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Rundschau

Österreich: Höfler geht nach Brüssel

Der Kommandant der Streitkräfte, Generalleutnant Mag. Günter Höfler, ist der neue Leiter der österreichischen Militärvertretung in Brüssel. Mit dem Wechsel nach Brüssel möchte Höfler nun seine eigenen Erfahrungen in einem internationalen Tätigkeitsbereich einbringen. Er war bereits in den 1990er Jahren in Brüssel und hat dort das österreichische militärische Büro für die NATO-Partnerschaft für den Frieden aufgebaut.

Günter Höfler wurde 1953 in Weiz geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Eintritt ins Bundesheer 1971 war er im UN-Einsatz in Zypern, absolvierte die Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie und den Generalstabskurs. Er war Taktiklehrer, Stabschef und Leiter der Offiziersausbildung an der Militärakademie. Höfler absolvierte u. a. auch den Generalstabslehrgang in den Vereinigten Staaten.

-red-

Österreich: Neuer Wiener Militärkommandant

Neuer Militärkommandant der Bundeshauptstadt ist der 49-jährige Niederösterreicher Brigadier Mag. Kurt Wagner. Er folgt Generalmajor Dr. Karl Schmidseder nach. Vor seiner Bestellung zum Wiener Militärkommandanten war Wagner Leiter des Instituts für höhere militärische Führung sowie Projektleiter des Strategischen Führungslehrganges an der Landesverteidigungsakademie in Wien.

Wagner wurde 1962 in St. Pölten geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Anfang der 1990er Jahre absolvierte er den Generalstabslehrgang, 2002 bis 2003 das NATO Defense College (Rom). Wagner war Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade sowie in diversen Generalstabsverwendungen tätig.

Österreich: Best Recruiter

Am 30. Jänner 2012 bekam das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport den Titel "Best Recruiter" und das goldene Siegel vom Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Karlheinz Töchterle aufgrund herausragender Leistungen als österreichische Arbeitgebermarke. Die Studie "Career’s Best Recruiters" untersuchte als repräsentative Arbeitgebermarkenstudie die Recruiting-Qualität des Österreichischen Bundesheeres und österreichischer Unternehmen. Im Ranking "Öffentlicher Dienst" erreichte das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport den ersten Platz und im gesamtösterreichischen Ranking den 35. Platz. Untersucht wurden der Auftritt für die Bewerber mit Homepage, die Präsenz auf den Online-Stellenmärkten, Sonderaktivitäten, der Auftritt bei den Recruiting-Messen und Social-Web-Aktivitäten. Abgerundet wurde die Studie durch eine Onlinebefragung.

-red-

Österreich: Pilotprojekte beim Heer

Am 23. Jänner präsentierte Verteidigungsminister Norbert Darabos die Pilotprojekte zur Professionalisierung des Bundesheeres: Das Klagenfurter Jägerbataillon 25 wird als Musterverband ausschließlich durch Berufs- und Zeitsoldaten organisiert, in Niederösterreich und Salzburg wird jeweils eine Pionierkompanie als Freiwilligenmiliz aufgestellt. Und sechs militärische Liegenschaften werden künftig ohne Grundwehrdiener betrieben. Mit den Projekten sollen die Miliz attraktiver und gestärkt sowie die Systemerhalter reduziert werden. Die hierfür benötigten Mittel werden durch Umschichtung im laufenden Budget aufgebracht. Das definierte Ziel der Pilotprojekte ist die Anpassung der Fähigkeiten des Heeres an die Bedrohungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das Jägerbataillon 25 ist als Musterverband gewählt worden, da es sich laut Darabos in einer traditionell kaderstarken Region befindet und sich in der Vergangenheit bei Einsätzen im In- und Ausland bewährt hat. Das Bataillon wird künftig ausschließlich aus Berufs- und Zeitsoldaten bestehen.

