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Japan: strategische Zielsetzungen und deren Verwirklichung; Denkweisen und Perzeption der Außenwelt

erschienen in der Publikation "Die strategische Situation in Eurasien (2/03)" (ISBN: 3-902275-07-3) - Februar 2003

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Politik, Sicherheitspolitik, China, USA

Abstract:

Urs Schöttli (Korrespondent der Neuen Züricher Zeitung in Beijing) geht auf die strategischen Zielsetzungen Japans und deren Verwirklichung ein. Japan sieht sich nach dem Ende des Kalten Krieges vor neue sicherheits- und außenpolitische Herausforderungen gestellt und unternimmt Anstrengungen, sein sicherheitspolitisches Profil zu erhöhen, d.h. die Rolle des bloßen Zahlmeisters abzulegen. So haben im Falle des Krieges gegen den Terrorismus in Afghanistan Regierung und Parlament den politisch heiklen Beschluss zur logistischen Unterstützung der USA gefasst. Erstmals seit dem Ende des zweiten Weltkriegs kamen damit japanische Kriegsschiffe wieder außerhalb der unmittelbaren Nachbarschaft zum Einsatz. Weitere Maßnahmen werden folgen müssen, allen voran eine Revision des Artikels 9 der Verfassung, der Japans militärische Optionen drastisch einschränkt. Gleichzeitig muss Japan aber auch der Gefahr entgegenwirken, dass durch sein verstärktes sicherheitspolitisches Engagement das (durch die Historie schwer belastete) Verhältnis mit den anderen Staaten der Region nicht gestört wird.

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