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Neue Horizonte für Japans Sicherheitspolitik

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2001" (ISBN: 3-8132-0778-1) - Dezember 2001

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Japan, Sicherheitspolitik, Geschichte, Zeitgeschichte, Verhältnis, China, Nationalchina, Korea, Indonesien

Abstract:

Neue Horizonte für Japans Sicherheitspolitik

Die wichtigsten sicherheitspolitischen Herausforderungen, mit denen sich Japan zu Beginn des 21. Jahrhunderts konfrontiert sieht, befinden sich auf der koreanischen Halbinsel, in der Straße von Taiwan und in Südostasien. Das ausgedehnte Inselreich Indonesien ist für Japan von lebenswichtiger geostrategischer Bedeutung. Durch dessen Gewässer wird der größte Teil der japanischen Energieimporte transportiert und praktisch der ganze Handel mit Europa abgewickelt. Die Taiwanfrage ist für Japan ein ganz besonders heikles Problem, da mehrere Hypotheken aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts auch weiterhin das japanisch-chinesische Verhältnis belasten. Die kommenden Jahre werden den innen- und sicherheitspolitischen Debatten um eine Revision der Japan von den amerikanischen Besatzern 1947 gegebenen Verfassung neue Dringlichkeit verleihen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Japan über das für normale Nationalstaaten geltende Recht zur kollektiven, bewaffneten Verteidigung verfügen wird und damit seine Truppen an künftigen internationalen Friedenseinsätzen teilnehmen können werden.

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