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Rundschau

Österreich: Brigadier Schneider neuer Leiter des Abwehramtes

Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos hat Brigadier Dr. Wolfgang Schneider zum neuen Leiter des Abwehramtes bestellt. Dr. Schneider war der Wunschkandidat des Ministers für diesen sensiblen und verantwortungsvollen Posten; sein neues Amt hat er am 1. Oktober 2007 angetreten.

Brigadier Dr. Schneider war zuletzt an der Landesverteidigungsakademie tätig, nachdem das Büro für Wehrpolitik, das er elf Jahre hindurch höchst erfolgreich geleitet hatte, vom damaligen Verteidigungsminister Herbert Scheibner aufgrund der Zentralstellenreform aufgelöst worden war.

Zur Person: Brigadier Dr. Wolfgang Schneider

Brigadier Dr. Wolfgang Schneider, Jahrgang 1949, stammt aus der Steiermark. Nach Abschluss seiner Elektromechanikerlehre und Abschluss der Facharbeiterprüfung trat er 1967 in das Bundesheer ein und leistete seinen Präsenzdienst bei einem Panzergrenadierbataillon. Von 1969 bis 1972 absolvierte er das Bundesrealgymnasium für Berufstätige an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Danach durchlief er die Ausbildung an der Militärakademie und musterte 1975 als Infanterieoffizier zur Militärstreifenkompanie aus. Anschließend war Schneider bis 1980 unter anderem als Kommandant der Militärstreifenkompanie sowie als Lehrgruppenoffizier an der Theresianischen Militärakademie tätig. 1980 schloss Schneider sein nebenberuflich absolviertes Studium an der Universität Wien mit der Promotion zum Dr. phil ab. Im selben Jahr wurde er in das Büro für Wehrpolitik im Kabinett des Verteidigungsministers dienstzugeteilt, wo er als stellvertretender Abteilungsleiter tätig war. 1985 nahm Dr. Schneider als österreichischer Vertreter für sieben Monate an einem UN-Lehrgang für Internationale Sicherheit und Abrüstung in Genf und New York teil. 1991 bestellte ihn der damalige Verteidigungsminister Dr. Werner Fasslabend zum Leiter des Büros für Wehrpolitik. Von 2002 bis 2007 war Brigadier Dr. Schneider dann an der Landesverteidigungsakademie tätig, wo er - direkt dem Kommandanten unterstellt und in dessen Auftrag - als Projektleiter für den ersten Strategischen Führungslehrgang verantwortlich zeichnete und die nachfolgenden Führungslehrgänge betreute. Seit 1. Oktober 2007 ist Brigadier Dr. Schneider Leiter des Abwehramtes.

-si-

Österreich/Europäische Union/Tschad: Bundesheer-Einsatz im Tschad beschlossen

Bis zu 160 österreichische Soldatinnen und Soldaten sollen für die Sicherheit der Flüchtlinge und der humanitären Organisationen im Tschad sorgen. Die Beteiligung des Österreichischen Bundesheeres an der gemeinsamen Aktion der EU im Tschad wurde am 9. Oktober 2007 im Nationalrat beschlossen. Das Mandat soll bis vorerst 30. Juni 2008 gelten. Nach einem halben Jahr wird eine Evaluierung und Überprüfung des Einsatzes erfolgen.

Im Osten des Tschad spielt sich seit 2003 eine humanitäre Katastrophe größten Ausmaßes ab. 250 000 Flüchtlinge aus der angrenzenden Bürgerkriegsregion Darfur und etwa 170 000 Vertriebene aus dem Tschad selbst leben in großen Flüchtlingscamps, die vom UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees) betreut werden.

Das Österreichische Bundesheer soll rund um die Flüchtlingscamps im Osten des Tschad für Schutz und Hilfe sorgen. "Wir werden mithelfen, den Flüchtlingen ein Sicherheitsgefühl zu geben, damit sie wieder in ihre Dörfer zurückkehren. Wir werden den Menschen darüber hinaus medizinische Hilfe anbieten. Und wir werden dafür sorgen, dass in den Camps keine Kindersoldaten rekrutiert werden können", erklärte Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos den bevorstehenden Einsatz. Außerdem werde es ein zentrales Wesensmerkmal der Mission sein, strikte Unparteilichkeit gegenüber den Fraktionen aktueller innertschadischer Konflikte zu wahren, betonte der Verteidigungsminister weiters.

