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Der "Nebelunfall" auf der A 22

Eine Analyse der Krisenkommunikation des Bundesheeres

Diese Analyse verfolgt ohne Schuldzuweisung das Ziel, eine wertfreie Bilanz aus den Ereignissen des "Nebelunfalles" auf der Donauuferautobahn A22 bei Korneuburg zu ziehen. Die Darstellung der stattgefundenen Krisenkommunikation soll auch die Möglichkeit bieten, Lehren daraus zu ziehen.

Ein Unfall ist passiert, der ungeahnte Auswirkungen auf die gesamte Organisation hat: Die Arbeit einer rasch eingesetzten Untersuchungskommission wird von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, die Grundkompetenz "Sicherheit" und "Zuverlässigkeit" wird überhaupt in Frage gestellt. Die erste Pressekonferenz findet erst acht Tage nach dem Unfall statt, unzählige Postings in den Internetforen lassen große Schadenfreude erkennen, die Ergebnisse der Untersuchungskommission werden erst nach Tagen veröffentlicht, während das "Informationsvakuum" durch Boulevardmedien gefüllt wird. Große Imageschäden sind das Ergebnis.

Die oben angeführten Fakten beziehen sich auf den unglücklichen "Elchtest" der Mercedes A-Klasse im Jahr 1997 und nicht auf die Krisenkommunikation des Österreichischen Bundesheeres anlässlich der Massenkarambolage auf der A22 im Jänner 2009. Die Parallelen sind dennoch verblüffend ähnlich: bei Mercedes wie beim Bundesheer verlief die Art der Krisenkommunikation nicht optimal.

Der "Elchtest" …

Am 21. Oktober 1997 kippte ein Mercedes der A-Klasse bei einem "Elchtest", einem nicht standardisierten und nicht objektivierbaren Fahrtest, um. Zur selben Zeit befand sich nahezu der gesamte Vorstand der Daimler-Benz AG auf der "Tokio Motor Show". Die Aussage des Pressesprechers von Mercedes wurde von der Presse verkürzt wiedergeben: "Der Vorstand hält es nicht für nötig, ein offizielles Statement abzugeben, nur weil irgendwo ein Auto umgekippt ist.".

Dem "Elchtest" vorausgegangen war eine 18-monatige Einführungskampagne, ein erreichter Bekanntheitsgrad von 86 Prozent, 600 Vorbestellungen pro Tag und ein Auftragsbestand bei Markteinführung von 100 000 Fahrzeugen. Nachgefolgt ist der misslungenen Kommunikation des Vorstandes eine Medienkampagne mit Niki Lauda und Boris Becker als Werbeträger in 180 Tageszeitungen, Fahrtests mit Automobil-Journalisten und ein Fahrworkshop für 450 Journalisten.

Das Ergebnis des "Elchtests" und die darauffolgende Krisenkommunikation brachten einen vorübergehenden Einbruch der Mercedes-Aktie um 14 Prozent.

Dazwischen lagen die Bildung einer zehnköpfigen Task Force mit Experten aus Entwicklung, Materialeinkauf, Vertrieb, Produktion, Controlling und Kommunikation, die direkt dem PKW-Vorstandsmitglied zugeordnet war, und eine erste Pressekonferenz, die erst acht Tage nach dem Unfall und mit einer geringen Resonanz in den Medien und der Öffentlichkeit stattfand.

In einer Krisensitzung des Vorstandes wurden 19 Tage nach dem Unfall ein Auslieferungsstopp, und nach zwölf Wochen die Wiederauslieferung mit technischen Neuerungen sowie die Verbesserung der Kommunikation nach außen beschlossen. Mit den durchgeführten Werbemaßnahmen erreichte Mercedes 45 Millionen Menschen. Personelle Konsequenzen blieben übrigens aus.

Und damit beginnen auch die Unterschiede zur Krisenkommunikation des Bundesheeres.

