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Europäische Raketenabwehr - Vorbereitung von Maßnahmen

erschienen in der Publikation "Perspektiven einer europäischen Raketenabwehr (2/02)" (ISBN: 3-902275-02-2) - März 2002

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Europa, Streitkräfte, Internationale Beziehungen, Raketenabwehr, EU, Interdependenz, USA

Abstract:

Wenngleich derzeit die europäische Politik der Frage einer europäischen Raketenabwehr (bzw. von politischen Maßnahmen in diesem Zusammenhang) nach Möglichkeit immer noch ausweicht, so wird dieses Thema doch in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen.

Die Frage einer Raketenabwehr auch für Europa ist vor dem Hintergrund der grundlegenden strategischen Veränderung zu beurteilen, die durch die US-Politik schon in der Ära Clinton eingeleitet (und in der Ära Reagan schon prinzipiell konzipiert) wurde: Die gegenseitige nukleare Abschreckung verliert an Bedeutung; die Idee des Schutzes vor nuklearen Angriffen (und anderen Massenvernichtungswaffen) gewinnt an Bedeutung.

Die Frage einer europäischen Raketenabwehr könnte prinzipiell getrennt von der Frage des Aufbaues einer Raketenabwehr der USA (Missile Defense; früher National Missile Defense) gesehen werden. Die politischen Zusammenhänge sind aber inzwischen gegeben und Europa wird trotz seiner gewaltigen Ressourcen und Möglichkeiten in naher Zeit nicht die Initiative entwickeln, um aus eigenen Kräften eine Raketenabwehr aufzubauen. Wenn, dann wird das in Kooperation mit den USA erfolgen, wobei die Frage der Einbindung Russlands in ein europäisches Raketenabwehrsystem immerhin auf der Agenda steht.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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