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Braucht eine europäische Verteidigungspolitik ein Nuklearkonzept?

erschienen in der Publikation "Jahrbuch für internationale Sicherheitspolitik 2000" (ISBN: 3-8132-0711-0) - Dezember 2000

Vollständiger Beitrag als PDF:  PDF ansehen PDF downloaden  11 Seiten (158 KB)
Schlagworte zu diesem Beitrag:  EU, Politik, Sicherheitspolitik, Sicherheitssystem, Strategie, Rüstung, A Rüstung, Zukunftsaspekte, Zusammenarbeit, Beziehung, Osteuropa

Abstract:

Eine Antwort auf die Frage, ob eine künftige europäische Verteidigungspolitik auch ein Nuklearkonzept braucht, darf nicht nur mit Blick auf denkbare positive Begründungen gegeben werden, sondern sollte auch wahrscheinliche Folgewirkungen ins Kalkül einbeziehen. Deshalb werden in der folgenden Analyse den zwei grundlegenden Argumentationen zugunsten eines europäischen Nuklearkonzepts (Bedrohungs- bzw. Risikologik und Integrationslogik) die wahrscheinlichen negativen Folgewirkungen gegenübergestellt (Auswirkungen auf das Verhältnis zu Rußland und den Vereinigten Staaten, auf den Zusammenhalt der EU sowie auf die nukleare Proliferation). Am Schluß der Kurzanalyse wird untersucht, inwieweit die geschilderten Varianten als notwendig bzw. wahrscheinlich zu betrachten sind.

Als generelles Fazit bleibt festzuhalten, daß im Zuge der sich abzeichnenden Entwicklung in Europa der Druck auf Schaffung eines europäischen Nuklearkonzepts eher zunehmen wird, gleichzeitig jedoch die Gegenkräfte stärker und die Gefährdungen größer werden dürften.

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
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