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Der Spanische Erbfolgekrieg

Der am 7. März 1714 geschlossene Friede von Rastatt setzte vor 300 Jahren einen Schlussstrich unter einen 13 Jahre andauernden Krieg um das Erbe des letzten spanischen Königs aus dem Hause Habsburg, Karl II., in den nicht nur weite Teile Europas, sondern auch Gebiete in Nordamerika miteinbezogen wurden.

Vorgeschichte

Mit dem Brüsseler Vertrag vom Jahre 1522 erfolgte die Aufspaltung der Habsburger in eine spanische und eine österreichische Linie. Ersterer fielen Spanien und seine Nebenländer (große Teile Südamerikas, die Spanischen Niederlande, Neapel, Sizilien) zu, letzterer die österreichischen Erblande. Zwischen beiden Linien bestanden in der Folge enge Bindungen, u. a. auch in Form von gegenseitigen Heiraten, was allerdings zu Ahnenverlust und Degeneration führte. Der letzte spanische König aus dem Hause Habsburg, Karl II., war von Geburt an krank und schwächlich und wies deutliche Zeichen dieser jahrhundertelangen Inzucht auf. Da sich im Laufe der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts immer deutlicher abzeichnete, dass seine beiden Ehen kinderlos bleiben würden, begann bald ein Ringen der europäischen Diplomatie um seine Gunst. Die französische Diplomatie erwies sich bei diesem Tauziehen als überlegen, denn Karl setzte mittels Testament vom 2. Oktober 1700 den Enkel Ludwigs XIV., Philipp von Anjou, als seinen Erben ein. Nach Karls Tod am 1. November 1700 wurde dieser als Philipp V. spanischer König. Bereits im Februar 1701 zog der neue König feierlich in Madrid ein und wurde von der Mehrheit der Bevölkerung freundlich empfangen. Zentralspanien und Kastilien traten auf seine Seite. Kaiser Leopold I., der für seinen jüngeren Sohn Erzherzog Karl ebenfalls Ansprüche auf den spanischen Thron erhoben hatte, legte nun heftigen Protest ein und traf unverzüglich Anstalten zu einem Krieg in Italien, auch wenn er zunächst noch auf keine Verbündeten zählen konnte und seine Armee den französisch-spanischen Heeren zahlen- und ausstattungsmäßig unterlegen war. Die aggressive Außenpolitik des französischen Königs - er ließ die holländischen Besatzungen aus den ihnen vertraglich zugesicherten Grenzfestungen im Süden der Spanischen Niederlande vertreiben, sich das Recht auf die Zulassung französischer Kaufleute und Schiffe im Amerikahandel sichern, um damit ein gegen die Seemächte gerichtetes französisch-spanisches Handelsmonopol zu schaffen, und die Wahrung der Erbansprüche seines Enkels auf den französischen Thron bestätigen -, führte England und die Generalstaaten (heute: nördliche Niederlande) auf die Seite der Habsburger. Diesem Bündnis (Große Haager Allianz) traten später auch das Heilige Römische Reich, Preußen (als Preis für die kaiserliche Anerkennung der Erhöhung zum Königreich), Portugal und Savoyen bei. Kurfürst Max Emanuel von Bayern schloss sich hingegen in der Hoffnung auf territoriale Gewinne und die Unterstützung der Bourbonen bei der Errichtung eines Königreiches Bayern Frankreich an.

Verlauf

Der Kampf gegen die Franzosen entwickelte sich zunächst an drei Hauptfronten: in Oberitalien, am Rhein und in den Niederlanden. Spanien kam in der Folge als weiterer Kriegsschauplatz ebenso hinzu wie Nordamerika, wo sich die Seemächte, vor allem England, mit Frankreich einen blutigen Kolonialkrieg lieferten (Queen Anne’s War).

1701 - 1703

Nachdem eine französisch-spanische Armee unter Maréchal Nicolas de Catinat im Laufe des Frühjahrs 1701 fast ganz Oberitalien bis zum Gardasee besetzt sowie die Pässe zu Österreich gesichert hatte und ausgehend von den Herzogtümern Mailand und Mantua die Gefahr einer Bedrohung der habsburgischen Kernlande in der Flanke bestand, wurde der Krieg noch vor Abschluss der Haager Allianz ohne Kriegserklärung - diese erfolgte erst im Mai 1702 - durch den kaiserlichen Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen gemäß seiner Devise "Marschieren wir erst, dann werden wir schon Verbündete finden" eröffnet. In einem gewagten Übergang über die Lessinischen Alpen (nordwestlich des Gardasees) umging Prinz Eugen die französischen Stellungen, schlug Catinat am 9. Juli 1701 bei Carpi und erhielt dadurch den Zugang zum Tal des Mincio (fließt durch Peschiera am Gardasee und Mantua und mündet bei Governolo in den Po) und damit auch zu Oberitalien. François de Neufville Herzog von Villeroy, der Catinat als französischer Oberbefehlshaber abgelöst hatte, erlitt am 1. September ebenfalls schwere Verluste, als er bei Chiari die Stellungen der Kaiserlichen zu stürmen versuchte. Die zahlenmäßige Unterlegenheit und Probleme beim Nachschub hinderten die kaiserlichen Truppen unter Prinz Eugen daran, offensiv vorzugehen und Mailand einzunehmen, weshalb sie sich schließlich südlich des Flusses Po in ihre Winterquartiere begaben.

