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"DURANDART 2004"

Österreichische Soldaten der 3. Panzergrenadierbrigade üben in Leitungsfunktionen mit der deutschen Panzergrenadierbrigade 30

Wer gemeinsam in den Einsatz geht, der sollte auch zusammen üben. Vor allem das gemeinsame Führungsverfahren. Command Post Exer­cises machen das ohne großen Aufwand möglich. Im Oktober 2004 übte die deutsche Panzergrenadierbrigade 30 mit ihren Verbänden im Gefechtssimulationszentrum Wildflecken in Bayern. Die Soldaten trainierten unter öster­reichischer Teilnahme Verzögerungskampf und Angriff.

In der Deutschen Bundeswehr und im Österreichischen Bundesheer dient die Führungssimulation in Form von Stabsübungen mit Computerunterstützung der Überprüfung taktischer Verfahren und der Schulung von Stäben und Kommanden auf Ebene der Kompanie, des Bataillons und der Brigade im Kampf der verbundenen Waffen bzw. im Einsatz der verbundenen Kräfte.

Die beübte Ebene wird vorerst im Führungsverfahren und in der Befehls­gebung geschult und in weiterer Folge vor allem in der Umsetzung der Befehle und in der Führung des laufenden Gefechtes überprüft. Entschlüsse und Befehle werden am Simulationscomputer - dem taktischen Arbeitsplatz - in konkrete Maßnahmen und Bewegungen der Truppe umgesetzt. Die Kommandanten aller Ebenen erleben dadurch den Erfolg oder Misserfolg ihrer zuvor gefällten Entscheidungen unmittelbar. Die Detaillierung bzw. Auflösung bis auf das Einzelfahrzeug, die Einzelwaffe und den Trupp ermöglichen eine korrekte und objektive Beobachtung, Bewertung und Nachbereitung.

Simulationszentren

In Österreich stehen der Landesverteidigungsakademie das Aus­bil­dungs­zen­­trum in Neulengbach und der Theresianischen Militärakademie die Simulationsanlage in Wiener Neustadt zur Verfügung. Die Größenordnung erstreckt sich in Wiener Neustadt auf Simulationen in Bataillonsstärke; in Neulengbach sind auch Simulationsübungen bis Brigadestärke möglich.

Dem Deutschen Heer steht zur Führ­ungs­simulation das Gefechts­simu­lations­zentrum des Heeres (GefSimZ H) in Wildflecken zur Verfügung, wobei hier das gleiche System (SIRA) wie in Österreich Verwendung findet, aller­dings in größerem Umfang mit ca. 80 vernetzten taktischen Arbeitsplätzen. Die Brigaden des Heeres üben jährlich an dieser Anlage.

Wildflecken

Die Stadt Wildflecken liegt im nördlichen Bayern, im Grenzgebiet zu Hessen im Landschaftsschutzgebiet Rhön. Die Rhön ist ein bewaldetes Hügelland, das sich bis nach Thüringen (ehemals Deutsche Demokratische Republik) erstreckt.

Das Gefechtssimulationszentrum des Heeres ist in der ehemals ameri­kanischen Rhön-Kaserne untergebracht und verfügt neben dem Simulationssystem SIRA auch über das Simu­lationssystem KORA, welches mit 400 taktischen Arbeitsplätzen eine Gefechtsimulation bis Korpsgröße zulässt.

Panzergrenadierbrigade 30

Die Panzergrenadierbrigade 30 des deutschen Heeres ist Teil der 10. Panzerdivision (Sigmaringen) und mit dem Brigadekomman­do und der Stabskom­panie in der Reinhardt-Kaserne in Ellwangen/Jagst (Baden-Württemberg) stationiert. Dem Brigadekommando unterstehen das Panzergrenadierbataillon 294 in Stetten am Kalten Markt, das Panzergrenadierbataillon 352 in Mellrichstadt, das Panzerbataillon 363 in Kühlsheim und das Panzerartillerielehrbataillon 345 in Kusel sowie die Panzerpionierkom­panie 300 ebenfalls in Kühlsheim. Die Panzergrenadierbrigade 30 übte im Oktober 2004 unter dem Übungsnamen "DURANDART 2004" zwei Wochen in Wildflecken mit ca. 400 Teilnehmern.

Übungszweck dieser Command Post Exercise (CPX) war die Weiterentwicklung der Kenntnisse und Fertigkeiten sowie der Verfahren, Strukturen und Abläufe im Kampf der verbundenen Waffen im Verzögerungskampf und Angriff auf den Ebenen Kompanie, Bataillon und Brigade, wobei das Brigadekommando als taktisch führender Gefechtsstand eingesetzt war. Die Bataillonskommanden mit ihren Gefechtsständen waren die zu beübende Ebene. Die Darstellung der Kompanieebene erfolgte durch die Einheitskommandanten und ihrer Operatoren an den taktischen Arbeitsplätzen. Die Anwendung des Führungsverfahrens inklusive der Folgebeurteilung der Lage und Befehlsgebung sowie Überwachung und Anpassung der Ausführung erfolgten einerseits im Erstein-satz der Kräfte und andererseits im laufenden Gefecht.

Übungsteilnehmer

An Kampf- und Unterstützungsein­hei­ten standen in der SIRA-Simulationsübung "DURANDART 2004" zur Verfügung:

  • eine Aufklärungskompanie mit drei Zügen (auf Spähpanzer "Luchs");
  • die beiden Panzergrenadierbataillone 294 und 352 mit jeweils vier Panzergrenadiereinheiten (auf Schützenpanzer "Marder") und einer Mörserkompanie (entspricht unseren Granatwerfern);
  • das Panzerbataillon 363 mit vier Panzerkompanien (auf Kampfpanzer "Leopard");
  • das Panzerartillerielehrbataillon 345 mit 3 Batterien (mit der "Panzerhaubitze 2000");
  • das Panzerpionierbataillon 300 mit drei Panzerpionierkompanien (auf Pionierpanzer "Dachs", Minenräumpanzer "Keiler", Brückenlegepanzer "Biber", Minenwerfer "Skorpion");
  • ein Fliegerabwehrbataillon mit drei Batterien (auf Fliegerabwehr-Panzer "Gepard");
  • ein Logistikbataillon mit vier Logis­tikeinheiten;
  • zwei Sanitätskompanien.

Auftrag an die Panzergrenadierbrigade 30

"PzGrenBrig30 überwacht die Landesgrenze, stellt Verzögerungsbereitschaft her, verzögert zwischen den Verzö­gerungslinien Habicht und Adler gegen eine angreifende Division, verteidigt anschließend zeitlich begrenzt, verzögert danach weiter bis zur Verzö­gerungslinie Eule und bis zum Vorderen Rand der Verteidigung, und stellt sich darauf ein, nach Aufnahme schnellst-­möglich als Divisionsreserve die Einsatzbereitschaft für Gegenangriffe wiederherzustellen."

Absicht der Panzergrenadierbrigade 30

"PzGrenBrig30 überwacht zunächst die Landesgrenze und verzögert dann mit zwei Bataillonen nebeneinander und einem Bataillon in Reserve unter höchstmöglicher Schonung und im Wechsel der vorne eingesetzten Kräfte so, dass Feind bereits in der Tiefe aufgeklärt und durch Artillerie portioniert, immer wieder aus flankierenden Stellungen gefasst und unter Einsatz von Sperren nachhaltig abgenutzt wird, um so die angreifende Division aufzureiben."

Übungsablauf

Der Ablauf der Simulationsübung folgte in den ersten Übungstagen der vorgesehenen Phasenbildung, wobei manche Übungsszenen zur Verbesserung und Vertiefung der Kenntnisse wiederholt wurden. Jeden Abend hielt der Übungsleiter die Nachbesprechung (AAR - After Action Review).

Durch Verzögerungskampf und lokale Gegenangriffe bis Bataillonsgröße konnte im Verlauf der Übung hoher Zeitgewinn und ein nachhaltiges Brem­­­s­en und Schwächen des feindlichen Angriffsschwungs erzielt werden. Aufgrund der gravierenden Überlegenheit der angreifenden Regimenter (hohe Kampfkraft eines verstärkten BMP-Regimentes mit Panzerabwehrlenkwaffen auf nahezu jedem Schützenpanzer) mussten die Verbände der Panzergrenadierbrigade 30 zum Teil auch starke Ausfälle hinnehmen.

Nach vier Übungstagen Verzögerung ordnete der Übungsleiter die Planung und Durchführung eines Gegenangriffs in Brigadestärke gegen die restlichen Teile eines Regimentes und zur Inbesitznahme eines wichtigen Geländeabschnitts an. Der Stab der Panzergrenadierbrigade 30 entwickelte den entsprechenden Brigadebefehl, so dass am Folgetag die Bataillonskommanden ihrerseits diese Planungsaufgabe zu erfüllen hatten. Der Gegenangriff "Schwa­­­­­benstreich" erfolgte schließlich in einer durchgehenden Übungsphase von 23 Stunden über eine Entfernung von 60 km in die Flanke der angreifenden Division.

Erkenntnisse und Ableitungen aus den Gliederungen

Ein Panzergrenadierbataillon verfügt über einen Gefechtsstandszug mit vier Schützenpanzern M-113/Fü für die Fernmeldeverbindungen und mit zwei Schützenpanzern "Marder"/Fü für den Bataillonskommandanten und seinen Stellvertreter. Ein AVZ (Aufklärungs- und Verbindungszug) mit sechs leichten LKW "Wolf" (die in Deutschland gefertigte Lizenzversion des PuchG) führt Erkundungen, Verbindungsaufnahmen und Aufklärungsaufgaben durch. Das Bataillon verfügt über keinen Sanitätszug mehr, sondern ist auf eine Rettungsstation (Truppenverbandplatz) des Zentralen Sanitätsdienstes angewiesen. Die Mörserkompanie des Panzergrenadierbataillon verfügt über
  • zwei Mörserzüge mit jeweils fünf Mörsern (Granatwerfer) auf Schüt­zenpanzern M-113,
  • zwei Feuerleitfahrzeuge Schützenpanzer M-113 und
  • zwei Beobachterfahrzeuge Schützenpanzer "Marder".

Für "DURANDART 2004" war die Fliegerabwehr ausreichend gegeben: jedes Kampfbataillon und auch die Artillerie erhielten eine Fliegerabwehr-Kanonenbatterie mit Fliegerabwehrpanzer "Gepard" auf Zusammenarbeit angewiesen.

Aus der Panzerpionierkompanie erwächst mit der Mobilmachung ein Panzerpionierbataillon. Dadurch kann jedes Kampfbataillon mit einer Panzerpionierkompanie modernster Ausrüstung unterstützt werden.

Das Artilleriebataillon verfügt über drei schießende Batterien und über eine Feuerunterstützungsbatterie (FUBt), welche aus drei Zügen zu je einem Feuerunterstützungsoffizier auf Schützenpanzer M-113, vier Beobachtern auf Schützenpanzer "Marder" und einem Artilleriebeobachtungsradar (Gefechtsfeldradar) ABRA besteht. In der täglichen After Action Review präsentierte der Übungsleiter die wichtigsten Szenen der abgelaufenen Üb­ungs­phase, wobei er durch Hinweise auf Vorschriften und Beispiele den Zusammenhang mit den Ausbildungs- und Führungsunterlagen vollzog. Die Lehren mit positiven und negativen Beispielen aus den Übungsbesprech­ungen gleichen übrigens den Erfahrungen der österreichischen Übungen in Neulengbach und Wiener Neustadt.

Als Lehren für künftige Simulationsübungen seien folgende Punkte und Bereiche besonders hervorzuheben:

  • Absprachen zwischen den Einheiten sind sorgfältig zu führen;
  • der Einsatz von Spähtrupps ist detailliert bekannt zu geben;
  • Grenzen, Zuständigkeiten und Ver­antwortungsbereiche sind exakt zu klären und festzulegen;
  • Absprachen betreffend Aufnahme von Verzögerungskräften sind detailliert zu führen, und das Schließen von Sperren ist auch mit angewiesenen Kräften (Pioniere und Fliegerabwehr) abzusprechen.
  • Freund-Feind-Kennung ist klar festzulegen und zu definieren - vor allem auch bezüglich des Einsatzes der Radargeräte.
  • Sperren sind nach detaillierter Einweisung an die Kampftruppe zu übergeben;
  • über Minen zur Eigensicherung ist die ablösende Einheit bis ins Detail zu informieren;
  • Vorderhangstellungen und Querverschiebungen sind zu vermeiden;
  • mit dem Feind ist Fühlung zu halten, - nicht aber um jeden Preis;
  • für die Führung eines Gegenangriffs ist ein klares Lagebild erforderlich;
  • Gefechtsaufklärung ist in Ausnahmefällen auch durch die Kompanie selbstständig anzuordnen und anzusetzen;
  • die Verbindungsaufnahme hat wie die Abstellung von Verbindungsoffizieren von links nach rechts und von hinten nach vorne zu erfolgen;
  • Um Funksprüche nicht immer wortwörtlich mitschreiben zu müssen, empfiehlt sich das Anfertigen einer Skizze. Dabei werden Räume, Gelän­de­angaben, Truppen, Phasen, Richtungen und Ziele bildlich dargestellt anstatt festgeschrieben, was eine weitere Erklärung enorm erleichtert. Wichtige Geländeabschnitte und Stellungsräume werden von Anfang an nummeriert, um sie im weiteren Funkverkehr mit ihrer Nummer klar ansprechen zu können.

Zusammenfassung

Die Panzergrenadierbrigade 30 zeigte in "DURANDART 2004" ihren zweifellos hohen Ausbildungs- und Führ­ungs­standard im Kampf der verbundenen Waffen. Bemerkenswert waren dabei ebenso die präzise Planung ihrer Gefechtsabschnitte wie die detaillierte professionelle Befehlsgebung auf allen Ebenen. Dazu gehörten auch die klaren Regelungen und die gute Ausstattung für die Gefechtsstände - sowohl im Gefechtsstandbetrieb als auch beim Gefechtsstandwechsel. Qualifizierte Offiziere und Unteroffiziere aller Waffengattungen des eigenen Verbandes und von unterstützenden Truppen ermöglichten eine gediegene Gefechts­standarbeit. Auch die Sicherungskräfte und die gute und komplette Ausrüstung mit Fernmeldemitteln, mit Tarnnetzen und Tarnstangen, mit Gefechtsstandzelt inklusive Heizung, mit Aggregaten und mit Fernbedien-Funkzubehör trugen ihren Teil zum Gelingen bei.

Zwei Tage Ausbildung und Planung, vier Tage Verzögerungskampf, ein Tag Angriffsplanung und zwei Tage Angriffsführung ließen erwartungsgemäß eine wesentliche Verbesserung in den taktischen Verfahren und Abläufen erkennen. Mit täglich zehn Stunden Simulation (am 19. Oktober 2004 sogar mit 23 Stunden) hatten zwar alle Übungsteilnehmer ein hohes Maß an Belastung zu ertragen, der Aus­bil­dungs­erfolg rechtfertigte aber die Mühen.

Ganz im Sinne des Brigadekom­man­deurs Oberst Hans-Christoph Ammon: "Ausbildung schafft Handlungssicher­heit und damit die geistigen Freiräume, die für die Bewältigung entscheidender Herausforderungen erforderlich sind!"