Die Projekte im Detail:

Projekt Freiwilligenmiliz: In Niederösterreich und Salzburg wird jeweils eine Pionierkompanie als Freiwilligenmiliz aufgestellt. Die Soldaten, die sich freiwillig melden, erhalten eine Jahresprämie von 5 000 Euro und erklären sich bereit, pro Jahr rund zwei Wochen für Übungen und erforderliche Einsätze zur Verfügung zu stehen. Die Aufstellung der Kompanien begann im Februar 2012 und soll mit Juni abgeschlossen sein. Ab Juli wird geübt, ab 2013 stehen beide Kompanien für Einsätze bereit.

Projekt weniger Grundwehrdiener: Sechs Bundesheer-Standorte werden künftig ohne Grundwehrdiener als Systemerhalter auskommen:

  • Verteidigungsministerium (Standort Roßauer Lände);
  • Amtsgebäude Franz-Josefs-Kai;
  • Führungsunterstützungsschule (Starhemberg-Kaserne);
  • Kommandogebäude General Körner;
  • Truppenübungsplatz Seetaleralpe;
  • Khevenhüller-Kaserne (Klagenfurt).

Insgesamt sollen so pro Jahr 350 Funktionssoldaten (Ordonnanzen, Köche, Gehilfen aller Art) eingespart werden. Teile ihrer bisherigen Aufgaben werden ausgelagert, durch technische Maßnahmen ersetzt (z. B. Wache) oder auf Zivilbedienstete und Lehrlinge übertragen. Die Umsetzung erfolgt ab dem zweiten Halbjahr 2012.

Projekt Musterverband: Beim Klagenfurter Jägerbataillon 25 werden in Zukunft ausschließlich Berufs- und Zeitsoldaten im Einsatz sein. Bis Juli 2012 wird das Bataillon neu strukturiert, um die Bedürfnisse eines professionellen Verbandes erfüllen zu können. Bis Anfang 2014 wird das Bataillon über eine erste Einsatzbereitschaft für Inlandsaufgaben, ab Juli 2014 über die volle Einsatzbereitschaft verfügen. Neben den bereits heute bestehenden 150 Berufssoldaten werden dann mehr als 350 weitere Berufs- und Zeitsoldaten eingesetzt sein.

-red-

Österreich: Weitere Reformen

Am 2. März 2012 präsentierte in einer Pressekonferenz Verteidigungsminister Norbert Darabos ein 3-Punkte-Personalpaket, das neben dem Ausbau von weiteren Personaltransfers in andere Ministerien auch einen Aufnahmestopp in der Verwaltung und Änderungen bei der 41. Wochenstunde vorsieht. Darabos leitete auch weitere Reformen im Bundesheer ein. So wird ein Projekt-Team mit der Ausarbeitung der im Zuge des Sparpakets anstehenden Reformen im Verteidigungsressort zuständig sein. Die Leitung dieses Teams übernimmt Generalleutnant Mag. Othmar Commenda.

Durch den Aufnahmestopp und weitere Personaltransfers wird der Personalstand des Ressorts bis 2016 um ca. 2 100 Mitarbeiter, vor allem in der Verwaltung, reduziert. Für die Truppe gibt es jedoch eine Ausnahme vom Aufnahmestopp. 600 Soldaten (350 Zeitsoldaten, 200 Unteroffiziere und 50 Offiziere) sollen jährlich aufgenommen werden können. So soll das notwendige Personal für die Truppe sichergestellt und auch der Fortbestand der Pilotprojekte gewährleistet werden. Laut Minister wird es die Heeresspitäler in der jetzigen Form nicht mehr geben, und das Sanitätswesen soll bis Mitte 2013 neu strukturiert werden.

-red-

Österreich: Neue Gebäude für Truppe

Am 6. März 2012 übergab Verteidigungsminister Norbert Darabos das generalsanierte und erweiterte Musikhaus der Militärmusik Oberösterreich auf dem Fliegerhorst Vogler an seine Nutzer. Das Musikhaus bietet moderne Unterkünfte und gute Übungsmöglichkeiten für die oberösterreichischen Militärmusiker. Der 200 Quadratmeter große Konzertprobesaal steht nun bis zu 50 Musikern zur Verfügung. Daneben stehen der Militärmusik neue Registerproberäume und 18 Übungskojen zur Verfügung. In das Projekt wurden rund drei Millionen Euro investiert. Der Neu- und Umbau sind Teil der Investitionsoffensive für Kasernen von insgesamt 260 Millionen Euro bis 2015.