Bei einem nächtlichen Angriff auf Cremona (Cre.) am 1. Februar 1702 konnte die Festung zwar nicht erobert, aber immerhin der Herzog von Villeroy gefangen genommen werden. Mit einem Angriff auf Mantua fanden die Kämpfe in Oberitalien ihre Fortsetzung. Französische Entsatztruppen unter dem neuen Oberbefehlshaber Louis II. Joseph de Bourbon Herzog von Vendôme verwickelten die Kaiserlichen am 15. August 1702 in die Schlacht bei Luzzara, die bis weit in die Nacht andauerte und schließlich aufgrund der Erschöpfung beider Heere unentschieden endete. Dennoch war diese Schlacht mit ein Grund für den Wechsel von Viktor Amadeus Herzog von Savoyen auf die Seite der Kaiserlichen.

In der Zwischenzeit hatten auch die britisch-holländischen Truppen unter dem britischen Feldherrn John Churchill Herzog von Marlborough in den Spanischen Niederlanden sowie am Niederrhein erste Erfolge erzielt.

Generalleutnant Ludwig von Baden leitete die Operationen am Oberrhein. Nach der Eroberung der Festung Landau im September 1702 verhinderte der Kriegseintritt Bayerns auf der Seite Frankreichs ein weiteres Vordringen Badens in das Elsass. Bayern eröffnete den Krieg mit Überfällen auf Ulm, Memmingen und Dillingen, und im Mai 1703 vereinigte sich Kurfürst Max Emanuels Armee bei Tuttlingen mit den Franzosen unter Maréchal Claude-Louis-Hector Herzog von Villars mit dem Ziel, in Tirol einzudringen. Kufstein, Rattenberg, Hall und Innsbruck fielen trotz des gut ausgebildeten Landesverteidigungssystems der Tiroler zunächst in die Hände der Bayern. General Vendôme, der mit seinem Heer in der Poebene lag, erhielt nun den Befehl, die Etsch aufwärts zu marschieren, um sich mit den Bayern zu vereinigen. Ende August stand er vor Trient, wo er mit der Beschießung der Stadt begann. Dieser Zangenangriff schien jede weitere Abwehr durch die schwachen militärischen Kräfte in Tirol überflüssig zu machen und das weitere Schicksal Tirols zu besiegeln. Im Etsch- und Eisacktal (Südtirol) sowie im oberen Inntal formierte sich allerdings der Widerstand der Bevölkerung gegen die Eindringlinge. In Bozen und Meran sammelte sich der Landsturm. Am 27. Juni rückten ca. 3 000 Landsturmmänner aus dem Vinschgau (oberes Etschtal) gegen den Jaufenpass (Übergang von Meran nach Sterzing) vor und vertrieben die bayerischen Vorposten. Tiroler Schützen führten erfolgreich kleinkriegsartige Einsätze gegen den Feind durch, der inzwischen bis auf den Brennerpass (Übergang von Innsbruck nach Sterzing) zurückgewichen war und sich jenseits der Passanhöhe am Lueg verschanzt hatte. Hier kam der Vormarsch der Verteidiger fürs Erste zum Stehen, da die bayerischen Verschanzungen nicht sofort zu nehmen waren. Im Gegenzug begannen nun die Bayern mit wiederholten Angriffen, um ihren Vormarsch in Richtung Süden fortzusetzen. Diese Angriffe konnten aber allesamt abgewehrt werden.

Beim Vorstoß ins obere Inntal wurden 300 Mann der Bayern beim Reschenpass (Übergang vom Inntal in den Vinschgau) von den Oberinntaler Landstürmern in eine Falle gelockt, mittels Steinlawinen dezimiert und mussten daraufhin bis Imst zurückweichen. Diese Kämpfe an der Pontlatzer Brücke (südlich von Landeck) vom 1. Juli sowie die Nachricht, dass der Südtiroler Landsturm am Brenner stehe, ermutigten auch die Unterinntaler zum Aufstand gegen die Bayern. Dadurch wurden die Kräfte der Bayern an verschiedenen Schauplätzen gebunden, so dass die Angriffe gegen Süden und Westen an Stoßkraft verloren. Ein letzter Durchbruchsversuch der Bayern am Brenner misslang am 17. Juli. Nach Verstärkung des Landsturmes mit regulären Truppen gelang es diesen, den Feind bis nach Innsbruck zurückzudrängen. Die Bayern zogen sich daraufhin aus Tirol zurück. Dieses Ereignis ging als "Bayerischer Rummel" in die Geschichte ein.