Das österreichische Kontingent wird aus - Spezialeinsatzkräften, - einem sanitätsdienstlichen Element, - einem Führungselement, - einem Versorgungs- und Aufklärungselement sowie - Stabsangehörigen in der Kommandostruktur bestehen; Kommandant wird OberstdG Mag. Heinz Assmann sein, der die Abteilung Spezialeinsätze im Streitkräfteführungskommando in Graz leitet.

Aufgabe und Dauer der EU-Mission

Der Einsatz der EUFOR-Truppe wurde vom UN-Sicherheitsrat am 25. September 2007 autorisiert (UN-Resolution 1778). Weiters gibt es einen einstimmigen Beschluss im Rat der Europäischen Union. Die Mission im Tschad gilt als Humanitarian Assistance (humanitäre Unterstützung) im Rahmen des Petersberg-Spektrums. Sie ist als Überbrückungsmaßnahme geplant, in deren Folge nach längstens einem Jahr die UNO diese Aufgaben übernehmen soll. Der Einsatzraum von EUFOR-TCHAD/ RCA umfasst den Tschad und die Zentralafrikanische Republik. Das Schwergewicht des Einsatzes wird in den Grenzgebieten zum Sudan im Osten des Tschad bzw. im Nordosten der Zentralafrikanischen Republik liegen. Der EUFOR-Truppe sind laut der UN-Resolution 1778 insbesondere folgende Aufgaben bzw. Funktionen zugedacht: - Schutz von Zivilpersonen (insbesondere Flüchtlinge und Binnenvertriebene); - Verbesserung der allgemeinen Sicherheitslage, um humanitäre Hilfeleistungen zu erleichtern; - Schutz von Personal, Einrichtungen und Ausrüstung der UNO sowie Gewährleistung der Bewegungsfreiheit von UN-Personal.

Die Angehörigen der EUFOR werden jedoch keine exekutiven Befugnisse bei der Kontrolle der Grenzen des Tschad bzw. der Zentralafrikanischen Republik sowie innerhalb der Flüchtlingslager haben.

Teilnehmende Nationen

Vorbehaltlich der Zustimmung durch die nationalen Regierungen und Parlamente werden folgende 15 Länder an der Mission teilnehmen: Belgien, Finnland, Frankreich, Irland, Polen, Österreich und Schweden sind jene Nationen, die Truppen in größerem Unfang stellen. Spanien und Griechenland werden in erster Linie Transportkapazitäten zur Verfügung stellen. Bulgarien, Italien, Litauen, Portugal und Ungarn entsenden Stabsoffiziere und Rumänien wird voraussichtlich zwei Aufklärungsspezialisten einsetzen. Kommandant der Truppe wird der Franzose BrigGen Jean-Philippe Ganiscia sein.

-si-

Österreich/Griechenland: Verteidigungsminister Darabos zeichnet Soldaten aus

Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos hat am 10. September 2007 auf dem Fliegerhorst Vogler jene Soldaten des Österreichischen Bundesheeres und die Feuerwehrleute, die zur Bekämpfung der ausgedehnten Wald- und Buschbrände in Griechenland im Hilfseinsatz waren, empfangen und mit der Einsatzmedaille ausgezeichnet. Der Verteidigungsminister sprach den Soldaten und den Feuerwehrleuten seinen persönlichen Dank aus.

26 Soldaten und drei Feuerwehrleute hatten fünf Tage lang die ausgedehnten Brände auf der Insel Euböa in Griechenland bekämpft. Das Österreichische Bundesheer war dabei mit zwei Transporthubschraubern AB.212 und drei Transportflugzeugen PC-6 "Turbo Porter" vor Ort, die insgesamt 120 Flugstunden bei der Brandbekämpung im Einsatz standen. Der Transport des Personals und der Ausrüstung erfolgte mit einer C-130 "Hercules". Den tief empfundenen Dank der griechischen Bevölkerung fasste Minister Darabos in bewegende Worte: "Es sind Soldatinnen und Soldaten, wie die Griechenland-Einsatzkräfte, die das Bundesheer ausmachen. Sie sind der griechischen Bevölkerung in dieser schwierigen Situation zur Seite gestanden. Sie haben mitgeholfen, das verheerende Großfeuer unter Kontrolle zu bringen." -si-

