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Tschetschenien - Ein vergessener Krieg

erschienen in der Publikation "IFK Aktuell 2004_03" - August 2004

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Asymmetrische Kriegsführung, Befreiungskrieg, Bürgerkrieg, Flüchtlinge, GUS, Kaukasus, Krieg gegen Terror, Nationalitätenproblem, Russland, Söldner, Terror, Tschetschenien

Abstract:

Die autonome Republik Tschetschenien im russischen
Nordkaukasus,die mit ca.15.000 Quadratkilometer
kleiner ist als die Steiermark,kommt seit Ausrufung
der Unabhängigkeit 1991 nicht zur Ruhe. Sie lenkt aber
nur bei spektakulären Ereignissen -wie dem tödlichen
Bombenanschlag auf Moskaus tschetschenischen Statthalter Achmed Kadyrow am 9.Mai 2004 -kurz die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf sich.Daher erfährt die breitere westliche Öffentlichkeit wenig oder nichts von einem Konflikt,den der Kaukasusexperte
Uwe Halbach von der angesehenen "Stiftung Wissenschaft und Politik "in Berlin einen "russischen Vernichtungskrieg " nannte..
Ist tatsächlich auch die Abspaltung anderer russischer Republiken von der Russländischen Föderation zu befürchten,wenn Tschetschenien in die Unabhängigkeit entlassen wird? Ist damit wirklich der von Moskau befürchtete unweigerliche negative Dominoeffekt verbunden? Oder leistet Russland mit diesem Krieg
einen für die gesamte westliche Welt wertvollen Beitrag
im Kampf gegen den internationalen Terrorismus?
Oder haben jene Recht,die eher einen machtpolitischen
Schachzug vermuten,der den Machthabern im Kreml
in kritischen Momenten sehr nützt?

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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