General Vendôme sah sich aufgrund dieser Ereignisse sowie durch den Übertritt Savoyens zum Kaiser veranlasst, Trient in Richtung Süden zu verlassen und sich über den Gardasee in die Poebene zurückzuziehen.

In Süddeutschland waren die bayerisch-französischen Truppen erfolgreicher: Östlich von Höchstädt besiegten sie am 20. September 1703 preußisch-habsburgische Truppen unter Generalfeldmarschall Hermann Otto II. von Limburg-Styrum und besetzten in der Folge Landau, Breisach und Augsburg. Der Kurfürst von Bayern stieß daraufhin in Richtung Passau vor, kleine bayerische Kontingente kamen sogar bis nach Eferding.

1704

Im Frühjahr 1704 schien die Lage der Habsburger und ihrer Verbündeten insgesamt nicht sehr günstig. In Italien hatte Generalfeldzeugmeister Guido von Starhemberg Prinz Eugen abgelöst, der in seiner neuen Funktion als Hofkriegsratspräsident die Koordination der Gesamtoperationen übernommen hatte. Der Herzog von Savoyen wurde nach seinem Seitenwechsel zunehmend von den Franzosen unter Vendôme bedrängt, die zu einer Belagerung Turins ansetzten und das zur Unterstützung entsandte österreichische Korps nach Mantua abdrängten. Als französische Verstärkungen aus Neapel heranrückten, mussten sich die Österreicher nach Tirol zurückziehen.

Im Osten des Habsburgerreiches kam es zu einem groß angelegten Aufstand der Kuruzzen unter Franz II. Rákóczi, die die Slowakei und Teile Nordungarns besetzten. Streifscharen drangen bis in die Umgebung von Wien vor; dies führte zur Errichtung des Linienwalls zur Sicherung der Vorstädte. Im Juli 1704 ließ sich Rákóczi von den siebenbürgischen und oberungarischen Ständen zum Fürsten von Siebenbürgen wählen. Am 20. September 1705 wurde er auf dem Reichstag von Szecseny zum Fürsten von Ungarn ernannt. Der Aufstand band viele Jahre hindurch starke österreichische Kräfte.

In Süddeutschland sah die Situation zunächst kaum besser aus. Fast 50 000 Franzosen und Bayern waren in diesem Gebiet konzentriert und stellten eine direkte Bedrohung für Österreich dar.

Marlborough erhielt daraufhin den Befehl, mit seinen Truppen nach Süddeutschland zu marschieren und sich dort mit den kaiserlichen und Reichs­truppen unter Prinz Eugen und dem Markgrafen von Baden zu vereinigen. Bei Schellenberg besiegten die Reichstruppen im Bündnis mit Marlboroughs Armee die feindlichen Verbündeten und zwangen Max Emanuel von Bayern zum Rückzug nach Augsburg. Bei Höchstädt errangen schließlich Marlborough und Prinz Eugen gemeinsam am 13. August 1704 - wenn auch unter hohen Verlusten - einen fulminanten Sieg, der vor allem auf eine gut geführte Kavallerieattacke zurückzuführen war. Bayern wurde daraufhin von Österreich besetzt und mit dem Vertrag von Ilbesheim (südwestlich von Landau i. d. Pfalz) im November 1704 unter kaiserliche Verwaltung gestellt. Kurfürst Max Emanuel ging ins Exil nach Brüssel.

Ein Aufstand der Bayern gegen die Fremdherrschaft sowie die steuerliche Ausbeutung und Zwangsrekrutierungen wurde schließlich am 25. Dezember 1705 durch kaiserliche Truppen bei Sendling (Ortsteil von München) blutig niedergeschlagen ("Sendlinger Mordweihnacht"). Die Gefahr im Süden des Heiligen Römischen Reiches war damit vorerst gebannt.

Die Armeen der Verbündeten operierten nun wieder getrennt: Während Marlborough Trier eroberte, belagerte der Markgraf von Baden die Festung Landau, die am 26. November 1704 kapitulierte.