In der Benedek-Kaserne eröffnete am 7. März 2012 Darabos gemeinsam mit dem Landeshauptmann vom Burgenland, Hans Niessl den Neubau des Institutsgebäudes der Heerestruppenschule. In Zukunft können im Kurs- und Institutsgebäude für Jäger und Pioniere Kaderangehörige aller Dienstgrade noch besser auf ihre Aufgaben im In- und Ausland vorbereitet werden. Auf mehr als 4 500 Quadratmetern entstand ein hochmodernes Gebäude, das Verwaltung und Lehre umfasst. Die Lehrräumlichkeiten bieten optimale Möglichkeiten für eine zeitgemäße militärische Lehre. Das neue Institutsgebäude ist das erste, das in Kooperation mit der Bundesimmobiliengesellschaft fertig gestellt wurde. Insgesamt wurden etwa zwölf Millionen Euro in die Errichtung des Gebäudes investiert.

-red-

Österreich/Deutschland: Internationales Trainingszentrum für Sicherheit

Von einer vorrangig auf den Panzerkampf ausgerichteten Ausbildungsinfrastruktur hat der Truppenübungsplatz Allentsteig sein Spektrum zur Bewältigung von modernen Szenarien vor allem bei Auslandseinsätzen erweitert. Die neu errichteten Ausbildungsanlagen bieten einerseits ideale Möglichkeiten zum Training der Zusammenarbeit von internationalen Truppen, andererseits können auch Einsatzszenarien von Blaulichtorganisationen trainiert werden. So übten ab Mitte Jänner 2012 das Gebirgspionierbataillon 8 aus Ingolstadt (Deutschland) drei Wochen lag auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig. Die 350 Soldaten fanden hier ideale Verhältnisse vor, um sich für den bevorstehenden Einsatz in Afghanistan vorzubereiten. In Zukunft sollen die Ausbildungsanlagen des Truppenübungsplatzes noch intensiver durch Polizei, Feuerwehr und Rettung genutzt werden. Die Wertschöpfung in der Region beträgt in der direkten Versorgung ca. 23 000 Euro, im Konsum mindestens 20 000 Euro.

Alfred Mares, TÜPL A

Österreich/Deutschland: Die Alpen im Kalten Krieg

In einer Abendveranstaltung an der Landesverteidigungsakademie wurde am 2. Februar 2012 das Buch "Die Alpen im Kalten Krieg" durch die Herausgeber und mehrere Autoren der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser Beitragsband ist 2012 im Oldenbourg-Verlag erschienen und vereinigt die Beiträge von 16 Autoren aus acht Staaten. Der Bogen spannt sich von der geografischen und historischen Übersicht über die Vorstellungen der deutschen "Alpenfestung" 1945 bis zu den Planungen und Überlegungen in Österreich, der Schweiz, Jugoslawien, Deutschland und Italien sowie zu den Perspektiven der Großmächte während des "Kalten Krieges". Das Buch ist das Ergebnis eines transnationalen Forschungsprojektes unter der Ägide der Landesverteidigungsakademie und des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes der Bundeswehr (MGFA) in Potsdam.

MMag. Lukas Mayrhuber

Österreich/Frankreich: Frankreich ehrt Offiziere

Am 21. Februar 2012 ehrte der französische Botschafter in Wien, Philippe Carre, österreichische Bundesheeroffiziere mit hohen französischen Auszeichnungen. General Mag. Edmund Entacher und Generalleutnant Mag. Günter Höfler wurden von Frankreich zum "Offizier der Ehrenlegion" (l’Officier dans l’Ordre de la Légion d´Honneur) ernannt. Die Ehrenlegion ist die ranghöchste Auszeichnung Frankreichs. Der Kommandant der Heerestruppenschule, Brigadier Dr. Peter Vorhofer, wurde in den Ritterorden "Ordre du Merite" aufgenommen. Frankreich drückt mit den Auszeichnungen die guten militärischen Beziehungen zu Österreich aus.

