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Nordkoreas Atomprogramm

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2003" (ISBN: 3-8132-0813-3) - Dezember 2003

Schlagworte zu diesem Beitrag:  Nordkorea, Politik, Sicherheitspolitik, Strategische Analyse, Strategie, A Waffen, A Doktrin

Abstract:

Strategische Bedeutung und regionale Sicherheitsfrage

Das von Nordkorea in letzter Zeit mehrfach angekündigte Atomprogramm ist der bisherige Höhepunkt der nordkoreanischen Nuklearkrise. Seine Anfänge gehen in die Zeit des Abschlusses des Genfer Rahmenabkommens im Oktober 1994 zurück. Das zunächst von der Weltöffentlichkeit hoffnungsvoll erwartete Sechsergespräch zwischen China, Japan, Nordkorea, Russland, Südkorea und den USA in Peking im August 2003 endete praktisch ohne inhaltliche Fortschritte. Lediglich die Tatsache, dass es den USA zusammen mit China erstmals gelungen ist, den Konflikt zu internationalisieren, kann als Erfolg angesehen werden. Bis auf weiteres muss allerdings mit einer Fortsetzung riskant erscheinender und provokativer Schritte seitens Pyöngyangs gerechnet werden. Da Nordkorea ohne ausländische Hilfe im Energie- und Lebensmittelbereich nicht überlebensfähig ist, wird eine innerhalb der Peking-Gruppe konsequent und zuverlässig abgestimmte Haltung gegenüber Pyöngyang zwar die Krise nicht kurzfristig lösen, könnte sie aber, so ist zur Zeit zu hoffen, unterhalb der Schwelle militärischer Konflikte halten.

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