Bundesheer Bundesheer Hoheitszeichen

Instagram
flickr
YouTube
facebook-button
Bundesheer auf Twitter

Zur Theorie des Terrorismus (4/02)

Beiträge in dieser Publikation:

Name Seiten/Dateigröße
Theorie des Terrorkrieges - Vorwort 2 Seiten / 82 KB PDF ansehen
2 Seiten (82 KB) PDF downloaden
2 Seiten (82 KB)
Theorie des Terrorkrieges 11 Seiten / 178 KB PDF ansehen
11 Seiten (178 KB) PDF downloaden
11 Seiten (178 KB)
Die neue Qualität des Terrorismus 25 Seiten / 272 KB PDF ansehen
25 Seiten (272 KB) PDF downloaden
25 Seiten (272 KB)
Der 11. September 2001 - Herausforderung für die europäische(n) Sicherheits- und Verteidigungspolitik(en) 6 Seiten / 130 KB PDF ansehen
6 Seiten (130 KB) PDF downloaden
6 Seiten (130 KB)
Auswirkungen des 11. September 2001 auf den Friedensprozess im Nahen Osten 7 Seiten / 118 KB PDF ansehen
7 Seiten (118 KB) PDF downloaden
7 Seiten (118 KB)
Biokampfstoffe und Terrorismus 32 Seiten / 298 KB PDF ansehen
32 Seiten (298 KB) PDF downloaden
32 Seiten (298 KB)

Vorwort

Vorwort
Nach den Anschlägen in New York und Washington am 11. September 2001 stellten sich nicht nur Fragen nach den globalen sicherheitspolitischen Konsequenzen im Allgemeinen sowie nach der Rolle des Nahostkonfliktes, nach der weiteren Lageentwicklung für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und nach den geänderten Perspektiven der Europäischen Sicherheits und Verteidigungspolitik im Speziellen, sondern es entstand auch erneut und verstärkt das Bedürfnis nach einer sicherheitspolitisch ausgerichteten theoretischen Beurteilung des Phänomens Terrorismus.

Aus diesem Anlass veranstaltete das Militärwissenschaftliche Büro des Bundesministeriums für Landesverteidigung (heute Büro für Sicherheitspolitik) gemeinsam mit dem Institut für internationale Friedenssicherung der Landesverteidigungsakademie am 23./24. November 2001 in Reichenau an der Rax einen Workshop zum Thema Terrorismus - Extremismus und der Nahe Osten.

Angesichts der raschen Entwicklungen infolge der Ereignisse des 11. Septembers brachte das Büro für Sicherheitspolitik keinen Konferenzband heraus. In diesem Sammelband werden nun aus ausreichender zeitlicher Distanz im Kontext des Workshops entstandene Beiträge, die über die Phase unmittelbarer Eindrücklichkeit der Terroranschläge und der diesen folgenden Reaktionen hinaus Gültigkeit besitzen, in zum Teil überarbeiteter und aktualisierter Form veröffentlicht.

Heimo Hofmeister versucht in seinem Beitrag, den Ort des Terrorkrieges im Spannungsbogen der Macht auszuloten. Er analysiert die spielerischen Elemente dieser Kriegsform, beurteilt den Terrorkrieg insgesamt als Spiel mit der Ohnmacht als Macht und bemüht sich auch um eine Abgrenzung vom Partisanenkrieg und von traditionellen Kriegsformen.

Heinz Vetschera sucht eine begriffliche Abgrenzung des Terrorismus angesichts dessen "neuer Qualität". Hinsichtlich der Dimension der Ziele ("strategischer" Terror), der Mittel des Terrors, des Schadens und der notwendigen Mittel der Gegenwehr sei der neue Terrorismus völkerrechtlich als "bewaffneter Angriff" zu qualifizieren. Dies sei auch für die österreichische Sicherheitspolitik eine Herausforderung.

Friedrich Korkisch bemüht sich um eine umfassende historisch-politische Beurteilung der Entwicklung des Terrorismus und um eine sicherheitspolitische Bewertung des aktuellen Gefahrenpotenzials. Seiner detailreichen Studie ist auch eine ausführliche Bibliographie angeschlossen.

Burkard Schmitt ortet infolge der Anschläge in New York und Washington eine Marginalisierung der NATO und Reformbedarf in der Europäischen Union. Da solche Anschläge auch in Europa nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, plädiert er für eine neue Form der Heimatverteidigung.

Muriel Asseburg thematisiert die unmittelbaren Auswirkungen der Ereignisse des 11. Septembers auf den Friedensprozess im Nahen Osten. Obwohl dieser Beitrag Ende 2001 entstanden ist, sind die grundsätzlichen Fragen und Beurteilungen nach wie vor aktuell.

Wolfgang Schallenberger fasst in seinem Überblicksbeitrag den aktuellen Erkenntnisstand über Mittel, Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeit bioterroristischer Aktivitäten zusammen. Dabei stellt er der Überbewertung gegenwärtiger Gefahren den Unsicherheitsfaktor biotechnische Entwicklung gegenüber.

(Selbstverständlich geben die Artikel - wie bei jeder wissenschaftlichen Publikation auf diesen Seiten - die persönliche Meinung des Autors wider und sind keine offiziellen Stellungnahmen des BMLV oder der Regierung)

Eigentümer und Herausgeber: Bundesministerium für Landesverteidigung | Roßauer Lände 1, 1090 Wien
Impressum | Kontakt | Datenschutz