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60 Jahre B-Gendarmerie in Österreich (1952 bis 1955)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste Österreich seine bewaffnete Streitmacht völlig neu aufbauen. Vor sechs Jahrzehnten entstand die Vorgängerorganisation des Österreichischen Bundesheeres - die B-Gendamerie.

Anders als in Nationen wie Großbritannien, wo seit der Frühen Neuzeit eine durchgehende Militärtradition herrscht, gibt es in Österreichs Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts drei bedeutende Zäsuren: Das Ende des Ersten Weltkrieges mit dem Untergang der kaiserlichen Streitkräfte im Jahre 1918 und die Aufstellung einer neuen Truppe (Volkswehr 1918 bis 1920, Bundesheer ab 1920), das Jahr 1938 mit dem Aufgehen des Bundesheeres in die Deutsche Wehrmacht und schließlich die Neuaufstellung des Bundesheeres 1955. Während 1918 neue Streitkräfte entstanden und 1938 große Teile des Bundesheeres in einer anderen Streitmacht aufgingen, musste die Republik Österreich von 1945 bis 1955 ohne reguläre, verfassungsmäßig und völkerrechtlich anerkannte Streitkräfte auskommen. Erste Versuche im Jahre 1945/46 unterbanden die Sieger des Zweiten Weltkrieges, doch der heraufdämmernde "Kalte Krieg" zwischen Ost und West brachte bei den westlichen Alliierten ein Umdenken. Sie unterstützten und finanzierten den geheimen Aufbau einer neuen kleinen Streitmacht innerhalb der Sicherheitsorgane, die "Gendarmeriegrundschulen", später "B-Gendarmerie" genannt.

Der Name "B-Gendarmerie"

Die Deutungen für den Namen "B-Gendarmerie" sind vielfältig. Offizieller Name der Einheiten war "Gendarmerieschulen" mit der Landesbezeichnung danach, die der Generaldirektion für Öffentliche Sicherheit im Innenministerium unterstellt waren. "B-Gendarmerie" könnte als "Bereitschafts-", "Bewaffnete-" oder "Besondere Gendarmerie" gedeutet werden, aber auch als Unterscheidungsmerkmal zur "Allgemeinen Gendarmerie” (A-Gendarmerie), die allerdings nie so genannt wurde.

Den Sowjets blieb jedoch weder die Bedeutung noch die Stärken der Gendarmerieschulen verborgen. Dies vermutlich auch, weil die UdSSR die "Kasernierte Volkspolizei" in der DDR auf ähnliche Weise wie die Amerikaner den Bundesgrenzschutz strukturiert hatte. Die Reaktionen auf die Einheiten hielten sich in Grenzen, mehr als (verhüllte) Drohungen oder Kontrollen störten nie die Kreise der ausschließlich in den westlichen Besatzungszonen stationierten Gendarmerieschulen. Die Stärke und der Zweck der Bataillone - die Kerntruppe für ein künftiges Bundesheer bzw. Verhinderung eines sicherheitspolitischen Vakuums nach Abzug der Besatzungsmächte - schien die Rote Armee nicht allzu sehr zu beunruhigen.

Vorbild Deutschland

Doch die "B-Gendarmerie" als Vorläufer regulärer Streitkräfte ist für die Geschichte Mitteleuropas nach 1945 kein singuläres Phänomen. Eine ähnliche Entwicklung zum Aufbau neuer Streitkräfte fand in Deutschland statt. Im Rahmen der Sicherheitskräfte kam es zur Ausbildung von stehenden, paramilitärisch geformten und ausgebildeten Einheiten, die den Kader für ein späteres Heer bildeten.

In den westlichen deutschen Besatzungszonen (ab 1949 "Bundesrepublik Deutschland”) gab es durch die "Bereitschaftspolizeieinheiten" (BEPO) und den "Bundesgrenzschutz" (BGS) eine Entwicklung, die hin zur Gründung der Deutschen Bundeswehr im Jahre 1955 führte. Früher gab es die Entwicklung in der "Sowjetisch besetzten Zone", der späteren DDR. Schon 1948 ordnete die Sowjetische Besatzungsmacht die Aufstellung von kasernierten Bereitschaften der "Volkspolizei" an (unterstellt der "Hauptabteilung Grenzpolizei und Bereitschaften"). Ein Jahr später, dem Jahr der Gründung der "Deutschen Demokratischen Republik" (DDR), erfolgte die Herauslösung der Grenzpolizei aus der Organisation und die Umbenennung in "Verwaltung für Schulung" (VfS) und 1950 in "Hauptverwaltung Ausbildung" (HVA). 1952 ordnete die Besatzungsmacht den Aufbau einer regulären Armee an, so dass aus den HVA-Einheiten die "Kasernierte Volkspolizei" entstand (KVP) (Proklamation der "Nationalen Streitkräfte" vom 10. Juli 1952). Aus den Einheiten der KVP entstand 1956 die "Nationale Volksarmee" (NVA). Es ist nicht nur die zeitliche Nähe, die die Gendarmeriegrundschulen (GGS) in Österreich zu keiner singulären Erscheinung macht, sondern auch die finanzielle und waffentechnische Unterstützung durch die Westmächte. Anders als in der BRD und der DDR erfolgte der Aufbau im Geheimen, obwohl man mit Sicherheit davon ausgehen konnte, dass die Sowjets bestens über den Zweck, die Stärke und die Standorte der GGS informiert waren.

