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Das veränderte geostrategische Umfeld und neue sicherheitspolitische Herausforderungen.

erschienen in der Publikation "NATO-Perspektiven aus slowenischer und österreichischer Sicht (7)" - März 1998

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Slowenien, Streitkräfte, Interdependenz, NATO, Osterweiterung, Sicherheit

Abstract:

Während wir uns dem Ende des Jahrhunderts nähern, hat sich unser Staat in einem völlig neuen strategischen Umfeld wiedergefunden. Verschiedene Systeme vereinen sich; der Geist dieser neuen Verbindungen verringert die Bedrohungen und verändert den Zugang zur Sicherheit. Die sicherheitspolitischen Herausforderungen, die Bedrohungen sowie Gefahren stellen sich in anderer und veränderter Form dar. Die Bedrohungen und Risiken eines Überraschungsangriffs haben sich stark verringert, die Reaktionsgeschwindigkeit hingegen erhöht. Die neuen Bedrohungsformen werden mehrschichtiger, weswegen man sie schwer vorhersehen und verstehen kann. Die Gefahr wird allgemeiner und definitiv deutlich weniger. Auch im Umfeld Sloweniens besteht die Hauptgefahr nicht in der Aggression, sondern in den Folgen der Instabilität, die wegen ernsthafter wirtschaftlicher, sozialer und politischer Schwierigkeiten auftreten können, einschließlich der ethnischen Intoleranz und der Gebietskonflikte, mit denen so mancher Staat in der näheren und ferneren Nachbarschaft zu ringen hat. Die daraus entstehenden Spannungen können die Sicherheit und die Gebietsintegrität der Staaten unmittelbar bedrohen. Sie können sogar zu Krisen führen, die die Stabilität Europas bedrohen, und sogar zu bewaffneten Konflikten, die äußere Kräfte einschließen und unmittelbar auf die Sicherheit einwirken könnten. Dies veranlaßt uns, daß wir die Rolle der militärischen Kraft in unserer Gesellschaft neu definieren und auch neue Überlegungen über unsere Verteidigung anstellen.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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