Österreich: Symposion "Anstoß zum Frieden" in Klagenfurt

Wie man durch Sportgroßveranstaltungen nachhaltig Identität stiften und Frieden schaffen kann, war Thema der internationalen wissenschaftlichen Tagung "Anstoß zum Frieden - Sportgroßveranstaltungen als Friedensinitiativen", die am 16. Oktober 2007 in Klagenfurt stattfand. Ein Beitrag widmete sich dem Thema "Sport in friedensschaffenden internationalen Militäreinsätzen des Österreichischen Bundesheeres".

Die Veranstaltung war vom Referat Dokumentation Zeitgeschichte des Landes Kärnten mitkonzipiert worden und wurde von Mag. Peter Fritz vom Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung in Graz moderiert. Vier Vorträge waren dem Thema "Sport und Identität" in Geschichte und Gegenwart gewidmet, drei Referate befassten sich mit dem Komplex "Sport und Frieden". Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Kärntner Politikern zur Frage der Nachhaltigkeit der Fußball-Europameisterschaft 2008.

In seinem Beitrag referierte Major Michael Mayerböck von der Redaktion TRUPPENDIENST über den Einsatz von Sport bei internationalen Friedensmissionen. Anhand konkreter Beispiele aus Afghanistan, Bosnien und dem Kosovo berichtete er über die großen Chancen, die mit sportlichen Aktivitäten einhergehen. Denn durch Sportveranstaltungen ließen sich rasch Kontakte zwischen der Friedenstruppe und der Bevölkerung sowie zwischen bisher verfeindeten Bevölkerungsteilen herstellen. Nicht außer Acht ließ Major Mayerböck aber auch die Gefahren und die besondere Verantwortung für die Kommandanten vor Ort (Risk Management).

Die internationale wissenschaftliche Veranstaltung verknüpfte Sicherheitspolitik mit Sportgeschichte und gab konkreten Handlungsanweisungen für aktuelle Problemstellungen im Konfliktmanagement.

Für das Frühjahr 2008 ist die Publikation der Ergebnisse in Buchform geplant sowie eine Serie in der Zeitschrift TRUPPENDIENST.

-fp-

Österreich/Vatikan: Schweizergarde besucht die Redaktion TRUPPENDIENST

Am 25. Oktober 2007 kam - auf besondere Einladung des Gardebataillons des Österreichischen Bundesheeres anlässlich der Jubiläumsfeier "50 Jahre Garde" - eine Delegation der Schweizergarde unter der Leitung ihres Kommandanten mit Sondergenehmigung des vatikanischen Staatssekretariats zu diesem Festakt nach Wien, um auch in der Folge an den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag teilzunehmen.

Ein dichtes Programm erwartete die Abordnung der Schweizergarde. Nach dem Empfang in der Präsidentschaftskanzlei und in der Apostolischen Nuntiatur besuchte der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde (Guardia Svizzera Pontificia), Oberst Elmar Mäder, mit zwei Hellebardieren auch die Redaktion TRUPPENDIENST. Begleitet wurde die Delegation der Schweizergarde von Militärpfarrer Militärkurat Dr. Harald Tripp und Oberstleutnant Alexander Eidler vom Gardebataillon, weiters von Professor Wolfgang Bandion, Guido Kapsch und Stabswachtmeister Florian Juch. Oberst Mäder und seine beiden Hellebardiere trugen ihre Galauniform, die so genannte "Cinquecento-Tracht", da die Delegation im Anschluss an die Gespräche in der Redaktion TRUPPENDIENST am großen Zapfenstreich in der Hofburg im inneren Burghof (Schweizer Burg) teilnahm.

Der Chefredakteur und Leiter der Redaktion TRUPPENDIENST, Oberst Dr. Aschenbrenner, empfing Oberst Elmar Mäder und seine Begleitung in den Redaktionsräumlichkeiten. Trotz des Zeitdruckes kam es zu einem intensiven und interessierten Gedankenaustausch. Die positive Stimmung während des Besuches führte auch zur Zusage durch Oberst Mäder, einen Artikel über die Schweizergarde zu verfassen. Oberst Dr. Aschenbrenner überreichte zum Abschluss dieses die Redaktion TRUPPENDIENST ehrenden und sicherlich einzigartigen Besuches ein Sortiment der neuesten TRUPPENDIENST-Printprodukte und eine Erinnerungsplakette an Oberst Mäder und seine Hellebardiere.