Die Ehrenlegion ist ein französischer Verdienstorden, der 1802 von Napoléon Bonaparte gestiftet wurde. Seine Absicht war, militärische und zivile Verdienste, hervorstechende Talente und große Tugenden zu belohnen.

-red-

China: Raketen gegen Flugzeugträger

China hat es geschafft, die Zielgenauigkeit für die Land/Seerakete "Dongfeng" 21D beträchtlich zu verbessern, stellten russische Verteidigungsexperten Anfang 2012 fest. Mit einem konventionellen Gefechtskopf von 600 kg, der über eine Distanz von 3 000 km transportiert werden kann, hat sich die 21D zu einer veritablen Bedrohung für amerikanische Flugzeugträger entwickelt. Durch die hohe Trefferwahrscheinlichkeit wird die amerikanische Militärpolitik vor eine beträchtliche Herausforderung gestellt. Des Weiteren gehen Russische Militärexperten davon aus, dass China in den nächsten 20 Jahren etwa 113 neue Kriegsschiffe aller Klassen in Dienst stellen wird. Durch diesen Plan wird die gegenwärtige, in die Jahre gekommene Flotte von 200 Schiffen nachhaltig modernisiert und eine ernsthafte Herausforderung für die amerikanische Marine darstellen.

China muss nicht nur als führende Wirtschaftsmacht seine Seewege glaubwürdig schützen, sondern auch seine Ansprüche auf die umfangreichen Rohstoffquellen in der südchinesischen See ohne Zweifel wahren. Mit dem umfangreichen Marineausbauprogramm wird China auch auf dem internationalen Markt für Seekriegstechnologie ein sehr potenzieller Anbieter werden.

-nt-

China: Sicher unter der Erde

Nach Erkenntnissen von russischen Verteidigungsexperten verfügt China über mindestens 40 unterirdische Luftwaffenstützpunkte, in denen bis zu 1 500 Flugzeuge stationiert werden können. Vom strategischen Gesichtspunkt bedeutet das System für jeden Angreifer eine enorme, fast unlösbare Aufgabe. Einerseits sind die Kampfflugzeuge einer Satellitenaufklärung weitgehend entzogen, und andererseits würde eine nachhaltige Bekämpfung einen fast undurchführbaren Aufwand an präzisions- und tiefbunkerbrechender Munition bedeuten, bei dem am Ende der Erfolg nicht sicher gestellt ist.

-nt-

China: Beheizte Uniform

Im Winter 2011/12 führte das Militärkommando Shenyang Truppenversuche mit neuen Kampfuniformen durch, die den Soldaten vor Kälte schützen sollen. Anstatt wie bisher die Uniform auf schwere Kleidung oder Vielschichtigkeit aufzubauen, setzt man auf eine moderne Lösung. Um die Bewegungsfreiheit des Soldaten nicht zu behindern wurde eine beheizbare Winteruniform aus Faserverbundstoffen entwickelt. Mittels einer kälteresistenten Batterie kann die Uniform zusätzlich über vier Stunden beheizt werden. Der Soldat kann dabei, die für ihn notwendige Heizstufe wählen. Trotz minus 26° C haben die Versuche gezeigt, dass die Uniformen die Soldaten ausreichend mit Wärme versorgen und ihre Kampffähigkeit sowie eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gewährleisten.

-nt-

Taiwan: Stealth-Effekt wirkungslos

Anfang 2012 wurde in einer Podiumsdiskussion in Taiwan festgestellt, dass die neuen Radartechniken, die von China und Russland in den letzten Jahren entwickelt wurden, die Stealth-Eigenschaften der amerikanischen F-22 und F-35 Flugzeuge egalisieren. Verteidigungsexperten gehen davon aus, dass die neuen chinesischen und russischen Radaranlagen, die teuren amerikanischen Kampfflugzeuge ohne große Probleme rasch erfassen können. Der Tenor der Diskussion war, dass die Entwicklung einer neuen Flugzeuggeneration zu lange dauert und bis diese auch einsatzfähig sind. In der Zwischenzeit sind längst ausgereifte Gegenmaßnahmen entwickelt.

