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Corporate Identity-Prozess der 4. Panzergrenadierbrigade

Ein Corporate Identity(CI)-Prozess bietet allen Soldaten eines Verbandes die Chance, sich bewusst und intensiv mit der eigenen Identität auseinander zu setzen. Motivierte Mitarbeiter, die durch ihr Handeln stolz auf die eigene Tätigkeit und auf ihren Verband sind, tragen viel zum positiven Erscheinungsbild des eigenen Verbandes und somit auch des Österreichischen Bundesheeres bei. Auch die 4. Panzergrenadierbrigade bekam den Auftrag, diesen CI-Prozess in ihrem Bereich umzusetzen.

Handeln mit Weitblick

Der Leitspruch "Handeln mit Weitblick" prägt seit Jahren die Arbeit der 4. Panzergrenadierbrigade. Im Mittelpunkt allen Handelns steht dabei die Auftragserfüllung. Die Philosophie der "Vierten" ist es, durch Identifikation mit der Arbeit, die Freude am Beruf in einem professionellen Umfeld, die Motivation und somit auch die Leistung aller Soldaten zu fördern. Projekte wie die Familienbetreuung (Schaffung eines Netzwerkes zur Unterstützung der Soldatenfamilien, v. a. während der Auslandseinsätze), die Milizarbeit (Kaderfortbildungen, Durchführung von gemeinsamen Übungen usw.) oder der Corporate Identity-Prozess selbst zeigen das Engagement der Brigade.

"Stark, modern, schnell"

Die 4. Panzergrenadierbrigade hat im Sinne der Schlagworte "Stark, modern, schnell" den CI-Prozess des Bundesheeres auf ihre Ebene abgeleitet und adaptiert:

Wir fühlen uns stark, weil wir professionell sind! Die Brigadeangehörigen zählen aufgrund der forcierten Taktikausbildung bei Lehrgängen, Kursen und Auswahlverfahren zu den Besten. Bei der Führungssimulatorausbildung erreicht das Kader ein Niveau, das über die Brigade hinaus Anerkennung (z. B. des Streitkräfteführungskommandos) hervorruft. Die Brigade setzt auf Wissenszuwachs (Kurse, Fortbildungen, Schulungen usw.) ihrer Soldaten und auf das Bewusstmachen des hohen Standards der "Vierten", sowohl personell als auch materiell - denn Information ist die Grundlage allen Handelns und schafft Vertrauen sowie Sicherheit.

Wir fühlen uns modern, weil wir innovativ sind! Sich auf Veränderungen einzustellen und diese zu beeinflussen ist eine Herausforderung, die nur durch kreative und selbstständig denkende Soldaten bewältigbar ist. Die 4. Panzergrenadierbrigade setzt sich daher intensiv mit den Entwicklungen des modernen Gefechts auseinander. So hat jeder neu ausgemusterte Offizier der Brigade z. B. seine eigene "CRC-Matura" (Führung einer Kompanie bei einer Crowd and Riot Control-Übung - geübt wird z. B. das Verhalten bei Ausschreitungen gegen Kräfte in internationalen Einsätzen).

Wir fühlen uns schnell, weil wir handeln! Schnelles, konsequentes und selbstsicheres Handeln erreichen die Soldaten der Brigade durch laufendes Training - egal ob in der Taktik, am Führungssimulator oder in der Körperausbildung. Wer den Teamgeist und die körperliche Leistungsfähigkeit fördert, die Grundfertigkeiten von Soldaten sind, der schafft damit auch die Basis für die Auftragserfüllung im Gefecht.

Auch im laufenden CI-Prozess wurde durch die verantwortlichen Kommandanten und Moderatoren im Sinne der "Vierten" rasch gehandelt: Alle Bataillonskommandanten der Brigade und deren Stellvertreter sowie die Offiziere für Öffentlichkeitsarbeit und alle Einheitskommandanten wurden schon zu Beginn des Prozesses durch den Brigadekommandanten persönlich auf dieses Projekt eingestimmt. In weiterer Folge wies der Kommandounteroffizier alle Zugskommandanten der Brigade in den Corporate Identity-Prozess ein.

Die Fortsetzung dieses Prozesses hat auch 2010 einen wesentlichen Platz in der gelebten Unternehmenskultur der 4. Panzergrenadierbrigade. Die Einbindung aller und die Aufforderung an alle, Vorschläge für einen noch besseren Dienstbetrieb auf ihrer Ebene und Anträge an die nächste Ebene einzubringen, können den Angehörigen des Verbandes helfen, sich selbst und ihr jeweiliges Arbeitsumfeld weiter zu entwickeln.


Autor: Hauptmann Mag. (FH) Christian Deutinger, Jahrgang 1979, 1997 zur 2. Lehrkompanie des Korpskommandos II in Salzburg eingerückt, 1999 bis 2002 Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie; Waffengattung Fliegerabwehr; Ausmusterung zum Panzerstabsbataillon 4; Verwendung als stellvertretender Kommandant und Kommandant der leichten Fliegerabwehrlenkwaffenbatterie, 2007 bis 2008 Kommandant der Lehrkompanie in Freistadt, derzeit Leiter der Fachabteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation bei der 4. Panzergrenadierbrigade; Auslandseinsätze: 2004 bis 2005 AUCON11/KFOR als Zugskommandant, 2008 AUCON18/KFOR als Chief Recce Cell und Military Security Officer in der G2 Division der Multinational Task Force SOUTH in Prizren.

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