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Rundschau

Österreich: Neues Flugfunksystem

Ein neues Flugfunksystem zur Kommunikation im fliegerischen Bereich wurde bei der österreichischen Firma Frequentis geordert. Dieses soll das seit 1971 in Betrieb stehende System ablösen. Die Kosten liegen bei ca. 20 Millionen Euro, dazu kommen rund 3,5 Millionen Euro für die erforderliche Bauinfrastruktur. Die Implementierung des Systems wird von 2009 bis 2011 erfolgen.

Das neue militärische Flugfunksystem soll den Sprach-Informationsaustausch (Boden-Bord und Boden-Boden) im Rahmen der militärischen Flugsicherung des Österreichischen Bundesheeres sowie der Führung der Einsatzmittel der Luftstreitkräfte sicherstellen. Das ist auch bei Katastropheneinsätzen - z. B. bei Löscheinsätzen von Hubschraubern des Bundesheeres - eine Investition in die Sicherheit der Bevölkerung.

-red-

Österreich: Beschaffung geschützter Mehrzweckfahrzeuge

Am 29. Dezember 2008 erhielt die Firma IVECO den Auftrag für 150 geschützte Mehrzweckfahrzeuge (GMF). Diese kosten ca. 104 Millionen Euro, davon gehen ca. 50 Millionen an österreichische Unternehmen.

Die ersten Fahrzeuge sollen noch heuer ausgeliefert werden. 2010 beginnen die Auslieferung der Serie, die Benutzereinschulung und die Übergabe an die Truppe. Bis spätestens 2016 sollen alle 150 Fahrzeuge ausgeliefert sein.

Die geschützten Mehrzweckfahrzeuge sind klein, beweglich, und leicht. Ihre Panzerung sowie verschiedene Konstruktionsdetails sollen die Besatzung vor Beschuss, Minen und Sprengfallen schützen. Die Fahrzeuge sind für den Transport von vier Personen inklusive Ausrüstung ausgelegt und verfügen über eine elektrisch bedienbare Waffenstation zum Selbstschutz der Besatzung. Sie sollen vor allem als Transport-, Patrouillen-, Führungs- und Aufklärungsfahrzeuge dienen.

-red-

Österreich: Einsatznahe Sanitätsausbildung für Berufsoffiziersanwärter

"SKH durchführen!" Der Befehl klingt einfach, die richtige Ausführung auf dem Gefechtsfeld ist wesentlich schwieriger und bedarf einer gediegenen Ausbildung. 2008 erfolgte ein wesentlicher Schritt zur Einbindung realitätsnaher Sanitätsszenarien in die neue Offiziersausbildung, den dreijährigen Fachhochschul-Bachelor-Studiengang.

Die Berufsoffiziersanwärter des Vorbereitungssemesters 2008 erhielten im Kursabschnitt "Gefechtstechnik Teileinheit 1" vor Beginn ihres Studiums an der Theresianischen Militärakademie eine Woche "Einsatznahe Sanitätsausbildung" in Baden, geleitet von der Lehrgruppe 1 der Lehrabteilung/Sanitätsschule. Eine Hälfte der Berufsoffiziersanwärter - betreut vom 19. Unteroffizierslehrgang/Fachteil Sanität - übte vom 7. bis 11. Juli 2008, die andere Hälfte - betreut vom 12. Stabsunteroffizierslehrgang/Fachteil Sanität - vom 25. bis 29. August 2008.

Viele Berufsoffiziersanwärter konnten sich unter "Einsatznaher Sanitätsausbildung" nur wenig vorstellen, ihre Erwartungen waren relativ hoch - und sie wurden nicht enttäuscht.

Erlernen der Grundlagen:

Im ersten Abschnitt erlernten die Berufsoffiziersanwärter einige Grundtechniken, die das Überleben Verwundeter ermöglichen können. Teilweise bereits Bekanntes wie Blutstillung, Wundversorgung oder Bergetechniken wurde in einem Drillprogramm Selbst- und Kameradenhilfe (SKH) gefestigt. Eine Einweisung in moderne Blutstillungsmittel anderer Armeen ergänzte die praktische Ausbildung.

