Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Was macht eigentlich ein...?

Panzerkommandant

Hauptmann Christoph Puehringer

Hauptmann Christoph Pühringer.

Hauptmann Christoph Pühringer ist Kommandant einer Panzerkompanie. Stationiert ist er beim Panzerbataillon 14 in Wels, dort trägt er die Verantwortung für bis zu 77 Soldaten und derzeit 19 Kampfpanzer "Leopard" 2A4.

Wie sind Sie zum Bundesheer gekommen?

Ich habe wie viele andere auch meinen Grundwehrdienst begonnen. Weil mir der Dienst gefallen hat, habe ich mich danach für drei Jahre zu einer Kaderpräsenzeinheit in einem Panzergrenadierbataillon gemeldet. In dieser Zeit habe ich zwei Auslandseinsätze im Kosovo absolviert und gleichzeitig ist in mir der Entschluss gereift, auch weiterhin beruflich beim Bundesheer zu bleiben.

Wie ging es danach weiter?

Ich habe zunächst die Unteroffiziersausbildung in der Waffengattung Panzergrenadier absolviert und danach als Kommandant eines "Ulan"-Schützenpanzers beim Panzergrenadierbataillon 13 in Ried im Innkreis gearbeitet. Den Wunsch Offizier zu werden hatte ich im Wesentlichen bereits als ich im Jahr 2002 maturierte, nichtsdestotrotz habe ich ganz bewusst den Weg über eine Kaderpräsenzeinheit beziehungsweise über die Unteroffiziersausbildung gewählt.

In weiterer Folge habe ich das Vorbereitungssemester an der Theresianische Militärakademie absolviert und somit die Laufbahn zum Berufsoffizier eingeschlagen.

Hauptmann Christoph Pühringer

Pühringer in der Kommandantenluke seines Kampfpanzers.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Nachdem wir uns gerade am Truppenübungsplatz Allentsteig befinden, stelle ich es an diesem Beispiel dar: Um 07:30 Uhr erfolgt die Meldung der Kompanie an mich durch meinen Stellvertreter, danach befehle ich meinen Zugskommandanten den Tagesablauf. Darauf abgestimmt werden alle Versorgungsabläufe koordiniert.

Danach bilden wir unsere Soldaten aus, das bedeutet vor allem Gerätelehre und Üben am Kampfpanzer, Sport, Scharfschießen und Materialerhaltung. Der Dienst endet grundsätzlich um 15:45 Uhr, hier in Allentsteig aber meist zwischen 21:00 und 22:00 Uhr.

Was ist Ihnen bislang besonders in Erinnerung geblieben?

Großen Eindruck haben auf mich die internationalen Großübungen in Deutschland gemacht. Wir haben in Altmark am Gefechtsübungszentrum des Heeres und am Truppenübungsplatz Munster trainiert. Übungen im Ausland sorgen immer für neue Perspektiven und helfen dabei, neue Erfahrungen zu sammeln.

Auch meine beiden Einsätze im Kosovo sind mir noch gut in Erinnerung.

Hauptmann Christoph Pühringer mit Leopard-Kampfpanzern.

Kompaniekommandant Pühringer trägt die Verantwortung für 19 Panzer und bis zu 77 Soldaten.

Wie wird es beruflich weitergehen?

Derzeit bin ich mit meiner Tätigkeit als Kommandant der 1. Panzerkompanie sehr zufrieden, in weiterer Folge möchte ich auf jeden Fall auch weiterhin als Offizier innerhalb der Kampftruppe arbeiten. Als längerfristiges Ziel habe ich mir den Masterstudiengang "Militärische Führung" gesteckt, mit dem ich mich für höhere Positionen qualifiziere.

Was würden Sie sich für Ihre Arbeit noch wünschen?

Eine Kampfwertsteigerung unserer Kampfpanzer wäre wichtig. Derzeit verwenden wir den "Leopard" 2 in der Version A4, da gibt es mittlerweile leistungsfähigere und zweckmäßigere Varianten. Abgesehen davon würde ich mir wünschen, dass die Kaderpräsenzeinheit die wir zurzeit beim Panzerbataillon 14 aufstellen, möglichst rasch einen hohen Befüllungsgrad insbesondere im Bereich der Mannschaften erreicht. Abschließend bleibt mir festzustellen, dass im gesamten Bundesheer derzeit generell ein Aufwärtstrend spürbar ist und das finde ich mehr als positiv.

Über welchen Job beim Österreichischen Bundesheer würden Sie gerne mehr erfahren?
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz