nicht nur die Führung ihrer Einheiten, auch die Sicherheit der Übenden konnte wesentlich erhöht werden.

Lagedarstellung in Echtzeit

Ein vom Bundesheer entwickeltes Trackingsystem erfasste laufend die Positionen der Gefechtsfahrzeuge und übertrug diese automatisch in die digitalen Lagekarten des "Phönix"-Systems.

Das gemeinsame zeitaktuelle Lagebild stand sowohl im Leitungsgefechtsstand, als auch in der Sicherheitskanzlei des Truppenübungsplatzes zur Verfügung. Damit wurde nicht nur die taktische Führung des Gefechts unterstützt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit geleistet. Während damit das Potential moderner Informations- und Kommunikationstechnologie demonstriert werden konnte, sammelten die Verantwortlichen auch wertvolle Erfahrung für eine notwendige Ausstattung der Truppe mit feldtauglichen IT-Geräten.

Mehrwert durch IT-Systeme

Insgesamt zeigte das Kampfgruppenschießen nicht nur den hohen Ausbildungsstand der Soldaten, sondern auch den erheblichen Mehrwert eines modernen, international interoperablen Führungsinformationssystems. Die neuen Systeme tragen zur Verbesserung der Einsatzbereitschaft des Österreichischen Bundesheeres und zur besseren Lageinformation für Kommandanten bei. Zusätzlich erhöhen sie die Sicherheit von Truppen af Übung oder im Einsatz und verbessern deren Fähigkeit, mit Soldaten anderer Nationen zusammenzuarbeiten.

Ein Bericht der Redaktion Abteilung Kommunikation

Bundespräsident Fischer und General Entacher in einem der ca. 250 Gefechtsfahrzeuge, die an der Übung teilnahmen.

Bundespräsident Fischer und General Entacher in einem der ca. 250 Gefechtsfahrzeuge, die an der Übung teilnahmen.

Oberstleutnant Lemp informiert Fischer über die neuen Systeme.

Oberstleutnant Lemp informiert Fischer über die neuen Systeme.

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