… und das Bundesheer

Am Donnerstag, dem 22. Jänner 2009, führte die Sanitätsschule aus der Van Swieten-Kaserne im Rahmen der Allgemeinen Basisausbildung eine Nachtlehrvorführung durch. Dabei wurden auch fünf Nebelhandgranaten 75 gezündet. Kurze Zeit später hörten die Soldaten einen Knall aus Richtung der Donauuferautobahn A22. Der Ausbildungsleiter ging daraufhin Richtung Autobahn und sah dort bereits das Blaulicht von Einsatzfahrzeugen.

Die Nachtlehrvorführung wurde fortgeführt und abgeschlossen. Eine "Besondere Vorfallsmeldung" war dazu nicht bei der Presseabteilung des Bundesministeriums für Landesverteidigung (BMLV; seit 1. Februar 2009 Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport - BMLVS) eingetroffen.

Einen Tag später berichtete der Österreichische Rundfunk (ORF) auf seiner Homepage und in den Fernsehsendungen "Heute in Österreich" und "Niederösterreich heute", dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen der Bundesheerübung und der Massenkarambolage gegeben habe. Bei dem Unfall, bei dem bei dichtem Nebel mehrere Fahrzeuge zusammengestoßen waren, sind eine Person getötet und mehrere schwer verletzt worden.

Ein Sprecher des Bundesheeres stritt den Zusammenhang ab, da der Wind in eine andere Richtung geweht habe, sich der Rauch aus einer Nebelhandgranate nach 50 Metern auflösen würde und das Übungsgelände weiter entfernt von der Unfallstelle gelegen sei.

Alles das sollte sich im Ergebnis der Untersuchungskommission als falsch und in der Wahrnehmung der Medien als fatal erweisen. Printmedien berichteten am folgenden Wochenende erstmals, dass Ermittlungen gegen Soldaten eingeleitet wurden. Die Kommunikation wurde, dem territorialen Prinzip folgend, - der Übungsplatz Korneuburg befindet sich in Niederösterreich - an das Militärkommando Niederösterreich delegiert.

Ein erster Interviewwunsch des ORF für die Sendung "Thema" konnte jedoch nicht erfüllt werden, da sich der Offizier für Öffentlichkeitsarbeit auf Urlaub befand. Der ORF brachte einen eigenen Beitrag mit dem Titel "Vernebelungstaktik".

Am Samstag den 24. Jänner 2009 wurde die Öffentlichkeit mit einer Aussendung des BMLV von der Arbeit der Untersuchungskommission, die bereits einen Tag nach dem Unfall eingesetzt worden war, informiert; jedoch wie bei Mercedes, ohne wesentliche Resonanz in der Öffentlichkeit.

Informationsvakuum: Gerüchte werden zu Fakten

Während nun die Untersuchungskommission ihre Arbeit aufgenommen hatte, alle Beteiligten befragte, Protokolle erstellte, nochmals befragte, den Unglücksort beging, meteorologische Gutachten einholte, die Benützungsordnung des Übungsplatzes studierte, die Sicherheitsbestimmungen verglich, Personen befragte und Ergebnisse zusammenfasste, wurde das Defizit an Informationen durch Gerüchte, Behauptungen, Falschmeldungen und Mutmaßungen ersetzt.

Damit wurden, vor allem von den Boulevardmedien, Fakten geschaffen - scheinbare Fakten, die sich auch nach Bekanntgabe der Ergebnisse und auch der eindeutigen Widerlegung mancher Behauptungen nicht mehr vom Tisch bringen ließen.

Ähnlich wie beim "Elchtest" waren die "offiziellen Stellen" - hier also die Untersuchungskommission zu langsam. Im Fernsehen gaben Soldaten mit unkenntlich gemachter Stimme an, dass ihnen die Hilfeleistung verboten wurde, dass sie von ihren Vorgesetzen eingeschüchtert wurden, ja sogar dass sie unter Druck gesetzt wurden. Bereits am Dienstag war für die Boulevardzeitungen klar: "Heer schuld am Massenunfall". Mehrere von dreizehn (!) Vertretern des Bundesheeres, die während der Krise als Sprecher Stellung genommen hatten, spekulierten in der ORF-Sendung "Thema" über die Windrichtungen, schlossen eine Nebelwand aus und erklärten, dass die "Sicherheitsvorschriften" eingehalten worden seien.

