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Raketenabwehr - Sprengstoff für die atlantische Allianz?

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2001" (ISBN: 3-8132-0778-1) - Dezember 2001

Vollständiger Beitrag als PDF:  PDF ansehen PDF downloaden  18 Seiten (175 KB)
Schlagworte zu diesem Beitrag:  NATO, USA, Siedlungspolitik, Verteidigungspolitik, Raketenabwehr, Zeitgeschichte, Entwicklung, Bedrohungsbild, Raketen, Kernwaffen, A Waffen, SDI, Salt, Abm, Doppelbeschluss

Abstract:

Raketenabwehr - Sprengstoff für die atlantische Allianz?

Kaum ein Thema hat in den vergangenen zwei Jahren für derart viel Streit innerhalb der atlantischen Allianz gesorgt wie die amerikanischen Pläne im Bereich der nationalen Raketenabwehr. Mit dem Amtsantritt der Regierung Bush hat sich die Situation geändert, denn der neue Präsident hat nicht nur klargemacht, dass er Raketenabwehr betreiben will, er hat zu erkennen gegeben, dass er die Alliierten sowie andere interessierte Staaten stärker konsultieren und beteiligen wolle. Der Artikel beschreibt die derzeitige Lage und fragt nach den möglichen Konsequenzen. Dabei werden die Entwicklung der amerikanischen Politik und Reaktionen der Europäer auf die amerikanische Politik behandelt. Darüber hinaus werden die Chancen ebenso wie die Risiken der politischen Debatte innerhalb der Allianz dargelegt. Es wird die Annahme vertreten, dass Raketenabwehr - sofern dieses Thema mit der notwendigen Umsicht und Sorgfalt behandelt wird - keinesfalls ein "Sprengsatz" für die Allianz sein muss, sondern vielmehr das Potenzial enthält, der Allianz ein Mehr an politischer Handlungsfähigkeit und Geschlossenheit und außerdem große Fortschritte im Bereich Abrüstung und Nichtverbreitungspolitik zu ermöglichen. Es kommt entscheidend darauf an, ob die Politiker auf beiden Seiten des Atlantiks in den nächsten Jahren diese Chance nutzen oder ob sie sie vergeben. Die Gefahr, dass Letzteres eintritt, ist nicht zu unterschätzen.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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