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Die Ausbildung zum Heeresbergführer

Teilnehmer des Lehrgangs beim Kletter-Training

Teilnehmer des Heeresbergführerlehrgangs beim Kletter-Training.

Die Ausbildung zum Heeresbergführer ist eine der schwierigsten im Österreichischen Bundesheer. 35 Wochen lang müssen die Teilnehmer des Heeresbergführerlehrganges im Hochgebirge ihr bergsteigerisches Können, Kondition, Durchhaltewillen und robuste Nerven beweisen, zum Teil unter schwierigsten Bedingungen. Denn egal ob bei Nebel, Schnee oder Eis - Heeresbergführer müssen immer in der Lage sein, die ihnen anvertrauten Truppen sicher durch unwegsames Gelände zu bringen.

Insider: Oberleutnant Wolfgang Schweiger berichtet direkt aus dem Lehrgang

Einer der Soldaten, der die Ausbildung in Angriff genommen hat, ist Oberleutnant Wolfgang Schweiger. Der 27-jährige Steirer ist Berufsoffizier und stammt aus einer Bergsteigerfamilie. Gemeinsam mit seinen Kameraden stellt er sich der Herausforderung.

Auf dieser Seite berichtet er, wie es ihm in den einzelnen Ausbildungsabschnitten ergeht.

Aktuelles aus dem Lehrgang

Wie rette ich Verletzte aus den Bergen?

Zwei von uns werden zu einem "Alouette"-Hubschrauber hochgezogen.

In den vergangenen Wochen beschäftigten sich Oberleutnant Wolfgang Schweiger und seine Kameraden vom Heeresbergführerlehrgang vor allem mit einer Frage: Wie rette ich einen Verletzten aus Bergnot? Schweiger dazu:  Lesen Sie mehr

Chamonix: Zu Gast im Bergsportmekka

Wolfgang Schweiger, Mitte, mit Berg-Kameraden.

Das Training in Chamonix-Mont-Blanc in Frankreich zählte für Oberleutnant Wolfgang Schweiger und die anderen Teilnehmer des Heeresbergführerlehrganges mit Sicherheit zu den Höhepunkten ihrer Ausbildung. Schweiger schwärmt:  Lesen Sie mehr

Touren im Eis: Training in der Glocknergruppe

Die Soldaten unterwegs in der Glocknergruppe.

Diesmal meldet sich Oberleutnant Wolfgang Schweiger von der Oberwalderhütte auf dem Gipfel des Großen Burgstall. Dort, in der Glocknergruppe, haben die Teilnehmer des Heeresbergführerlehrganges ihre Basisausbildung im Eisklettern absolviert. Schweiger berichtet.  Lesen Sie mehr

Die besten Fotos vom Training in den Bergen

Aufgaben im Hochgebirge

Wer die Einstiegsprüfung besteht, erlernt in drei Modulen alle Grundlagen, um danach Aufträge im Hochgebirge erfüllen zu können. Dazu zählen unter anderem:

  • Kommandanten bei der Planung, Vorbereitung und während Einsätzen im Gebirge beraten,
  • Soldaten im Bergsteigen, Skifahren und für Einsätze im Gebirge ausbilden,
  • Gelände und Wetter beurteilen, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen,
  • Lawinen absprengen,
  • Soldaten aus Bergnot retten.

Im Unterschied zu zivilen Bergführern sind die Experten des Heeres nach dem Abschluss ihrer Ausbildung in der Lage, Truppen auch bei länger dauernden Einsätzen und beim Kampf im Gebirge zu unterstützen.

Teilnehmer des Lehrgangs beim Kletter-Training

35 Wochen lang, im Sommer und im Winter, müssen sich die Anwärter bewähren.

Der Lehrgang

Die Ausbildung beginnt mit dem Sommerteil (21 Wochen), der neben Felsklettern auch den Bau von Sicherungsanlagen sowie das Retten und Bergen von Kameraden zum Inhalt hat. Danach folgt der Winterteil (14 Wochen), bei dem die Soldaten ihr Können im Skifahren verbessern und lernen, Lawinen abzusprengen. Das Training führt die Soldaten nicht nur in Österreichs Berge, sondern auch nach Italien und Frankreich.

Als Höhepunkte der Ausbildung müssen die Soldaten ihre neuen Fähigkeiten sowohl im Sommer als auch im Winter jeweils zwei Wochen lang im Gebirgskampf beziehungsweise im Rahmen von Einsatzaufgaben im Gebirge anwenden.

Deutsch-österreichisches Projekt

Der neue Heeresbergführerlehrgang ist ein gemeinsames Projekt des Bundesheeres und der deutschen Bundeswehr, der Großeil der Teilnehmer kommt aus diesen beiden Nationen. Unter österreichischer Führung werden dabei Ausbildungsinhalte und Vorschriften vereinheitlicht und standardisiert.

Bundeswehr-Video zur Einstiegsprüfung

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