Diese Aussagen mussten spätestens bei der Pressekonferenz, 15 Tage nach dem Unfall, revidiert werden. Das Bundesheer reagierte abermals mit einer Aussendung über die Arbeit der Untersuchungskommission. Das Gerücht, dass Rekruten an der Hilfeleistung gehindert worden waren, ja ihnen diese sogar verboten worden war, obwohl es sich teilweise um Ärzte handelte, wurde ständig von den Medien wiederholt. Am Mittwoch, also sechs Tage nach dem Unglück, legte die Untersuchungskommission des Militärkommandos Niederösterreich einen ersten Zwischenbericht vor. Dabei wurde der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung dahingehend dargestellt, dass ein Drittel der Rekruten sich tatsächlich eingeschüchtert fühlte, das zweite Drittel jedoch die Reaktion der Ausbilder, nicht zu helfen, für richtig hielt. Ein Drittel machte keine Angaben.

Ein Rekrut, der im Zivilberuf Arzt ist, gab sogar an, dass eine Hilfeleistung von Seiten der Rekruten nicht möglich, ja sogar gefährlich gewesen wäre. Diese Aussagen waren aber offensichtlich zu spät gekommen; eine sechstägige Medienberichterstattung schuf "Fakten". Diese erwiesen sich aber nur als teilweise richtig. Weiters wurde durch den Untersuchungsbericht bestätigt, dass die Sicherheitsbestimmungen nicht im vollen Umfang eingehalten wurden und notwendige Sicherheitsabstände unterschritten wurden. Damit wurden vorherige Aussagen des Bundesheeres - vom Bundesheer selbst - widerlegt.

Bewusst wird hier nicht zwischen Vertretern des BMLVS, des Kabinetts des Bundesministers, der Presseabteilung, oder des Militärkommandos unterschieden. In der öffentlichen Wahrnehmung werden alle als "Bundesheer" wahrgenommen.

Als erste Maßnahme wurde der Garnisonsübungsplatz Korneuburg für das Üben der Verwendung von Nebelhandgranaten bis zur Feststellung der Unfallursache gesperrt.

Die Medien nahmen den Bericht als Bestätigung ihrer Vermutungen auf: "Vorwürfe gegen Heer erhärtet" (Salzburger Nachrichten) und "Heer trifft Schuld am Nebel-Crash" (Österreich). Mit diesen Inhalten "schaffte" es das Bundesheer auch in die Hauptnachrichtensendung "Zeit im Bild 1". Die Berichterstattung über das Wochenende ließ in der Quantität nach; inhaltlich war nun von Millionenklagen gegen das Bundesheer die Rede.

"Vernebelungstaktik"

Am Montag, den 2. Februar 2009, also elf Tage nach dem Unfall, wurden neue Vorwürfe gegen das Bundesheer laut: Erstmals war das, aus Sicht der Medien unprofessionelle Krisenmanagement Thema. Die ORF-Sendung "Thema" skizziert in einem mehr als zehnminütigen Beitrag die "Vernebelungstaktik" des Heeres. In einem Interview in der ORF-Sendung "Niederösterreich heute" bestätigte der Militärkommandant von Niederösterreich, Generalmajor Prof. Johann Culik, den Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung und widersprach damit vorherigen Aussagen des Bundesheeres. Ein Mitglied der Untersuchungskommission hatte nämlich noch am 26. Jänner 2009 behauptet, dass Soldaten nicht an der Hilfeleistung gehindert worden wären.

Auch die Presseabteilung, die - offensichtlich zu spät - die Kommunikation übernommen hatte, sprach davon, dass ein Drittel der Rekruten sich eingeschüchtert gefühlt hatte und ein Drittel die Maßnahmen der Ausbilder, nicht zu helfen, als richtig empfunden hatte.

