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„Great game“ am Kaspischen Meer. Eine Region zwischen Europa und dem indischen Subkontinent

erschienen in der Publikation "Die sicherheitspolitische Entwicklung in Südasien (3/02)" (ISBN: 3-902275-03-0) - Juni 2002

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Asien, Politik, Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Außenpolitik

Abstract:

Zwischen Europa und dem indischen Subkontinent liegt eine Region, deren Bedeutung in den letzten Jahren nur langsam ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gedrungen ist. Erst der 11. September 2001 und der Krieg in Afghanistan stellten sie zeitweise in den Mittelpunkt des Weltgeschehens. Zentralasien wurde über Nacht zu einem Epizentrum einer globalen Krise. Die südlichen Republiken der früheren Sowjetunion sind nicht nur für die strategischen Interessen der USA oder Russlands wichtig, sondern auch für Europa sowie Indien und Pakistan, sowohl in geostrategischer wie auch in energiepolitischer Hinsicht.

Zentralasien und der Kaukasus werden durch das Kaspische Meer zu einem großen euroasiatischen Wirtschaftsraum verknüpft. Schon in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre ist das Kaspische Becken aufgrund seiner Energieressourcen zu einer beachteten Zone geworden, in der sich ein neues Kräftegleichgewicht herausbildet hat. Aufgrund ihrer Vorkommen wäre die Region nach dem Persischen Golf das zweitwichtigste zusammenhängende Gebiet der Welt für Öl- und Gasreserven. Die Bedeutung des Nahen Ostens wird die kaspische Region allerdings niemals erreichen. Ihre Produktion wird in Zukunft höchsten ein Zehntel der des Persischen Golfes ausmachen1. Aber sie besitzt das größte Wachstumspotential.

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