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Chinas Aufstieg zur Weltmacht?

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 1999" (ISBN: 3-8132-0599-1) - Dezember 1999

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Schlagworte zu diesem Beitrag:  Politik, Sicherheitspolitik, Wirtschaft, China, Stabilität, strategische Lage, Militär, Kultur, Zukunftsaspekte

Abstract:

Aufgrund einer kritischen Prüfung Chinas auf vier Kriterien, die einen Staat als Weltmacht qualifizieren können, wird argumentiert, daß China trotz seiner atemberaubenden Entwicklungen in den letzten 20 Jahren noch nicht zu einer Weltmacht aufgestiegen ist. Chinas Wirtschaftskraft ist noch nicht so stark, daß es die Entwicklungsrichtung der Weltwirtschaft entscheidend bestimmen könnte, obwohl die positiven Auswirkungen der standhaften Weigerung, den chinesischen Yuan abzuwerten, auf die Asien-Krise schwer zu übersehen sind. Chinas militärische Kapazität erweist sich noch nicht als stark genug, um auf globaler Ebene schnell und effektiv eingreifen zu können. Unabhängig davon erscheint es zudem fraglich, ob China seine Apathie gegenüber internationalen Interventionen überwinden könnte. Schließlich fehlt China noch die kulturelle Attraktivität, also die "soft power", die Fähigkeit, andere Staaten nach dem eigenen Willen zu beeinflussen, ohne auf Druck bzw. Gewalt zurückgreifen zu müssen.

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