Das "Heeresamt" 1945/46

Bereits in den letzten Kriegstagen 1945 hatte die österreichische Regierung unter Karl Renner versucht, eine neue Militärorganisation aus der Taufe zu heben - das "Heeresamt". Dieses wurde jedoch aufgrund der Demobilisierungsbestimmungen des "Potsdamer Vertrages" auf Befehl der Besatzungsmächte aufgelöst. Einige der Aufgaben, die das Heeresamt unter der Leitung von Generalmajor Franz Winterer übernommen hatte, mussten andere Ministerien übernehmen. Außer Betracht bleiben die Partisaneneinheiten wie auch solche unter dem Kommando der Alliierten (z. B. die Brigade "Aldrian"). Doch entgegen jeglichem Verbot gingen Planungen für ein neues österreichisches Heer zwischen den beiden Großparteien SPÖ und ÖVP weiter, auch wenn ein Staatsvertrag nach 1947 wieder in die Ferne rückte.

Von Alarmeinheiten zu Gendarmerieschulen

Ein Umdenken der skeptischen Westmächte wegen einer Wiederbewaffnung Österreichs setzte mit den kommunistischen Machtergreifungen in den sowjetisch kontrollierten Ländern ein. In Österreich begann man mit dem Ausbau des bewaffneten Wachkörpers der Bundesgendarmerie. Die Gendarmerie in Österreich war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges ein Teil der bewaffneten Macht. Dies hatte auch eine starke Tradition. Gendarmeriebeamte wurden in Alarmbataillonen ("Hilfskörper II" oder "mobile units" genannt) zusammengefasst und mit Waffen sowie Gerät aus britischen und amerikanischen Beständen ausgestattet. Doch die gebildeten Einheiten hielten der Kritik der Westalliierten nicht stand, die Manöver in Oberösterreich des Jahres 1951 zeigten deutliche Schwächen in militärischer Hinsicht. Dies sollte durch die Zuteilung von kriegsgedienten Offizieren und Unter- offizieren wie auch durch verstärkte militärische Ausbildung behoben werden. Ab dem 1. August 1952 begann mit der Zuteilung dieser bereits militärisch vorgebildeten Personen die Ära der später als "B-Gendarmerie" bezeichneten Einheiten.

Das hierfür zuständige Programm, das "Gendarmerie Increase Program" oder auch "Gendarmeriesonderprogramm", war nicht das einzige zur geheimen militärischen Restrukturierung des besetzten Österreichs. Daneben gab es noch die Registrierung von allen Wehrfähigen in den Westzonen, die im Einsatzfall nach Italien oder auch Nord- afrika evakuiert werden sollten (Aufgebot), sowie die stetige Entwicklung am Konzept eines künftigen Bundesheeres. Auf zwei Problemfelder sollte damit reagiert werden können: erstens auf einen Angriff der Sowjetunion und zweitens auf ein sicherheitspolitisches Vakuum nach dem Rückzug der Alliierten. Im Mai 1951 hatten die Westalliierten das für die militärischen Belange der Remilitarisierung zuständige "Salzburger Komitee" geschaffen. Im Herbst erfolgte dann die Gründung des "Wiener Komitees", das als Arbeitsgruppe für die Reorganisation und für die verbesserte Ausbildung zuständig war.