Auch die Iberische Halbinsel selbst wurde ab dem Jahr 1704 zunehmend zum Kriegsschauplatz. Am 9. März landete ein britisch-holländisches Korps, bei dem sich auch Erzherzog Karl befand, bei Lissabon; gleichzeitig wurde eine französische Armee in Richtung Spanien in Marsch gesetzt. Am 4. August erfolgte die Einnahme von Gibraltar durch die britische Flotte unter Admiral George Rooke, der bereits am 23. Oktober 1702 bei Vigo eine spanisch-französische Flotte, die zum Schutz der spanischen Silberflotte eingesetzt worden war, besiegt und durch den Raub des Silbers reiche Beute gemacht hatte. Drei Wochen später besiegte der Admiral in der Schlacht von Vélez-Málaga eine französische Flotte unter Admiral de Toulouse, einem unehelichen Sohn Ludwigs XIV.

Erzherzog Karl konnte sich bei seinen Unternehmungen auf die Unterstützung Aragons, Valencias und Kataloniens verlassen, die den Bourbonen aufgrund von deren Zentralisierungsbestrebungen ablehnend gegenüberstanden und von Karl eine Wahrung ihrer alten Freiheiten und Rechte erwarteten. Der Erzherzog stieß daher unverzüglich in die Grafschaft Barcelona vor, wehrte einen Angriff der Franzosen ab und rückte dann seinerseits in Richtung Kastilien vor.

1705

Am 5. Mai 1705 starb Kaiser Leopold, sein ältester Sohn und Nachfolger Joseph (I.) setzte den Kampf jedoch an allen Fronten energisch fort. Nachdem Prinz Eugen die Operationen im Elsass gegen eine französische Armee unter Villeroy gedeckt hatte, begab er sich wieder nach Oberitalien, wo die kaiserlich-savoyischen Truppen gegen stark überlegene Truppen unter Vendôme kämpften, um Turin zu entsetzen. Sein Vormarsch wurde in der Schlacht bei Cassano an der Adda am 16. August jäh gestoppt, als der Herzog von Vendôme, der zur Unterstützung seines Bruders Philipp mit seinen Truppen herangeeilt war, aufgrund seines beherzten Einsatzes die Kaiserlichen am Überqueren des Flusses hinderte. Ein entscheidender Angriff der Spanier und Franzosen auf Turin unterblieb jedoch fürs Erste, da deren Oberbefehlshaber, Louis d’Aubusson Herzog von La Feuillade, seine Kräfte für nicht stark genug hielt.

1706

Im Frühjahr des Jahres 1706 entschlossen sich die beiden kriegführenden Parteien zu einer Offensive. Der Herzog von Marlborough plante, von den Niederlanden aus in Richtung Italien vorzurücken. Er wurde aber durch die unerwartete Offensive der Franzosen auf linksrheinischem Gebiet davon abgehalten. Villeroy hatte von König Ludwig den Auftrag erhalten, verlorengegangene Festungen wie etwa Zoutleew (Léau) in den Niederlanden zurückzuerobern. Bei Ramillies (Belgien) trafen die beiden Heere am 23. Mai 1706 aufeinander. Dabei gelang dem Herzog von Marlborough ein wichtiger Sieg über Villeroy, der die Franzosen zum Rückzug aus den Spanischen Niederlanden und zur Aufgabe der Städte Brügge, Antwerpen und Gent zwang.

Auf dem spanischen Kriegsschauplatz kam es zu einem Kampf um die Hauptstadt. Im Sommer 1706 konnte Madrid von britisch-portugiesischen Truppen zwar besetzt und Karl am 25. Juni zu Karl III. ausgerufen werden. Aber schon kurze Zeit später konnte Philipp V., dem nach der erfolglosen Belagerung von Barcelona von 3. bis 27. April der direkte Rückzug nach Madrid durch gegnerische Truppen versperrt gewesen war, die Hauptstadt wieder in seinen Besitz bringen. Die Inthronisierung des Habsburgers wurde für ungültig erklärt.

Die österreichischen Planungen für 1706 waren auf eine verstärkte Offensive in Italien ausgerichtet. Nach einer Niederlage in der Schlacht bei Calcinato gegen Vendôme mussten die Kaiserlichen aber zunächst bis in den Raum Trient zurückweichen. Als der Druck auf Turin erneut erhöht wurde, eilte Prinz Eugen seinem bedrängten Vetter neuerlich zu Hilfe. In Gewaltmärschen stieß er mit preußischen und kaiserlichen Truppen aus Tirol kommend unter Umgehung der französischen Stellungen südlich des Po nach Turin vor. Am 14. Mai begann die Belagerung der Stadt: 68 Infanteriebataillone, 80 Kavallerieeskadronen, 128 großkalibrige Kanonen und 50 Mörser kamen von Seiten der Belagerer, die über insgesamt 44 000 Mann verfügten, zum Einsatz. In der Stadt selbst befanden sich 17 piemontesische und sechs österreichische Infanteriebataillone mit rund 10 500 Soldaten sowie 1 500 Kavalleristen, 30 Kanonen und 24 Mörsern. 40 000 Einwohner waren in der Stadt verblieben. Heftige Artilleriegefechte, forcierte Schanzarbeiten und der gescheiterte Versuch der Franzosen, durch die unterirdischen Minengänge der Piemontesen in die Stadt vorzudringen - einer dieser Stollen ist übrigens bis heute erhalten geblieben und im Rahmen einer Führung auch zu besichtigen (Museo Pietro Micca!) -, prägten die Zeit bis zum Eintreffen der Truppen Prinz Eugens. Durch einen Umfassungsangriff im Nordwesten der Stadt gelang es den Kaiserlichen, die in den im Auftrag von La Feuillade angelegten Schützengräben befindlichen Gegner anzugreifen und nach heftigen Kämpfen zu vertreiben. Die Franzosen mussten in der Folge Oberitalien - Mailand und die Lombardei - räumen.