Außerdem erlernten die Berufsoffiziersanwärter den so genannten "Bodycheck", ein Schnellverfahren zur Kontrolle der Lebensfunktionen und zur Feststellung möglicher innerer Verletzungen und Blutungen. Der "Bodycheck" ist durch jeden Soldaten durchführbar. Bestätigt sich der Verdacht auf innere Verletzungen, können sofort Hilfsmaßnahmen erfolgen und der Verwundete gewinnt dadurch möglicherweise einige Minuten, die über Leben und Tod entscheiden können.

Neu war auch das Erlernen des Verladens Verwundeter in Sanitätspanzer und Sanitätsfahrzeuge. Auch das Bergen unter Beschuss und über Hindernisse wurde geübt. Letzteres erfolgte mittels Trage über Teile der Hindernisbahn.

Auf dem Gefechtsfeld:

Im zweiten Abschnitt der Ausbildung mussten die Berufsoffiziersanwärter das Gelernte auf dem Gefechtsfeld anwenden und umsetzten. Geübt wurde auf dem Gefechtsübungsplatz Kottingbrunn im Rahmen einer taktischen Lage: Eine verminderte Jägerkompanie im Auslandseinsatz überwacht einen Raum mit Schutzobjekt in teilweise bebautem Gelände mittels Patrouillen und Streifen.

Eine Vielzahl an Sanitätseinlagen war im Stationsbetrieb zu bewältigen, vom zivilen Autounfall bis zum Hinterhalt bei einer Patrouille. Es galt, einen kühlen Kopf zu bewahren und die jeweils richtigen Maßnahmen zu setzen. Im Zuge der umfangreichen Nachbesprechungen konnten die Berufsoffiziersanwärter Fehler erkennen, daraus lernen und vieles für die Zukunft mitnehmen.

Interessante, aufschlussreiche Unterrichte und Lehrvorführungen ergänzten die praktische Ausbildung: Bilder einer Beinamputation in einem Feldspital, Kriegssequenzen aus dem Irak oder der Anblick entstellter Minenopfer erfordern einen guten Magen und starke Nerven, prägen sich jedoch ein und zeigen die Notwendigkeit der qualifizierten Sanitätsausbildung auf allen Ebenen.

Bedarf an qualifizierter Ausbildung:

Die Erfahrungen ausländischer Streitkräfte, z. B. der israelischen Armee, haben gezeigt, dass die Anzahl der Gefallenen nachhaltig verringert werden kann, wenn die Ausbildung bereits unter Gefechtsbedingungen erfolgt. Der Lehrunteroffizier Oberstabswachtmeister Veraszto, Diplomkrankenpfleger und Spezialist für Auslandseinsätze, internationale Konflikte, Minen und ABC, brachte das Kernproblem auf den Punkt: "Ohne fundierte Selbst- und Kameradenhilfe stirbt der Verwundete vielleicht schon in den ersten zehn Minuten. Es ist unwahrscheinlich, dass in jeder Lage sofort Sanitätspersonal vorhanden ist. Daher muss jeder einzelne Soldat die Inhalte der Einsatznahen Sanitätsausbildung beherrschen." Der Ausbildungsleiter Oberleutnant Trummer, Milizangehöriger beim Jägerbataillon 17 und ebenfalls Diplomkrankenpfleger, zog folgende Kursbilanz: "Wenn es gelungen ist, den Ersten Jahrgang der Theresianischen Militärakademie für die Thematik zu sensibilisieren, wurde das wichtigste Ausbildungsziel der ersten Einsatznahen Sanitätsausbildung erreicht." Derzeit wird diese Art der Sanitätsausbildung nur an der Theresianischen Militärakademie und an der Sanitätsschule angeboten. Die Sanitätsschule arbeitet jedoch an der Optimierung dieser Ausbildung und plant, sie in Zukunft der gesamten Truppe zugänglich zu machen.

