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Der „Brahimi-Report“ und die Zukunft der UN-Friedensoperationen

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2001" (ISBN: 3-8132-0778-1) - Dezember 2001

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  UNO, friedenserhaltende Massnahmen, Peacekeeping, Problem, Beispiel, Jugoslawien, Somalia, Ruanda, Zukunftsaspekt

Abstract:

Der "Brahimi-Report" und die Zukunft der UN-Friedensoperationen

Die Einschätzung von internationalen Friedensoperationen (Peace Operations oder Peace Support Operations, neuerdings auch Crisis Response Operations) schwankte immer schon zwischen Extremen. Dies zeigte sich besonders deutlich im letzten Jahrzehnt: Um 1990/91 sprach man vom "Erfolgsrezept Peacekeeping" der UNO, fünf Jahre später hingegen vom vermeintlichen "Totalversagen" der Weltorganisation. Im Jahre 2000 beauftragte der UN-Generalsekretär Kofi Annan ein hochrangiges Expertenkomitee mit der Untersuchung der Rolle der UNO in den Bereichen Frieden und Sicherheit. Der Schlussbericht, nach seinem Vorsitzenden, dem ehemaligen algerischen Außenminister Lakhdar Brahimi, als "Brahimi-Bericht" bezeichnet, fiel bemerkenswert selbstkritisch aus und listete zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten für UN-Operationen auf. Einige dieser Empfehlungen wurden Ende 2000 beziehungsweise Anfang 2001 von der Generalversammlung und vom Sicherheitsrat angenommen. Der Bericht wurde allerdings auch kritisiert, weil er die weiterhin höchst bedeutsamen "klassischen" Peacekeeping-Operationen zugunsten robusterer (Kampf-) Einsätze vernachlässigt.

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