1707

Gegen Ende 1706 hatte sich das Blatt nun scheinbar zugunsten der Habsburger gewendet. Die Lage in Süddeutschland war relativ ruhig, Oberitalien befand sich in den Händen der Habsburger, in den Niederlanden dauerten die Kämpfe noch an. In Spanien gingen die direkten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Thronprätendenten weiter. Der Versuch Prinz Eugens, eine Landverbindung zwischen Spanien und Italien herzustellen, endete nach einem Einfall in die Provence 1707 bei Toulon.

Im Mai 1707 erfolgte unter Ausnützung der antifranzösischen Stimmung in Italien ein Vorstoß kaiserlicher Truppen unter Wirich Graf Daun nach Neapel, das schon im Juli besetzt werden konnte.

In Spanien hingegen entwickelte sich die Lage für Karl zunächst nicht so günstig. Zum Schutz der Provinz Katalonien begab sich der Erzherzog 1707 mit einigen Regimentern eben dorthin und schwächte damit die Truppen der Verbündeten unter dem Marquis das Minas und dem Earl von Galway, die von Valencia in Richtung Madrid aufgebrochen waren. Bei Almansa stießen die Truppen Galways und Philipps V. aufeinander. Der Angriff Galways scheiterte nach einem durchaus erfolgreichen ersten Vorstoß und heftigen Kämpfen gegen die zahlenmäßig überlegenen französisch-spanischen Truppen. Unter Zurücklassung fast aller Geschütze mussten sich die Verbündeten, die durch die nachsetzende Kavallerie des Feindes noch eine weitere Schwächung erfuhren, zurückziehen. Von den ursprünglich ca. 16 000 Mann kamen nur 3 500 in Tortosa an. Der Weg zur Eroberung des habsburgtreuen Valencia war nun offen; die Stadt wurde am 8. Mai besetzt und erlitt große Zerstörungen sowie den Verlust seiner Sonderrechte. Nach der Kapitulation von Saragossa, Lerida und Ciudad Rodrigo an der portugiesischen Grenze befand sich Ende 1707 mit Ausnahme von Katalonien fast ganz Spanien in den Händen Philipps V.

Nach dem Vormarsch König Karls XII. von Schweden in das Kurfürstentum Sachsen im September 1706 durch schlesisches Gebiet - der Kurfürst wurde dadurch zu einem Verzicht auf Polen und einem gemeinsamen Vorgehen mit Schweden gegen Russland gezwungen - bestand die berechtigte Sorge, dass der parallel stattfindende Große Nordische Krieg und die Kämpfe in Mitteleuropa ineinandergreifen könnten. Beide kriegführenden Seiten waren daher in der Folge bemüht, Karl XII. als Verbündeten zu gewinnen. Durch die Konvention von Altranstädt am 1. September 1707 konnte der Konflikt zwischen Joseph I. und Karl XII. auf der Basis von Zugeständnissen an die Protestanten Schlesiens beigelegt werden.

1708/09

Diese Zugeständnisse führten zu tiefer gehenden Spannungen mit Papst Clemens XI., der von Anfang an auf Seiten Frankreichs gestanden war, Philipp unverzüglich als König von Spanien anerkannt hatte und die Italienpolitik von Joseph I. ablehnte. Vor allem diese führte in den Jahren 1708/09 zum so genannten Comacchio-Krieg zwischen dem Kaiser und dem Papst, der im Streit um Lehensrechte seinen Ausgang nahm. Nachdem kaiserliche Truppen bereits in den Feldzügen 1706/07 päpstliches Gebiet besetzt hatten, kam es 1708 durch die Besetzung der Stadt Comacchio durch General Claude Alexandre de Bonneval am 24. Mai zum offenen Ausbruch von Feindseligkeiten. Der Konflikt endete schließlich im Jänner 1709 mit der Kapitulation des Papstes und dessen Zugeständnissen zur Reduktion päpstlicher Truppen sowie der Erlaubnis des freien Durchzuges kaiserlicher Truppen durch den Kirchenstaat. In einem geheimen Zusatz musste Papst Clemens Karl als König von Spanien anerkennen. Im Gegenzug erfolgte 1711 die Rückgabe Comacchios an den Papst.