-nt-

Indien/China: Aufklärung unerwünscht

Anfang Februar 2012 überflogen zwei indische SU-30 MK Kampfflugzeuge, erstmalig seit den Kämpfen zwischen China und Indien in den 60iger Jahren, die so genannte McMahon-Linie, 50 km südlich des Grenzverlaufes der beiden Länder in der Himalaja-Region. Zweck des Aufklärungsfluges war es, einen Blick auf die militärischen Aktivitäten Chinas auf dem Hochplateau von Tibet zu werfen. Die beiden Kampfflugzeuge wurden jedoch schon nach 30 Sekunden vom chinesischen Zielradar der Bodenluftraketen "Red Flag" 12 erfasst. Aufgrund der Radarwarnung, drehten die beiden Maschinen sofort ab und zogen sich hinter die McMahon-Linie zurück.

-nt-

Indonesien: U-Boot-Kauf

Anfang 2012 hat die indonesische Marine bei den Daewoo-Werften in Südkorea drei dieselelektrische U-Boote in Auftrag gegeben. Der Auftrag beläuft sich auf einen Wert von 1,1 Milliarden USD. Ab 2018 sollen die neuen U-Boote in Dienst gestellt werden. Sie haben je eine Verdrängung von 1 400 Tonnen, eine Länge von 61,5 Meter und eine Besatzung von 40 Soldaten. In den Auftragsbüchern von Daewoo stehen noch weitere 14 U-Boote für Südkorea und internationale Kunden.

-nt-

Ticker:

Milliarde für Aufklärung.

Die indische Regierung hat Anfang März 2012 ihre Zustimmung für die Beschaffung von weiteren neun Marinefernaufklärungsflugzeugen im Wert von einer Milliarde USD gegeben. Indien verstärkt damit seine Anstrengungen sein Seegebiet und die Seewege im indischen Ozean zu sichern. Die Marine ist auch an der Beschaffung von 90 Hubschraubern interessiert. Gegenwärtig findet ein harter Kampf zwischen Sikorsky (S70 B) und EADS (NH 90) statt.

Arktische Brigade für Russland.

Generaloberst Alexander Postnikow, der Kommandant der Landstreitkräfte Russlands, gab im Februar 2012 bekannt, dass die erste motorisierte arktische Brigade 2015 einsatzbereit sein wird. Insgesamt sollen zwei arktische Brigaden aufgestellt werden, die in Murmanks und Arkhangelsk stationiert werden. Gegenwärtig ist die Beschaffung von entsprechenden Waffen und Geräten im Gange. Als Schützenpanzer ist der MT-LBV vorgesehen.

Flugzeugabsturz in Sibirien.

Am 28. Februar stürzte ein SU-30 MK2 Kampfflugzeug der Luftwaffe 130 km nordöstlich von Komsomolsk in Sibirien ab. Bei der Beschleunigung auf maximale Geschwindigkeit brach ein Feuer im rechten Triebwerk aus. Die beiden Piloten konnten mit dem Schleudersitz das Flugzeug verlassen. Einer der Piloten wurde bei der Landung verletzt. Das Flugzeug befand sich auf einem Abnahmetestflug bevor es entweder an Indien oder Vietnam ausgeliefert werden hätte sollen.

Kommandantenwechsel im FüUZ.

Am 12. März 2012 fand im Amtsgebäude Stiftgasse vor dem Sappeurtrakt die feierliche Übergabe des Führungsunterstützungszentrums (FüUZ) an Brigadier Ing. Mag. Hermann Kaponig statt. Kaponig wird für ein Jahr im Rahmen seiner Truppenverwendung als Generalstabsoffizier das Kommando im FüUZ führen. Zuvor war er als Leiter Planung & Rüstung im Kabinett des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport tätig. Brigadier Kaponig ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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