Am 3. Februar 2009 gab das BMLVS bekannt, dass Disziplinarverfahren gegen die Übungsverantwortlichen eingeleitet, die Sicherheitsbestimmungen nicht in vollem Umfang eingehalten worden waren und der Garnisonsübungsplatz Korneuburg auf Dauer für das Zünden von Nebelhandgranaten gesperrt wurde.

In einer abschließenden Pressekonferenz sollte am Freitag, dem 6. Februar 2009, das Ergebnis präsentiert werden. Durch eine Indiskretion erfuhr die Kronen Zeitung bereits am Vortag die zu präsentierenden Ergebnisse, veröffentlichte diese Informationen umgehend auf ihrer Homepage und berichtete auch in der Abendausgabe, dass "das Heer im Endbericht sämtliche Vorwürfe eingesteht".

Die Pressekonferenz

Die Pressekonferenz wurde 15 Tage nach dem Unfall von der Presseabteilung des BMLVS organisiert und sorgfältig vorbereitet. Rede und Antwort standen der inzwischen verstorbene Leiter der Gruppe Kontrolle, Generalmajor Paul Kritsch, und der Leiter der Abteilung Disziplinar- und Beschwerdewesen, Dr. Christian Mayer. Dabei wurden nachfolgende Fakten präsentiert:

  • Die Sicherheitsbestimmungen bzw. die vorgeschriebene Entfernung zur A22 wurden nicht eingehalten, die Abstände waren zu gering, jedoch beurteilen werden einen kausalen Zusammenhang zwischen der Übung und dem Unfall ausschließlich die Gerichte.
  • Das Bundesheer hat nie ausgeschlossen, dass der Wind auch zur A22 gedreht haben könnte. Es gibt keine Sicherheit, dass das Bundesheer schuld ist, aber selbiges ist auch nicht auszuschließen.
  • Der Ausbildungsleiter hat Nachschau gehalten und die Rettungskräfte vor Ort gesehen. Er hat daher beurteilt, nicht zu helfen. Ein Drittel der Soldaten hat sich durch die Ausbilder eingeschüchtert gefühlt, ein Drittel hat die Entscheidung, nicht Hilfe zu leisten, gut geheißen und ein Drittel hat keine Meinung geäußert.
  • Die Sperre des Garnisonsübungsplatzes Korneuburg wurde für die Verwendung von Nebelgranaten bereits auf Dauer verfügt; die Überprüfung aller Übungsplätze wird durchgeführt.

Wenn auch damit die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und der Medien - das Bundesheer agierte unprofessionell, unkoordiniert und wollte etwas verheimlichen - nicht mehr relativiert werden konnte, so markiert die Pressekonferenz zumindest das Ende einer breiten Berichterstattung.

Obwohl für alle Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter des Bundesheeres seit 2006 Seminare für Krisenkommunikation angeboten und durchgeführt werden, wurden nicht die Teilnehmer dieser Seminare als Sprecher in der Krise herangezogen.

Dass Medienvertreter der subjektiven Wahrnehmung - wie wir alle - unterliegen, zeigte die Berichterstattung über die Pressekonferenz.

Darstellungen in den Medien

So berichtete die Kronen Zeitung, dass "der Ausbildungsleiter erst vor kurzer Zeit das Training an der Theresianischen Militärakademie abgeschlossen" hatte, obwohl dies nicht der Wahrheit entsprach und auch bei der Pressekonferenz mit keinem Wort erwähnt wurde.

Generalmajor Kritsch wurde in fast allen Medien damit zitiert, dass "er einen kausalen Zusammenhang zwischen den Zündungen der Nebelhandgranaten und dem Unfall auf der A22 nicht in Abrede stellen könne". Er selbst aber sagte, dass er kausale Zusammenhänge weder feststellen, noch in Abrede stellen könne. Die Tageszeitung "Die Presse" erklärte den Übungsleiter, einen Amtsrat zum "Amtsarzt", und die Tageszeitung "Österreich" schrieb am 25. Jänner 2009 gar von einer "Macht-Leer-Vorführung".