Frankreich zeigte im Laufe des Jahres 1708 bereits erste Anzeichen einer Kriegsmüdigkeit aufgrund einer zunehmenden wirtschaftlichen Erschöpfung. König Ludwig war erstmals zu einem Verzicht auf Spanien bereit, wenn die italienischen Lande an seinen Enkel fallen würden. Die Seemächte kamen jedoch mit dem Kaiser überein, dass man die Lage ausnutzen müsse, um die Vorherrschaft Frankreichs auf Dauer zu brechen, vor allem nachdem ein Versuch der Franzosen zur Wiedereroberung der Spanischen Niederlande durch den Sieg Marlboroughs und Prinz Eugens bei Oudenaarde am 11. Juli 1708 vereitelt worden war. Am Ende des Jahres konnte auch das stark befestigte Lille von den Verbündeten erobert werden; der Weg nach Frankreich schien dadurch offen.

Ludwig war nach diesen Misserfolgen nun, nach acht Jahren Krieg, mehr als je zuvor geneigt, in Friedensverhandlungen einzutreten, doch die in Den Haag begonnenen Verhandlungen scheiterten an der Forderung der Verbündeten, dass sich Frankreich aktiv an der Vertreibung Philipps vom spanischen Königsthron beteiligen solle. Die Kämpfe gingen daher unvermindert weiter.

Nach 57-tägiger Belagerung musste sich die als uneinnehmbar geltende Zitadelle Tournai der Armee der Verbündeten am 3. September aufgrund von Hungersnot und Munitionsmangel ergeben. Am 11. September 1709 errangen die Verbündeten einen verlustreichen Sieg über die französische Armee unter dem mit dem Oberbefehl in den Niederlanden betrauten Herzog von Villars bei Malplaquet. Daran anschließende Verhandlungen in Gertruydenburg (Geertruidenberg bei Breda im südlichen Holland) scheiterten erneut an der Weigerung, den Zugeständnissen Ludwigs, der auf das Elsass bzw. Straßburg verzichten und sich am Kampf gegen seinen Enkel mit Subsidien beteiligen wollte, zuzustimmen.

1710

In Spanien schien sich das Blatt im Jahre 1710 erneut zugunsten der Habsburger zu wenden. Um seine Friedensbereitschaft zu demonstrieren, ließ König Ludwig - nachdem er seinem Enkel zu einem Thronverzicht geraten hatte, was dieser jedoch kategorisch ablehnte - seine Truppen großteils vom spanischen Kriegsschauplatz abziehen, worauf sich die militärische Lage für König Philipp verschlechterte. Nachdem die Verbündeten Verstärkungen aus Italien erhalten hatten, drängte nun der Earl von Stanhope den Erzherzog und Starhemberg, nicht länger untätig bei Lerida zu verharren. Am 27. Juli erhielt er den Befehl, die feindlichen Truppen bei Almenara anzugreifen. Die Niederlage in dieser Schlacht führte zum Rückzug der spanischen Truppen nach Aragon. Bei Saragossa gelang es den Verbündeten neuerlich, die Spanier zu besiegen. Aufgrund dieser Siege konnte Erzherzog Karl am 28. September erneut in Madrid einziehen, doch war die Stimmung ihm gegenüber äußerst feindselig. Nachdem neue französische Truppen unter Maréchal Vendôme in Spanien einmarschiert waren, die die Verbindungswege von Madrid nach Barcelona unterbrochen und Karl so von jeglicher Versorgung abgeschnitten sowie auch den Vormarsch der portugiesischen Armee auf Madrid verhindert hatten, musste Karl Kastilien nach etwa eineinhalb Monaten wieder verlassen. Am 3. Dezember zog Philipp V. erneut in Madrid ein. Auf seinem Rückzug nach Katalonien wurde Karl von Vendôme so heftig bedrängt, dass sich die britische Nachhut mit rund 6 000 Mann unter Lord Stanhope am 9. Dezember bei Brihuega ergeben musste. Starhemberg, der den britischen Truppen zu Hilfe eilen wollte, wurde in der Schlacht bei Villaviciosa besiegt und musste sich bei Nacht und Nebel unter Zurücklassung vieler Geschütze und fast der gesamten Bagage zurückziehen. Diese Schlacht stellte den endgültigen Wendepunkt auf dem spanischen Kriegsschauplatz dar. Erzherzog Karl geriet nun in Spanien zunehmend in die Defensive, der Rückzug nach Barcelona war die einzige noch verbleibende Möglichkeit.

