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Präemption, Nuklearstrategie, Nationbuilding und die Transformation der amerikanischen Streitkräfte

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2003" (ISBN: 3-8132-0813-3) - Dezember 2003

Schlagworte zu diesem Beitrag:  USA, Krieg gegen Terror, Streitkräfte, Politik, Sicherheitspolitik, Außenpolitik

Abstract:

Es gibt für die Streitkräfte der USA drei voneinander unabhängig scheinende Entwicklungen: die Entwicklung von extrem kleinen Nuklearwaffen bei gleichzeitiger Reduktion der Anzahl nuklearer Sprengköpfe, die Strategie der Präemption und des Präventivkrieges, die eine militärische Intervention vorsieht, bevor ein vermuteter Angriff erfolgen kann, und der Wiederaufbau von durch Krieg zerstörten Gesellschaften als zunehmend zentrale Aufgabe der internationalen Gemeinschaft. Diese drei Entwicklungen stehen in einem gewissen Spannungsverhältnis zueinander. Diesbezüglich kann man zwei Hypothesen aufstellen:

A. Wenn die Strategie der Präemption, die in bestimmten Fällen (z.B. Terrorbekämpfung) sinnvoll sein kann, mit der neuen Nuklearstrategie der USA, die den Einsatz kleinster Nuklearwaffen vorsieht, verknüpft wird, wird die Nuklearschwelle gefährlich gesenkt.

B. Langfristig ist Rekonstruktion nach einer militärischen Intervention, die auch zu einem Regimewechsel führen kann, wegen der notwendigen Ressourcen und der internationalen Legitimation nur in einem multilateralen Rahmen möglich.

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