Die fehlenden Inhalte schufen ein Informationsvakuum, das durch die Medien, im Wesentlichen ohne Zutun des Bundesheeres, gefüllt wurde. Die Krise wurde zu spät als Krise erkannt und damit auch die Kommunikation durch das BMLVS zu spät übernommen.

Skurril und am Rande der Manipulation ist die Aussage eines Meteorologen im ORF in "Niederösterreich heute" zu verstehen, der davon sprach, dass die Wetterstation in Korneuburg für den fraglichen Zeitraum einen Südwestwind gemessen hat.

Eine Nachfrage ergab, dass er dabei jedoch die Messstelle in Klosterneuburg gemeint hat. Die große Gemeinsamkeit der Krisenkommunikation beider Fälle - des "Elchtests" und des Unfalles auf der A22 - war, dass das Informationsdefizit mit Vermutungen und Gerüchten gefüllt wurde. Die Ergebnisse der Untersuchungskommission konnten bereits verbreitete "Halbwahrheiten" nicht mehr relativieren.

Erkenntnisse und Lehren:

  • Durch fehlende Informationen entsteht ein Informationsvakuum. Dieses wird durch Gerüchte, Halbwahrheiten und Spekulationen gefüllt. Jedes Ereignis kann sich zur Krise entwickeln. Meist erkennt man erst in der Krise, dass man sich in einer solchen befindet.
  • Die Kommunikationsstrategie muss eindeutig geklärt und festgelegt sein. Nur so ist sicherzustellen, dass "mit einer Stimme" gesprochen wird. Um dem BMLVS den vollen Handlungsspielraum zu ermöglichen, ist es notwendig, dass ein Vertreter der Presseabteilung in Untersuchungskommissionen eingebunden wird.

    Damit werden die Angehörigen der Untersuchungskommission von allen Kommunikationsaufgaben mit den Medien befreit und können sich ausschließlich auf die Untersuchungsinhalte konzentrieren.

    Gleichzeitig verschafft sich das BMLVS über den Vertreter der Presseabteilung auch eine aktuelle Übersicht über den Stand der Untersuchungen und kann sofort auf Lageänderungen reagieren.

  • Entscheidend ist nicht das krisenhafte Ereignis. Entscheidend ist vielmehr wie schnell, professionell und pro-aktiv die Organisation in der Krise informiert. Dabei entscheiden meist schon die ersten Stunden! Gelingt es, rasch stichhaltige Antworten auf die brennendsten Fragen zu geben, dann behält man die Informationshoheit - und dies muss das Ziel jeder Kommunikationsarbeit sein.

Wichtige Punkte in der Krisenkommunikation:

  • Mitgefühl zeigen;
  • die ersten 12 Stunden sind entscheidend;
  • Gerüchte werden als Fakten angesehen;
  • "mit einer Stimme sprechen";
  • jede Aussage muss hundertprozentig abgesichert und richtig sein;
  • die betroffene Organisation muss sofort und durchgehend ansprechbar sein;
  • die interne Kommunikation ist ebenso wichtig wie die externe;
  • die erste Stellungnahme muss sehr rasch nach dem Ereigniseintritt erfolgen.

Autor: Oberst Mag. Michael Bauer, eingerückt 1986 zum LWSR 34 als Einjährig-Freiwilliger, Offiziersausbildung, Ausmusterung 1990 zum LWSR 34 in Götzendorf als Jäger; ZgKdt und AusbO, Umschulung zum Aufklärer. 1993 bis1999 Kommandant der Panzeraufklärungskompanie der 9. Panzergrenadierbrigade, ab 1999 Presseoffizier beim Kommando Internationale Einsätze, ab 2002 Presseoffizier im Führungsstab. Seit 2003 Mediensprecher in der Presseabteilung des BMLVS, Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien, 2000 Absolvierung des Verwendungs- und Funktionslehrganges für Leiter der Pressearbeit in Berlin/Strausberg. 2005/2006 Teilnahme am 14. Jahrgang des Österreichischen Journalistenkollegs in Salzburg, Teamtrainer Führungsverhalten.

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