1711

Zwei Ereignisse waren es jedoch, die letztlich über den endgültigen Ausgang des Krieges entscheiden sollten: Am 17. April 1711 starb Kaiser Joseph I. völlig unerwartet im Alter von nur 33 Jahren an den Blattern. Da er nur zwei Töchter hinterließ, war Erzherzog Karl aufgrund des 1703 geschlossenen geheimen Familienvertrages "Pactum mutuae successionis" (Vertrag über die wechselseitige Thronfolge) nun nicht nur plötzlich dessen potenzieller Nachfolger im Heiligen Römischen Reich, sondern auch der alleinige Erbe aller habsburgischen Gebiete. Da eine Vereinigung der österreichischen Länder mit dem spanischen Königreich ganz und gar nicht im Sinne der mit den Habsburgern verbündeten Mächte war, die nun eine Hegemoniestellung der Habsburger befürchteten und diese als Gefahr für das europäische Gleichgewicht sahen, änderte dies die politische Konstellation von Grund auf.

Ein gleichzeitig in England erfolgter Regierungswechsel brachte die Ablösung der pro-habsburgischen Whig-Regierung durch die Partei der Tories, die unter anderem auch aufgrund der oben angeführten Tatsachen an einer Fortsetzung des Krieges nicht länger interessiert waren und daher Geheimverhandlungen mit Frankreich einleiteten. Dieser Umschwung führte auch zur Ablöse des Herzogs von Marlborough durch den Herzog von Ormond. Der erhielt den Befehl, sich während der laufenden Verhandlungen aus dem Kriegsgeschehen herauszuhalten. Dadurch stand dem Prinzen Eugen plötzlich ein Teil der Truppen nicht mehr zur Verfügung.

Die geänderten Umstände bedingten auch, dass Karl auf Drängen der Wiener Regierung - unter Zurücklassung seiner Frau Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel als Statthalterin - Spanien verlassen und nach Wien zurückkehren musste. Am 22. Dezember 1711 wurde er zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Zum Schutz von Frankfurt am Main, wo der Wahlkonvent tagte, marschierte Prinz Eugen in die Rheinpfalz ein.

Das Feldzugsjahr 1711 verlief ohne größere Vorkommnisse. In Ungarn gelang es, den seit 1703 währenden Kuruzzen-Aufstand von Franz Rákóczi zu beenden. Nach der Flucht Rákóczis nach Polen schloss sein Stellvertreter Graf Alexander Károlyi mit den Habsburgern den Frieden von Szathmar (heute: Satu Mare, Rumänien), der die materiellen und politischen Interessen der Stände Ungarns sowie der Aufständischen gewährleisten und im Gegenzug das Erbfolgerecht der Habsburger in Ungarn sichern sollte.

Das Ende und die Folgen

Als zu Beginn des Jahres 1712 erneut Friedensverhandlungen, diesmal in Utrecht, eingeleitet wurden, versuchte Prinz Eugen, die Lage noch durch militärische Erfolge zu verbessern. Abgesehen von der Eroberung von Le Quesnoy (südöstlich von Lille) und der Belagerung von Landrecies (südöstlich von Lille) reichten seine Kräfte jedoch für umfangreichere Offensivoperationen nicht aus. Zudem gelang Maréchal Villars bei Denain (südöstlich von Lille) ein Sieg gegen die Holländer, die sich daraufhin ebenfalls vom Kriegsgeschehen zurückzogen. Auch Preußen zog seine Truppen ab, um sie im Kampf gegen Schweden einzusetzen.

Am 11. April 1713 kam es zum Abschluss des Friedens von Utrecht durch die Mehrheit der am Spanischen Erbfolgekrieg beteiligten Mächte. Kaiser Karl war jedoch nicht bereit, diese Einigung anzuerkennen, und ließ den Kampf durch die den Franzosen nun zahlenmäßig stark unterlegenen kaiserlichen und Reichstruppen fortsetzen. Prinz Eugen verließ mit seiner Armee die Niederlande und vereinigte sich mit der Reichsarmee am Oberrhein mit dem Befehl, sich defensiv zu verhalten. Maréchal Villars eroberte daraufhin am 20. August Landau, plünderte und brandschatzte die Pfalz und die Markgrafschaft Baden (Gebiet am Oberrhein nördlich von Basel) und besetzte am 16. November Freiburg im Breisgau.

In Spanien dauerten die Kämpfe ebenfalls noch an. Katalonien wehrte sich mit allen Kräften gegen die Durchsetzung der neuen bourbonischen Zen­tralmacht. Barcelona ergab sich erst am 11. September 1714, nach Abschluss der offiziellen Friedensverträge.

