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Saudi-Arabien und der Westen im Kampf gegen den Terror

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2002" (ISBN: 3 8132 0799 6) - Dezember 2002

Schlagworte zu diesem Beitrag:  Außenpolitik, Bündnispolitik, Krieg gegen Terror, Radikalisierung, Naher Osten, Irak, Islam

Abstract:

Saudi-Arabien und der Westen im Kampf gegen den Terror

Die durch die Angriffe auf Washington und New York am 11. September 2001 verstärkte Krise in den Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten spiegelt auch fundamentale Tendenzen auf beiden Seiten der Beziehung wieder. In Saudi-Arabien wird der saudisch-wahhabitische Pakt von einer radikalen islamischen politischen Vision bedroht, vom Zorn der Araber über die Doppelmoral des Westens sowie von extremistischen Bewegungen wie der Al-Quaida. In den Vereinigten Staaten wird man einerseits durch die saudische Verstrickung in die Angriffe des Jahres 2001 (trotz deren offizieller Verurteilung durch Saudi-Arabien), andererseits aber auch durch die Weigerung der Saudis, einen Regimewechsel im Irak zu unterstützen, gegenüber fremden politischen Ansichten immer intoleranter. Dies hängt mit der Feindseligkeit gegenüber der arabischen Welt in der Regierung Bush zusammen und stellt eine fundamentale Änderung in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und seinem einst wichtigsten Verbündeten im Nahen Osten dar.

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