Auch zeigte sich bei der neu gegründeten B-Gendarmerie ein typisch österreichisches Phänomen, nämlich das des ausufernden Proporzes, der eine genaue Teilung des Personals zwischen "Rot" und "Schwarz" vorsah. Der Kommandant der "Abteilung K (Kurse)" und ehemaliges Mitglied beim Verband der Unabhängigen (VdU, Vorläuferpartei der FPÖ) beschreibt dies in seinen Erinnerungen so: "Etwa zur gleichen Zeit hatte ich im Zuge meiner Behördentätigkeit für die Firma in der (…) Herrengasse (oder Hohenstaufengasse) zu tun und traf dort zufällig einen Kameraden aus dem alten Bundesheer, den jetzigen Militärkommandanten von Wien, Brigadier Karl Schrems. Ich wusste seine dortige Verwendung nicht und erzählte ihm rein kameradschaftlich von meiner Sorge um die Einstellung bei der B-Gendarmerie. Schrems lachte und sagte: ,Warst zu uns kumma, warst schon längst dabei.‘ - Dadurch wurden mir zum ersten Mal die ,Proporz-Augen‘ geöffnet, ohne daß ich daraus Lehren zog (was ich spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte tun sollen)." Trotz der gemeinsamen Bemühungen um die Unabhängigkeit Österreichs blieb das Misstrauen der beiden Großparteien zueinander bestehen.

Die Struktur

Die B-Gendarmerie blieb stets auf die Westzonen beschränkt. Zuerst sechs Bataillone (genannt "Gendarmeriegrundschulen", vorgesehen mit je 23 Offizieren und 774 Mann), unterteilt in "Unterabteilungen" (Kompanien), insgesamt etwa 5 000 Mann, die im nächsten Jahr auf rund 8 300 Mann hätten anwachsen sollen. Eine Gendarmeriegrundschule unterteilte sich somit in einen Bataillonsstab samt Stabskompanie sowie vier Kompanien, die je drei Züge und eine Nachschub- und Versorgungsgruppe umfassten. Am 1. August 1952 erfolgte die Aufstellung der (später erweiterten) Gendarmerieschulen: Ober- österreich I und II (Linz-Ebelsberg), Steiermark (Graz), Kärnten (Villach), Tirol I und II (Innsbruck, wobei Tirol II nur "auf dem Papier" bestand) sowie die Abteilung D in Stadl-Paura (Versorgung, Instandsetzung). Motorisierte Einheiten unterstanden den Schulen OÖ I, Kärnten und Tirol I. Verwaltung und Betreuung der Gebäude führte die Bundesgebäudeabteilung II im Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau durch. Im Oktober 1953 erfolgte die Aufstellung der "Abteilung K (Kurse)", die für die Offiziersausbildung (zwei Lehrgänge A und B) zuständig war. Leiter war bis 1956 der kriegsgediente Major und spätere Oberst Erwin Starkl.

Der Übergang

Das Jahr 1955 hat Bewegung in die Verhandlungen zwischen den vier Besatzungsmächten gebracht - nach Stalins Tod 1953 hatte eine Art "Tauwetter" eingesetzt. Mit dem Abschluss des Österreichischen Staatsvertrages samt der "bewaffneten Neutralität" nach dem Muster der Schweizerischen Eidgenossenschaft konnte Österreich auch seine Wehrhoheit wiedererlangen. Aus der B-Gendarmerie wurden die "Provisorischen Grenzschutzeinheiten”, aus denen die Bataillone des Bundesheeres der Zweiten Republik hervorgingen. Die meisten B-Gendarmen bildeten den Grundstock des Kaders für die neue Streitmacht, nur wenige verblieben bei der Gendarmerie oder wechselten in andere Wachkörper wie Polizei und Zoll.

Interview mit Vzlt i. R. Albert Leitner

Vizeleutnant Leitner rückte am 14. Dezember, in der Spätphase der B-Gendamerie, nach Linz-Ebelsberg zur Gendarmeriegrundschule OÖ II ein. Er machte Karriere als Unteroffizier beim Panzergrenadierbataillon 13 in Ried im Innkreis, wo er von 1958 bis 1993 diente. Über 30 Jahre lang war er Kommandant eines Grenadierzuges.

Das Interview führte Mag. Martin Prieschl (MP):

(MP): Wie kamen sie in Kontakt mit der B-Gendarmerie?

Albert Leitner (AL): Ein Bekannter von mir rückte bereits im Jahre 1952 zur Gendarmerieschule nach Ebelsberg ein. Er erzählte mir einiges, hielt sich aber mit genauen Aussagen darüber zurück. Der lokale Gendarmeriekommandant meiner Mühlviertler Heimat sagte mir, dass Männer für die Gendarmerie gesucht wurden, und er gab mir die Unterlagen für eine freiwillige Meldung. Ich war bereits vorinformiert, dass es sich dabei um eine Art militärischen Dienst handelte. Viele meiner späteren Kollegen erzählten, dass sie glaubten zur regulären Gendarmerie einzurücken.

(MP): Welche Voraussetzungen musste ein junger "B-Gendarm" mitbringen, um aufgenommen zu werden?

