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Terror als globale Herausforderung - fünf Thesen zu Frieden und Entwicklung

erschienen in der Publikation "Friede im 21. Jahrhundert" (ISBN: 3-901328-64-5)

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Welt, Gesellschaft, Interdependenz, Terror, Asymmetrische Kriegsführung

Abstract:

Mahatma Gandhi erklärte: "Ich war immer der Meinung, dass soziale Gerechtigkeit, bis hinab zum Letzten und Niedrigsten, durch Gewaltanwendung unmöglich erreicht werden kann."
Ich habe bewusst dieses Zitat Gandhis an den Beginn meiner Ausführungen gestellt, weil uns die tragischen Ereignisse vom 11. September, die brutalen Terrorangriffe auf die Vereinigten Staaten, drastisch vor Augen geführt haben, welch weitreichende Missverständnisse bezüglich der Relation von Gerechtigkeit und Gewalt in der Welt von heute mitunter bestehen. Ich halte eine Diskussion über die österreichische Entwicklungspolitik, in Anbetracht der jüngsten weltpolitischen Ereignisse, für besonders aktuell.

Bevor auf das Thema Friede und Entwicklung eingegangen werden soll, einige allgemeine Worte zu den Terroranschlägen des 11. September und ihren Folgen:
Die österreichische Bundesregierung und das österreichische Volk stehen in dieser schweren Stunde des Leids und des Schreckens des Terrors an der Seite der USA. Wir betrachten diese feigen Taten als Anschläge, die nicht nur gegen die USA gerichtet waren, sondern gegen Frieden, Freiheit und Menschlichkeit in der Welt. Oder wie es der UN-Generalsekretär ausdrückte: "Die Terroristen, die die USA angegriffen haben, wollten ein Land verletzen, aber sie haben die ganze Welt getroffen."

Generalsekretär Annan folgerte daher: "Um die Terroristen zu besiegen müssen alle Staaten guten Willens zusammenarbeiten."
Die Europäische Union hat, und Österreich konnte hierzu wichtige Beiträge leisten, funktionierendes Krisenmanagement bewiesen. Die Europäische Union hat die volle Solidarität mit den USA zum Ausdruck gebracht. Niemand kann gegenüber dem Terror, dessen Opfer wir alle werden können, neutral bleiben. Allerdings wird jeder der EU-Staaten mit seinen Mitteln zum Kampf gegen den Terrorismus beitragen.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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