Die Misserfolge des Feldzuges von 1713 wirkten sich nicht gerade günstig auf die Verhandlungen aus, die im November 1713 zwischen dem Kaiser und Frankreich wieder aufgenommen und von den beiden Feldherren Prinz Eugen und dem Herzog von Villars in der badischen Festung Rastatt geführt wurden. Aber die Zähigkeit und Durchsetzungsfähigkeit des Prinzen bei den Verhandlungen, der sogar vor einer Drohung mit dem Abbruch der Verhandlungen nicht zurückschreckte, verhinderten schließlich die Realisierung überzogener französischer Forderungen.

Am 7. März 1714 wurde der Friedensvertrag zwischen dem Habsburgerreich und Frankreich zu Rastatt geschlossen. Der Vertrag bestätigte im Großen und Ganzen die Bestimmungen des Friedens von Utrecht: Phi­lipp V. aus dem Hause Bourbon wurde als König von Spanien bestätigt. Im Gegenzug verpflichteten sich Spanien und Frankreich, beide Länder niemals in einer Personalunion zu vereinen.

Österreich hatte zwar den Kampf um Spanien und seine Kolonien verloren, doch hatte es große Gebietszuwächse zu verzeichnen: Die Spanischen (von nun an Österreichischen) Niederlande, das Königreich Sardinien, die ehemals zur spanischen Krone gehörenden Teile in Italien, einschließlich der Lombardei mit den Herzogtümern Mailand und Mantua, sowie das Königreich Neapel gingen an die Habsburgermonarchie, die dadurch ihre Großmachtstellung noch ausbauen konnte.

Spanien spielte im Konzert der europäischen Großmächte keine tragende Rolle mehr, auch wenn seine Italienpolitik das angestrebte Gleichgewicht der Mächte bisweilen ins Wanken brachte. In den spanischen Kolonien, die sich vom Dynastiewechsel weitgehend unbeeindruckt zeigten, blieb seine Position fürs Erste noch unangefochten.

Frankreich hatte seine politische und militärische Position und Großmachtstellung im Rahmen des sich anbahnenden europäischen Mächtegleichgewichtes halten können. Die Bourbonen hatten ihr seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts gefasstes Ziel, die Lösung aus der drohenden Umklammerung durch die habsburgischen Besitzungen, nun endgültig erreicht. Sie mussten allerdings alle rechtsrheinischen Eroberungen im Reich räumen, blieben aber im Besitz der Stadt und Festung Landau.

Der Hauptgewinner des Spanischen Erbfolgekrieges war England, dem es gelungen war, von Spanien handelspolitische Zugeständnisse im Amerikahandel zu erwirken. Auf Kosten Hollands wurde die eigene Seemachtstellung gefestigt und die Seemacht Holland trotz Barriererechts - d. h. des ausschließlichen Besatzungsrechtes in einer Reihe von Festungen in den nun Österreichischen Niederlanden wie etwa Ypern, Namur oder Tournai durch holländische Truppen - und Scheldesperre überflügelt. London löste Amsterdam als führende Handelsmetropole ab. Zudem erhielt England Gibraltar und Menorca.

In Nordamerika endete der Queen Anne’s War 1713 mit der Abtretung der Insel Neufundland, Neuschottlands und Neubraunschweigs sowie der Rückgabe des besetzten Gebietes um die Hudson Bay von Frankreich an England.

Preußen hatte zwar bereits zu Beginn des Krieges die kaiserliche Anerkennung seiner Standeserhöhung zum Königreich erhalten, im Krieg selbst allerdings nur marginale Gewinne erzielt. Nach dem Friedensschluss war es aktiv in den Krieg gegen Schweden eingetreten.

Das Haus Savoyen präsentierte sich, auf lange Sicht gesehen, ebenfalls als Nutznießer des Friedens. Der Herzog wurde mit dem Königreich Sizilien entschädigt, das er 1720 gegen das habsburgische Sardinien eintauschte.

Die ehemals französischen Verbündeten aus dem Hause Wittelsbach, Kurfürst Max Emanuel von Bayern und der Erzbischof von Köln, Joseph Clemens, musste der Kaiser wieder in ihren früheren Status und Besitz einsetzen.


Autorin: OR Mag. Dr. Claudia Reichl-Ham, MAS, Jahrgang 1968, Studium der Geschichte und Übersetzerausbildung sowie Doktoratsstudium an der Universität Wien, Ausbildungslehrgang des Instituts für österreichische Geschichtsforschung (IföG); seit 1996 am Heeresgeschichtlichen Museum als Leiterin des Hauptreferates Publikationswesen/Bibliothek, seit 2008 stv. Abteilungsleiterin der Forschungsabteilung; Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Generalsekretärin der österreichischen Militärhistorikerkommission (CAHM), Mitglied des Comité de Bibliographie der Internationalen Militärhistorikerkommission (CIHM).

Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Neuzeit (Militär-, Marine-, Wirtschafts- und politische Geschichte Österreichs, Osmanen, Militärgrenze).

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