Autorin: Fähnrich Elisabeth Mayer

Österreich: Erster Kommandounteroffizier beim Kommando Luftunterstützung

Seit Anfang 2009 verfügt auch das Kommando Luftunterstützung in Hörsching über die Funktion eines Kommandounteroffiziers. Am 27. Jänner 2009 wurde der 49-jährige Vizeleutnant Erich Leitner im Rahmen einer kleinen militärischen Feier vom Kommandanten des Kommandos Luftunterstützung, Brigadier Andreas Putz, mit Wirkung vom 1. Jänner 2009 offiziell zum Kommandounteroffizier bestellt.

Brigadier Putz hob die hervorragende Dienstleistung und die besondere Integrität des langjährigen Stabsmitarbeiters hervor. und verlieh seiner Überzeugung Ausdruck, dass der neue Kommandounteroffizier aufgrund seiner Persönlichkeit mit der vollen Akzeptanz des Kommandanten und insbesondere des Unteroffizierkorps des Verbandes rechnen kann.

Vizeleutnant Leitner trat schon bisher durch sein vorbildliches persönliches Auftreten und nicht zuletzt durch umfangreiches Fachwissen besonders in Erscheinung. Er ist seit Jahrzehnten mit der Militärfliegerei verbunden und war seit den 1980er Jahren als Einsatzunteroffizier im Stab des früheren Kommandos Fliegerregiment 3 in Hörsching tätig. Nach Aufstellung des Kommandos Luftunterstützung übernahm er die Tätigkeit eines Sachbearbeiters in der Stabsabteilung 3/5 Luft, wobei er auch die Führung des Lagezentrums "Luft" im Kommando Luftunterstützung zu unterstützen hat.

Vizeleutnant Leitner wird die Funktion des Kommandounteroffiziers zusätzlich zu seinen bisherigen dienstlichen Aufgaben ausüben.

Der Kommandounteroffizier ist in seinem Verband Standesvertreter und Bindeglied der Unteroffiziere gegenüber dem Verbandskommandanten und dem Streitkräfteführungskommando. Er ist kein Organ der Personalvertretung, fungiert aber als "Sprachrohr" der Unteroffiziere und ist dem Ansehen und den Interessen des Unteroffiziersstandes besonders verpflichtet.

Diese Funktion erfordert eine Vielzahl von besonderen fachlichen und charakterlichen Fähigkeiten, nicht zuletzt auch eine herausragende Persönlichkeit. Auf den ersten Kommandounteroffizier des Kommandos Luftunterstützung warten somit interessante und anspruchsvolle Aufgaben.

Autor: Amtsdirektor Rudolf Thumfarth

Österreich: Österreicher weiter im Tschad

Der österreichische Ministerrat hat am 16. Februar 2008 die Fortsetzung der humanitären Tschad-Mission des Bundesheeres bis Ende 2009 beschlossen. Das neue Mandat umfasst die Entsendung eines Logistikkontingentes mit bis zu 130 Soldatinnen und Soldaten (bisher 160). Das Kontingent wird für den Transport von Versorgungsgütern für die UN-Truppe verantwortlich sein. Die UNO schätzt die Österreicher u. a., weil die Bevölkerung im Tschad die Österreicher schätzt.

Das Mandat für die EUFOR-Mission läuft am 15. März aus. Der UN-Sicherheitsrat beschloss deshalb die Nachfolgemission MINURCAT II (Mission des Nations Unies en République Centrafricaine et au Tchad II bzw. United Nations Mission in the Central African Republic and Chad II), die ebenfalls eine Militärkomponente aufweist. Ihre Aufgaben sind im Kern dieselben wie die der EU-Mission:

  • Schutz von Zivilpersonen, insbesondere von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen;
  • Verbesserung der allgemeinen Sicherheitslage, um humanitäre Hilfeleistungen zu erleichtern;
  • Unterstützung der Grundlagen für den langfristigen zivilen Wiederaufbau und von Maßnahmen, die für die freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge und Vertriebenen notwendig sind;
  • Schutz von Personal, Einrichtungen und Ausrüstung der UNO.
Das österreichische Logistikkontingent besteht aus dem Kontingentskommando, einem Führungselement, einem Versorgungselement, einem Transportelement, einem Instandsetzungselement, einem Unterstützungselement, einem Sicherungselement und einem Sanitätselement.