-ke-

Österreich/Indien: Militärweltspiele in Indien: Erfolg für Österreich

Die 4. Militärweltspiele (4th Military World Games) des Internationalen Militärsportverbandes wurden vom 14. bis 21. Oktober 2007 in der indischen Stadt Hyderabad abgehalten. 105 Nationen nahmen mit rund 6 000 Sportlern daran teil und kämpften in 14 Sportarten um die Medaillen. Die Militärweltspiele finden - ebenso wie die Olympischen Spiele - nur alle vier Jahre statt, und zwar jeweils in dem Jahr vor den Olympischen Sommerspielen.

Österreich und der Internationale Militärsportverband (CISM)

Der Internationale Militärsportverband (CISM - Conseil International du Sport Militaire) wurde am 18. Februar 1948 von Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden gegründet. Heute werden vom CISM und dessen 128 Mitgliedsländern in jedem Jahr weltweite Wettbewerbe und regionale Meisterschaften in 25 Sportarten durchgeführt.

Mit der Organisation der 1st Military World Games in Rom im September 1995 wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Internationalen Militärsportverbandes gesetzt. Nach den Spielen 1999 in Zagreb, 2003 in Catania und 2007 in Hyderabad stehen für 2011 die 5. Militärweltspiele in Brasilien auf dem Programm.

Bereits 1957 hatten Mannschaften aus Österreich bei den militärischen Fünfkampfmeisterschaften und den Fechtmeisterschaften teilgenommen. Der offizielle Beitritt Österreichs zum CISM erfolgte am 7. Juli 1958 als 23. Mitgliedsland; im kommenden Jahr wird das 50-Jahr-Jubiläum gefeiert.

Heute zählt Österreich zu einem der aktivsten Mitgliedstaaten der CISM. Derzeit werden durch das Österreichische Bundesheer im Rahmen des CISM folgende Sportarten schwerpunktmäßig gefördert: Fallschirmspringen, Militärischer Fünfkampf, Orientierungslauf, Schießen/Gewehr (Großkaliber), Schießen/Pistole (Großkaliber), Ski/Biathlon und Ski/Langlauf.

Organisatorisch führt das Österreichische Bundesheer jedes Jahr internationale Militärturniere und im Zwei-Jahres-Rhythmus Militärweltmeisterschaften durch. Anfang April 2008 werden im Raum Hochfilzen die 50. Militärweltmeisterschaften im Schilauf ausgetragen.

12 Medaillen für Österreich

Das österreichische Team war mit rund 50 Sportlern vergetreten und erkämpfte zwölf Medaillen: zwei Gold-, eine Silber- und neun Bronzemedaillen, in den Sportarten Judo, Schießen und Schwimmen. Zugsführer Sabrina Filzmoser errang die Goldmedaille in Judo und Korporal Maxim Podoprigora holte die Goldmedaille im Schwimmen. Die meisten Medaillen innerhalb des österreichischen Teams, nämlich dreimal Bronze, errangen die Schützen Zugsführer Thomas Farnik und Korporal Florian Kammerlander.

Die österreichische Medaillenbilanz: Gold: Zugsführer Sabrina Filzmoser (Judo, bis 57 kg), Korporal Maxim Podoprigora (Schwimmen, 200 m Brust) Silber: Korporal Bettina Müller-Weissina (100-m-Lauf) Bronze: Korporal Petra Steinbauer (Judo, bis 52 kg), Korporal Florian Rinnerthaler (Judo, bis 81 kg), Rekrut Birgit Koschischek (Schwimmen, 100 m Kraul), Korporal Mag. Oliver Schmich (Schwimmen, 50 m Rücken), Korporal Andreas Giglmayr (Triathlon, olympische Disziplin), Zugsführer Thomas Farnik (Schießen, 300 m Standard, Einzel), Korporal Florian Kammerlander (Schießen, 300 m Schnellfeuer, Einzel), Zugsführer Thomas Farnik, Korporal Florian Kammerlander, Korporal Mario Knögler und Oberwachtmeister Markus Bichler (300 m Standard, Mannschaft sowie 300 m Schnellfeuer, Mannschaft) -wzl-