Befehlsbeispiele

(Nachfolgend sind zwei Beispiele für Be­fehls­gebung in der deutschen Bundeswehr angeführt. Im Gegensatz zu diesen Beispielen regelt die öster­reichische Befehls­gebung nur die erste Phase genau, die weiteren Phasen werden ohne Details angeordnet. Somit können die österreichischen Kommandanten lagebedingt und situationsgerecht agieren und sind nicht starr an eigene (frühere) Befehle und Pläne gebunden. Wir würden die gezeigten Beispiele eher als eine Einschränkung des Hand­lungs­spielraumes sehen. Diese beschriebenen Unterschiede zeigen deutlich, wie wichtig gemeinsames Üben ist, um Stresssituationen im Gefecht reibungslos zu bewältigen. -Red-) Beispiel für die präzise Befehlsgebung/Absicht eines PzGrenB "PzGrenB XY verzögert und verteidigt zeitlich begrenzt, hochbeweglich, wo immer möglich, aus flankierenden Stellungen für mindestens 40 Stunden zwischen Verzögerungslinie Habicht und Verzögerungslinie Eule unter Ausnutzung von Sperren und Portionieren des Feindes durch Artillerie und Pan­zer­mörser so, dass die Hauptkräfte der angreifenden Division bereits in der Verzögerungslinie Adler zerschlagen, der Feind zum Einsatz der Folgekräfte gezwungen wird und eigene Kräfte möglichst geschont werden."

Beispiel für die präzise Befehlsgebung/Auftrag an eine PzGrenKp
"2.PzGrenKp
  • stellt Verzögerungsbereitschaft an der Verzögerungslinie Habicht bis 140600Boct her,
  • setzt einen Feldposten südlich Mit­tel­bach unter Führung Bataillon,
  • vernichtet Feindkräfte im Zuge Autobahn A6,
  • zerschlägt Feind im Zuge seines Flussüberganges an der A6 und Feindkräfte beim Heraustreten aus Neunstetten,
  • überwacht linke Flanke nördlich Aurach,
  • vernichtet Feind beiderseits Hils­bach,
  • verzögert zwischen Verzögerungslinie Habicht und Adler für min­destens 20 Stunden, weicht dazu auf Befehl ständig kämpfend aus und hält engen Schulterschluss zum rechten Nachbarn,
  • überwacht in Zusammenarbeit mit AVZ Autobahn A6,
  • vernichtet Feindkräfte nordostwärts Windshofen aus flankierenden Stellungen,
  • bezieht Stellung zwischen Vehlberg und Wolfsmühle so, dass Feind nördlich Breitenthann und südlich Vehlberg vernichtet wird, stellt sich darauf ein, im Raum Gehrenberg durch 4. Kompanie aufgenommen zu werden, bezieht danach Raum Reserve 3,
  • stellt sich in erster Priorität ein auf Verstärken für 4. Kompanie in Stel­lungs­raum 1 und in zweiter Priorität auf Auffangen von Feind in Stellung 4,
  • bezieht Stellung 26 so, dass der 4. Kompanie das Lösen vom Feind und die Aufnahme in Verzögerungslinie Eule ermöglicht wird,
  • weicht auf Befehl über Ausweichweg M in Verzögerungslinie Eule aus und
  • stellt sich auf Aufnahme durch Pan­zerbataillon ein."
Beispiel für die präzise Befehlsgebung/Absicht eines PzAB
"Artilleriegruppe PzAB XY bezieht Feuerstellungsraum und Einsatzraum so,
  • dass der Anmarsch der Bataillone und das Überschreiten der Ablauflinie überwacht wird,
  • Feind dem Angriff weit voraus aufgeklärt und bereits auf Höchstschussweite bekämpft wird,
  • rechte Flanke mit allen technischen Aufklärungsmitteln ständig überwacht und
  • dort angreifender Feind abgeriegelt wird,
  • das Feuer mit der Stellungstruppe gemäß ,Plan für die Führung des Feuerkampfes‘ koordiniert wird
  • und gepanzerte Feindkräfte im Feuerschwerpunkt zerschlagen werden."

Autor: Oberstleutnant Rudolf Sturmlechner, Jahrgang 1957, 1980 Ausmusterung zum Panzergrenadierbataillon 9 nach Horn, 1983 bis 1991 beim Panzerstabsbataillon 3, seit 1991 im Kommando der 3. Panzergrenadierbrigade in mehreren Verwendungen eingesetzt; im Jahre 2003 für 9 Monate mit der Führung des Panzerstabsbataillons 3 beauftragt.

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