-red-

Österreich: Landwehr-Symposion 2009

Die Salzburger Landwehr-Vereinigung, Mitglied des Österreichischen Milizverbandes Salzburg, plant im Frühjahr 2009 ein Landwehrsymposion im Zusammenwirken mit dem Militärkommando Salzburg und mehreren militärischen Vereinen durchzuführen. (Der genaue Termin stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.) Anlass hiezu sind die Jubiläen des Landwehr-Patentes vom 8. Juni 1808, des Ministerratsbeschlusses vom 19. März 1968 zur Zusammenfassung der Grenzschutz- und Sicherungstruppen in die Landwehr sowie der Gründung der Landwehr-Vereinigung am 2. Mai 1983.

Zur Vorbereitung des Symposions sollen in drei Arbeitskreisen die Themen "Entstehung der Landwehr", "Vom Grenzschutz zur Raumverteidigung" und "Regionale Verteidigungsvorsorgen im 21. Jahrhundert" aufbereitet werden.

Im Zuge des Symposions ist auch die Überreichung des Landwehrpreises 2009 und des Milizpreises 2009 (für wissenschaftliche Arbeiten) geplant.

Weiters ist die Aufstellung einer Landwehr-Ehrenformation, einschließlich eines Fahnentrupps geplant, und zwar zur Pflege der Tradition der Salzburger Grenzschutz-Kompanien, des Landwehrregiments 311, der Landwehr(stamm)regimenter 81, 82, 83, und der 8. Jägerbrigade, sowie deren Verbände und Einheiten. Als Uniformierung ist - nach dem Vorbild der Landwehrverbände des Österreichischen Bundesheeres - der Kampfanzug M 57/59/69 (Tarnanzug) vorgesehen.

Öffentliche Auftritte dieser Ehrenformation sollen bei den Regimentsgedenktagen und anderen feierlichen Anlässen mit Beteiligung des Österreichischen Bundesheeres erfolgen.

Kontakt und weitere Informationen: via E-Mail landwehr.salzburg@gmx.at -red-

Österreich: Wehrbudget - von einem Prozent BIP keine Rede

Mit einem Wehrbudget von ca. 2,2 Milliarden Euro (Quelle: "Die Presse" vom 26. Februar 2009) - ca. 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) - ist Österreich erneut weit von dem über Parteigrenzen hinweg geforderten Ziel der Bundesheer-Reformkommission von einem Prozent BIP als Wehrbudget entfernt. (Selbst das läge deutlich unter dem EU-Durchschnitt.) Das Budget ist damit zwar um 200 Millionen gestiegen, diese beinhalten aber u. a. ca. 100 Millionen Sportbudget. Das Wehrbudget Österreichs entspricht somit ungefähr der Größenordnung der staatlichen Hilfe an eine einzige Bank (Erste Bank, Hilfe von 1, 9 Milliarden Euro vorgesehen; Quelle: ZIB 2 vom 28. Februar 2008).

-red-

China: Mehr "militärische Disziplin"

Staats- und Parteichef Hu Jintao - Vorsitzender der "zentralen Militärkommission" und damit Oberbefehlshaber der chinesischen Volksbefreiungsarmee - forderte Anfang Februar vor den höchsten Repräsentanten der Streitkräfte mehr "militärische Disziplin". 2,3 Millionen Soldaten des Landes müssten nach Hu Jintao - so die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua - den Befehlen der Partei "mit absolutem Gehorsam folgen". Die Streitkräfte müssten "harte und gefährliche Aufgaben erfüllen", sich in eine modern gerüstete Truppe verwandeln und auf einen "militärischen Kampf" vorbereiten.