Österreich: Panzergrenadierbataillon 13 bereit fürs Ausland

Die rund 100 Soldaten starke Kaderpräsenzeinheit (KPE) des Panzergrenadierbataillons 13 aus Ried im Innkreis ist seit 1. September 2007 als so genannte nationale Verstärkungskraft für internationale Missionen in Südosteuropa (in Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo) vorgesehen. Ende August wurde auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig die Auslandsfähigkeit dieser KPE überprüft.

Am Ende einer vierwöchigen Übung auf dem Truppenübungsplatz testete die 4. Panzergrenadierbrigade die Fähigkeit zur Auftragserfüllung im Rahmen einer Friedensunterstützenden Mission. Verstärkt mit einem Panzerzug des Panzerbataillons 14 aus Wels und einer gepanzerten Aufklärungskompanie aus Horn, übte das Bataillon die möglichen Szenarien für einen derartigen Einsatz. Dazu zählten neben dem Schutz der eigenen Truppen auch der Begleitschutz von zivilen Hilfstransporten, die Durchführung von Patrouillen, die Personen- und Fahrzeugkontrolle an Checkpoints, der Schutz von Räumen und Objekten, der Ordnungsdienst bei Demonstrationen bzw. Menschenansammlungen (Crowd and Riot Control) sowie die Hilfe und Unterstützung bei Verkehrsunfällen. Die Zielüberprüfung hat ergeben, dass die Soldaten in der Lage sind, auf die unterschiedlichen Einsatzszenarien richtig zu reagieren.

Nach der Bereitschaft als nationale Verstärkungskraft ist für die Soldaten des Panzergrenadierbataillons 13 im Frühjahr 2008 ein sechsmonatiger Einsatz im Kosovo geplant.

-bto- ___________________________________ ___________________________________ NATO-PfP-Übungen in Albanien

Vom 4. bis zum 31. Oktober 2007 fanden in Albanien zwei multinationale NATO-PfP-Übungen statt: die Brigadestabsrahmenübung "COOPERATIVE LONGBOW 07" in der Hauptstadt Tirana und die Live-Ex "COOPERATIVE LANCER 07" auf dem 11 Kilometer außerhalb Tiranas gelegenen Truppenübungsplatz Zall Herr. Von den insgesamt 1 100 Teilnehmern stammten 35 Soldaten aus Österreich. Mehr über diese Übungen lesen Sie in den Heften 1 und 2/2008.

Übung "PACEMAKER 07"

Vom 19. November bis zum 7. Dezember 2007 findet auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig unter der Leitung der 7. Jägerbrigade die größte Übung des Bundesheeres in diesem Jahr statt. An der Übung, bei der Aufgaben im Rahmen eines friedensunterstützenden Einsatzes - inklusive der Trennung von Konfliktparteien - zu lösen sind, nehmen auch ausländische Truppenteile aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Serbien und Slowenien teil.

Offiziere des COI besuchen SKFüKdo

Zwei Offiziere des italienischen Commando Operativo (di Vertice) Interforce (COI) besuchten am 27. September 2007 das Streitkräfteführungskommando in Graz. Dabei wurden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im nationalen und internationalen Bereich, insbesondere bei der Luftraumüberwachung und zum Thema Improvised Explosive Devices (IED), sowie der Ablauf der nationalen operativen Planungsprozesse besprochen.

"Gripen" und "Erieye" für Thailand

Thailand hat als Ersatz für die überalterten Northrop F-5E/F "Tiger" das moderne schwedische Kampfflugzeug Saab JAS-39 "Gripen" ausgewählt. Beschafft werden sollen 12 "Gripen" und zwei Überwachungsflugzeuge Saab "Erieye" AEW (Airborne Early Warning) um insgesamt 1,1 Mrd. US-Dollar. Die ersten sechs "Gripen" und eine "Erieye" sollen zwischen 2008 und 2012 geliefert werden, die Lieferung der restlichen Flugzeuge ist zwischen 2013 und 2017 geplant.

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