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Was macht eigentlich ein...?

Granatwerfer-Soldat

Wachtmeister Jürgen Erber

Wachtmeister Jürgen Erber neben seinem Granatwerfer.

Wachtmeister Jürgen Erber ist Kommandant einer Granatwerfergruppe. Mit seinen Soldaten und einem schweren Granatwerfer im Kaliber 12 cm unterstützt er die Kampftruppen des Bundesheeres.

Wie sind Sie zum Bundesheer gekommen?

Ich habe meinen Grundwehrdienst geleistet und habe danach gleich einen Auslandseinsatz im Kosovo drangehängt. Danach habe ich abgerüstet und bin erst sieben Jahre später zum Bundesheer zurückgekehrt. Ich habe mich dann zum Jägerbataillon 25 nach Klagenfurt gemeldet, weil dieser Verband einen besonders guten Ruf hat.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Ein typischer Tag in unserer Kaserne in Klagenfurt könnte so ablaufen: Um 7:30 Uhr ist Standeskontrolle und die Befehlsausgabe. Dann steht fürs Erste Sport am Programm. Danach üben wir unsere einzelnen Aufgaben. Das heißt, der Rechenunteroffizier und der Rechengehilfe trainieren ebenso gemeinsam wie die Beobachter.

Wachtmeister Erber beim Training mit seinen Soldaten

Jürgen Erber, hinten links, mit seiner Gruppe.

Als Gruppenkommandant trainiere ich dann mit der ganzen Gruppe. Wir bringen den Granatwerfer in Stellung, richten ihn auf ein Ziel aus, und Vieles mehr. Mindestens einmal pro Woche üben wir auch in der Nacht, das kann mitunter auch bis 24:00 Uhr dauern.

Zusätzlich üben wir alles, was auch der Rest unserer Kaderpräsenzeinheit übt - zum Beispiel bei der "Selbst- und Kameradenhilfe", wie bei uns die Erste Hilfe genannt wird. Oder beim "Crowd and Riot Control"-Training, bei dem wir lernen, gewalttätige Ausschreitungen unter Kontrolle zu bringen.

Was ist Ihnen bisher besonders in Erinnerung geblieben?

Aufregend war für mich das erste Scharfschießen mit den schweren Granatwerfern. Ich war damals in der Rechenstelle eingesetzt. Das bedeutet, dass auf meine Berechnungen absolut Verlass sein musste, damit die Granaten im richtigen Zielgebiet einschlugen. Für Anspannung und Nervenkitzel war also gesorgt.

Wachtmeister Jürgen Erber knieend hinter Granatwerfermunition

Hier hat der Unteroffizier die Munition für ein Scharfschießen vorbereitet.

Wie wird es beruflich weitergehen?

Ich möchte beim Jägerbataillon 25 in Klagenfurt bleiben, und auch die Arbeit mit dem schweren Granatwerfer gefällt mir. Mein Ziel wäre es, Zugskommandant oder zumindest stellvertretender Zugskommandant zu werden - und damit die Verantwortung für mehrere Werfer zu übernehmen.

Was würden Sie sich für Ihre Arbeit noch wünschen?

Wünschen würde ich mir neue Fahrzeuge, die uns durch ihre Panzerung vor Splittern und Beschuss schützen, und die vielleicht auch über moderne, elektronische Beobachtungsgeräte verfügen.

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