Die chinesische Volksbefreiungsarmee untersteht de facto der Kommunistischen Partei. Dies fußt u. a. auf Mao Tse Tungs These, dass "die Macht aus den Läufen der Gewehre" kommt. Zur Aufgabe der Streitkräfte zählt neben der Landesverteidigung auch, im Inland für Ordnung zu sorgen. Die chinesischen Streitkräfte kommen darüber hinaus bei Naturkatastrophen zum Einsatz. Das chinesische Verteidigungsbudget stieg in den letzten Jahren prozentual meist zweistellig, im Jahre 2008 z. B. um 17 Prozent.

-red-

USA: Flugzeugträger gegen Piraten

Im Kampf gegen das Piratenunwesen vor Somalia setzen die USA seit Ende Februar 2008 neben mehreren anderen Kriegsschiffen auch den atomgetriebenen Flugzeugträger "USS Dwight T. Eisenhower" ein. Die ca. 90 Bordflugzeuge und -hubschrauber dieses Flugzeugträgers können Handelsschiffe, die von Piraten angegriffen werden, in vielen Fällen (und sofern es die Wetterlage zulässt) deutlich schneller unterstützen, als die vor Somalia patrouillierenden Kriegsschiffe.

-red-

Russland: Neue Konkurrenz zur NATO?

Russlands Präsident Dmitrij Medwedew gab Anfang Februar 2009 die Gründung eines multinationalen Verbandes "für den Fall von Bedrohungen"- Drogenhandel, organisierte Kriminalität, Terror und "äußere Aggressionen" - bekannt.

Die neugegründete Schnelle Eingreiftruppe ist als militärischer Arm der bisher nur für Beratungen genutzten "Organisation für Kollektive Sicherheit" vorgesehen. Medwedew forderte u. a., dass die neue Truppe vergleichbaren NATO-Truppen an Kampfkraft nicht unterlegen sein dürfe.

Russland arbeitet anscheinend daran, mittels dieser Eingreiftruppe eine Konkurrenz zur NATO aufzubauen, um sich vor allem mehr Einfluss in Zentralasien zu sichern.

Insgesamt werden sich sieben ehemalige Sowjetrepubliken mit Soldaten an der Schnellen Eingreiftruppe beteiligen: Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Jedes Land soll dafür anfangs wenigstens bataillonsstarke Kräfte stellen.

-red-


BMLV in BMLVS umbenannt

Aufgrund der Überleitung der Angelegenheiten des Sports vom Bundeskanzleramt zum Bundesministerium für Landesverteidigung wird das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) mit Wirkung vom 1. Februar 2009 in Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) umbenannt.

Luftraumsicherung für Davos

Das Bundesheer unterstützte die Schweiz 2009 zum sechsten Mal bei der Luftraumsicherung während des Weltwirtschaftsforums in Davos (26. Jänner bis 1. Februar). Dabei wurde u. a. ein in die temporäre Flugverbotszone eingeflogener ziviler Hubschrauber zum Flugplatz Hohenems begleitet und zur Landung aufgefordert.

U.S. Army: 143 Selbstmorde

Nach Angaben der U.S. Army hat damit 2008 die Selbstmordrate von Soldaten den bisherigen Höchststand erreicht. Faktoren dafür sind der Stress durch Kampfeinsätze (Afghanistan, Irak) sowie längere, häufigere Auslandseinsätze. 30 Prozent der Selbstmörder töteten sich während der Auslandseinsätze, 35 Prozent danach.

Slowakei entlässt 1 600 Soldaten

Die Slowakei wird heuer von ihren derzeit insgesamt ca. 16 500 Berufssoldaten vermutlich mehr als 1 600 entlassen. Etwa jeder zehnte Soldat muss demnach abrüsten. Auch der Ankauf neuer Transportflugzeuge soll bis auf weiteres aufgeschoben werden. Der Grund dafür ist die internationale Finanzkrise.

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