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Fünf Jahre erfolgreiche EU-Ausbildung am Westbalkan

Mazedonien, 23. September 2011  - Mitte September trafen zum ersten Mal Alumnis des Ausbildungsprogramms zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union zur "High Level Conference: Europe’s Security Policy" in Ohrid zusammen. Dieses Schulungsprogramm läuft seit 2006 und kann nach fünf Lehrgängen mit etwa 150 Absolventen aufwarten.

Zusammen mit dem Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskolleg ist die Trainingsinitiative zu einem festen Bestandteil im Ausbildungsprogramm der EU geworden.

Fünf Jahre erfolgreich ausgebildet

"Wir wussten am Anfang nicht, ob unser ehrgeiziges Projekt einer GSVP-Ausbildung im Rahmen der Balkaninitiative Erfolg haben wird", betonte der Initiator der Initiative, Generalmajor Johann Pucher, Leiter der Direktion für Sicherheitspolitik. In seiner Eröffnungsrede lobte er die ständige Entwicklung und Qualitätssteigerung der Lehrgänge. Die Ausbildung richtet sich speziell an jene Länder des Westbalkans, die am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess der Europäischen Union teilnehmen.

Beitrag zu einer Europäischen Sicherheitskultur

"Ich freue mich, hier sagen zu können: Wir - Österreich, Ungarn, Deutschland und Slowenien - haben es gemeinsam geschafft, von einer Idee ausgehend ein EU-weit anerkanntes Training für die Region zu etablieren und einen Beitrag zur Schaffung einer Europäischen Sicherheitskultur zu leisten", so Pucher. Als Zeichen für den Stellenwert der Ausbildung unterzeichnet die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, die Abschlusszeugnisse der Absolventen.

Export von Frieden

Das außenpolitische Europa der Zukunft strebe danach, seine Werte zu schützen und Frieden zu bewahren und diesen auch in die Welt zu exportieren, betonte Veronica Cody vom Europäischen Auswärtigen Dienst in einer Diskussion mit den Teilnehmern. Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik sei in den vergangenen zehn Jahren zu einem immer wichtigeren Faktor in der Krisen- und Konfliktbewältigung, aber vor allem auch in der Konfliktprävention, geworden.

"Visitenkarte der EU für die gesamte Welt"

Mit ihrem einmaligen Mix an zivilen, militärischen, diplomatischen, wirtschaftlichen, politischen und finanziellen Instrumenten kann die EU in einem breiten und ganzheitlichen Spektrum mit so unterschiedlichen Partnern wie den USA, Russland, China oder Indien zusammenarbeiten. Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik könne dabei selbst in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise ein integratives Element für die Weiterentwicklung der EU sein, betonte Philip Agathonos vom österreichischen Außenministerium.

Kombination ziviler und militärischer Fähigkeiten

"Wir sind alle gefordert, gemeinsam an der Entwicklung unserer zivilen und militärischen Fähigkeiten zu arbeiten. Nur gemeinsam können wir bereits im Vorfeld Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen finden", betonte Werner Fasslabend in seinem Vortrag.

Die Absolventen zeigten sich sehr erfreut über die Fortbildung mit Informationen aus erster Hand. "Ich bin glücklich, dass auch nach Beendigung der Ausbildung immer noch jemand an uns denkt", so eine Kurteilnehmerin.

Ein Bericht der Redaktion Direktion für Sicherheitspolitik

Werner Fasslabend, r., freut sich mit Generalmajor Johann Pucher über den Erfolg der EU-Ausbildung.

Werner Fasslabend, r., freut sich mit Generalmajor Johann Pucher über den Erfolg der EU-Ausbildung.

Kursleiter Jochen Rehrl, l., mit Gustav Lindstrom.

Kursleiter Jochen Rehrl, l., mit Gustav Lindstrom.

Der "Acting Head" des Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskollegs, Hans-Bernhard Weisserth lobte die Ausbildungsinitiative.

Der "Acting Head" des Europäischen Sicherheits- und Verteidigungskollegs, Hans-Bernhard Weisserth lobte die Ausbildungsinitiative.

Die Absolventen aus Verwaltung, Militär, Diplomatie, Justiz und Forschung.

Die Absolventen aus Verwaltung, Militär, Diplomatie, Justiz und Forschung.

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