(AL): Hier in Ebelsberg mussten wir uns einer Gesundheitsuntersuchung unterziehen, um die körperliche Eignung festzustellen. Dann kam es zu einer schriftlichen Prüfung. Es ging um ein Diktat und die vier Grundrechnungsarten. Am 6. Dezember 1954 rückte ich als Vertragsbediensteter (VBG) der Gendarmerie zur Einheit OÖ II nach Ebelsberg ein. Dieser Sondervertrag war auf zwei Jahre begrenzt.

(MP): Wie verlief der Alltag bei der Gendarmeriegrundschule OÖ II:

(AL): Die ersten drei Monate Grundausbildung waren sehr hart. Wir lernten den militärischen Drill und die Umgangsformen kennen. Jetzt bestand auch kein Zweifel mehr bei denjenigen, die zuerst geglaubt hatten, es handle sich um einen Gendarmeriedienst. Zu den Sicherheitskräften wie Polizei hatten wir keinerlei Kontakt, und wir lernten auch nur wenig vom regulären Gendarmeriedienst. Dieses wenige waren das Verhalten der Gendarmeriebeamten in der Öffentlichkeit, die Aufgaben der Bundesgendarmerie sowie der Waffengebrauch.

Besonderen Wert legten die Ausbilder auf militärische Formen. Die meisten Unteroffiziere hatten ihr Handwerk noch in der Wehrmacht gelernt. Mit diesem Drill erfolgte die Ausbildung. In ihrer Sprache kamen immer wieder spezielle Ausdrücke der Deutschen Wehrmacht vor.

Wir junge B-Gendarmen selbst durften den Garnisonsbereich (Stadt Linz) nur mit Erlaubnis verlassen. Das ging nur über den Bittrapport. Selbst der spärliche Ausgang war genau reguliert.

Nach Hause ins Mühlviertel - dies war die sowjetisch besetzte Zone - konnte ich nur in Zivil fahren. Jedoch bereitete dies keine Schwierigkeit, denn seit 1953 war die Zonengrenze aufgehoben und keine Identitätskarte mehr notwendig.

(MP): Erfuhren Sie in Ihrer Ausbildung das Ziel und den Zweck der Gendarmerieschulen? Wie stand es um die Geheimhaltung?

(AL): In der Anfangsphase lieferten mir die Vorgesetzten keinerlei Begründung. Wir waren Bereitschaftseinheiten, die vor allem im Objektschutz tätig waren. Wir bewachten Munitionslager und sensible Objekte wie den Sender Kronsdorf bei Linz. Erst im späten Frühjahr 1955 sickerte durch, dass es ein Wehrgesetz und damit eine reguläre österreichische Armee geben würde. Wir Chargen glaubten damals, es gäbe ein Berufsheer, nicht wie sich später herausstellte eine Armee mit Wehrpflichtigen.

Doch ich hing mit meinem Sondervertrag in der Luft. Erst mit meiner C-Prüfung (Dienstprüfung; Anm.), die ich noch beim Land OÖ ablegte, veränderte sich etwas. Doch meinen ersten Chargenkurs absolvierte ich noch bei der B-Gendarmerie.

(MP): Wie war der Kontakt zwischen den Unteroffizieren und den Offizieren? Wie sehen Sie heute in der Rückschau Ihre Zeit bei der B-Gendarmerie?

(AL): Der Kontakt zwischen Offizieren und Unteroffizieren war sehr distanziert. Zu den Offizieren gab es nur dienstlichen Kontakt. Sie blieben jeweils immer unter sich. Im Nachhinein möchte ich diese Zeit nicht missen, auch wenn die Ausbildung sehr hart war. Sie hat uns als junge "Gendarmen" zusammengeschweißt.


Autor: Mag. Martin Prieschl, Jahrgang 1976. 2004 Wehrdienst im Panzer grenadierbataillon 13, Angehöriger des Milizbataillons Oberösterreich. Studium der Rechtswissenschaft und Geschichte an der Universität Salzburg. Abschluss in Geschichte 2003 mit Auszeichnung; Auszeichnung des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für die besten Studierenden 2003/2004; Ausbildung zum Archivar am Insitut für Österreichische Geschichtsforschung und der Fachhochschule Potsdam (Archiv, Bibliothekswesen, Dokumentation); Dissertation an der Universität Wien. Nach dem Studium neben zahlreichen Publikationen u. a. Tätigkeiten im Verlagswesen; Hospitant im Kriegsarchiv; im Haus-, Hof- und Staatsarchiv und im Parlamentsarchiv sowie als Koordinator und Mitgestalter der Ausstellung "Liberale Politik in Österreich" (Parlament, 2006). Seit März 2007 Archivbeauftragter der Evangelischen Kirche A und HB sowie Archivar der Diözesen Niederösterreich und Salzburg-Tirol. Seit 2009 Geschäftsführer der Firma Archivtechnik & Systeme.

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